Noch Tipps gegen Schmerzen beim Stillen in der Schwangerschaft?

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  • Hallo zusammen,


    Es steht ja oben - mir macht das nächtliche Stillen im Moment so keine Freude mehr, aber aufhören möchte ich auch noch nicht. Der Kleine 21-Monatige ist mir dafür zu oft wach und kann sich noch nicht selbst in den Schlaf beruhigen. Alles Mögliche schon versucht. Bei Mama sein hilft sehr.

    Wund an sich ist nichts, auch nicht schuppig, daher schließe ich Infektionen aus. Die Milch scheint weniger zu werden, manchmal weint und jammert er nach Wasser, das hat er früher nie gemacht. Und er saugt länger (was die Gemengelage zusätzlich verschlechtert) - mir kommt es vor, als wäre das der Versuch, mehr herauszubekommen.


    Ich habe gelesen, gegen schmerzende Brustwarzen in der Schwangerschaft kann man nicht viel machen, ist das auch eure Erfahrung? Muttermilch und Lanolin habe ich probiert, Erfolg mäßig. Nackt lassen - dafür ist es mir momentan zu kalt 🙈.


    Bin für jeden Tipp dankbar! (Auch wenn jemand einen alten Thread dazu kennt und verlinken kann. ich habe nichts gefunden, weil stillen und Schwangerschaft überall vorkommt.) Ich fange schon an, den Racker nachts anzupflaumen, obwohl das sonst nicht meine Art ist. Das kann so nicht weitergehen #hmpf...


    Liebe Grüße!

  • Es könnte auch eine innere Pilzinfektion sein.

    Hast du schon mal versucht die Position zu ändern?

  • Ich weiß nicht, ob du es lesen willst aber bei mir hat erst die Geburt des zweiten Kindes die Schmerzen beendet. Sonst haben eingeführt nachts nicht mehr zu stillen, zum schlafen und zum aufwachen ja, tagsüber dann auch nicht mehr draußen. beim Andocken habe ich quasi sterne gesehen.



    Nachts war dann mein Mann zuständig aber wir waren eh im FB also auch mit mir zu kuscheln war kein Problem. Halt nicht stillen.


    Haben dennoch nach der Geburt zwei Jahre Tandem gestillt.


    Hast du eine Hebamme? Vielleicht kannst du sie fragen? Oder eine stillberaterin kontaktieren?

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Ich fühle dich. Ich habe es bis 5. Monat ausgehalten und dann das Kind abgestillt mit dem Trost, es darf nach der Geburt wieder. Sie hat es zwischenrein versucht, es war nur eine Qual für mich und es kam auch keine Milch mehr. Nach der Geburt hatte sie in den 4 Monaten die Technik verlernt. Sie hat dann parallel mitgetrunken, wenn die Seite von allein bei Stillen des Babys auf der anderen mitlief.

    Vielleicht findest du eine Lösung. Meine Tochter war damals auch schon älter (1 Jahr älter als dein Kind).

  • Hier haben die Schmerzen nach den ersten Monaten nachgelassen. Davor habe ich das Stillen beschränkt. Das gab einige Tränen.


    Unabhängig würde ich bei anhaltenden Schmerzen eine Dermatologin darauf schauen lassen. Pilzinfektion oder Ekzem ist auch möglich.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • hier war es auch ein Pilz on top, den bin ich auch erst nach der Schwascha wieder losgeworden- aber das wolltest Du vermutlich nicht lesen..

  • Danke zusammen! Doch, ich möchte lieber die Wahrheit hören. Danke für Eure Berichte! Wenn nichts hilft, dann hilft nichts. 🤷🏻‍♀️


    Kann das mit dem Pilz nur der Hautarzt rausfinden? Eigentlich sieht alles normal aus.


    Ich beschränke jetzt zumindest das Dauernuckeln und kneifen ein wenig. Ich sage ihm dann in x-facher Variante, dass er nun loslassen muss, den Schnulli nehmen soll etc. Führt auch zu Unmut, aber manchmal klappt es, wenn er schon lang genug durfte. Dann macht er sich lang und lässt sich ablegen. Wir sind dadurch alle etwas wacher - nach 20-facher Wiederholung ist teils der Sohnemann einverstanden, aber dafür mein Mann durch mich wachgeredet. Dann gibt es noch den Fall ständiger Seitenwechsel. Hört das gar nicht auf, ist es eher Durst und mit Wasser schnell zu lösen. Leider am liebsten aus dem Glas, das ich mir natürlich nicht ins Bett lege - weshalb mein Mann in dem Fall dann auch wach ist, als Wasserträger (aber wenn es dem nächtlichen Frieden dient...). Das hat Optimierungspotenzial mit dichter Wasserflasche und dem Rackerle genehmem Plastikbecher auf meiner Bettseite.

    Tageweise geht es so nun besser. Bei Tränen war ich auch noch nicht, nur bei Groll, es geht also auch schlimmer.

    Hm...


    Ich halte nun weiter durch und hoffe, dass meine Abdock-Kommandos beim Kleinen stärker in Fleisch und Blut übergehen.


    Ah, und da war noch die Frage, ob ich verschiedene Positionen versucht habe. ja, wir haben aber nicht so viele im Sortiment. Am besten klappt es im Sitzen, er lieg im Arm, was mich leider am stärksten aufweckt. Ungünstig ist es beim nebeneinander Liegen, da zieht er alles in die Länge. Noch ungünstiger für mich ist es, dann auch die obere Seite runterzureichen, da bekomme ich von der Schieflhaltung Kreuz- und Hüftschmerzen. Bäuchlings macht er nicht (ist vielleicht auch zu groß). Auf jeden Fall habe ich mir geschworen, mir von Anfang an mehr Stillpositionen und Lagerungen liegend von meiner neuen Hebamme zeigen zu lassen. Ich sehe sie leider erst ab August nach unserem Umzug.

  • Also die Pilzinfektion würdest du nicht von außen sehen.


    In dem Alter habe ich mit dem Großen Stillvereinbarungen getroffen...also z.b. nur so lange ein Lied dauert, nur zu Hause und vor dem Schlafen etc... und mich dann daran gehalten.

    Vielleicht eine Idee?

  • Meine Großen sind genau zwei Jahre auseinander, und das schwanger Stillen war echt fies.


    Ich habe es so gelöst, dass ich der großen Tochter bewusst viel, viel mehr Kalorien zugeführt habe. Darauf war ich zunächst nicht gekommen, erst, als ich mehrere Tage hintereinander in der Frühschwangerschaft mit im Halbschlaf befindlichen Kind in der Küche saß und ihm eine Banane reinschob, weil eine Stunde Dauernuckeln in der Schwangerschaft inakzeptabel geworden war. Ich hatte damals echt massiv unterschätzt, wie krass viele Kalorien das Stillen auch noch bei einem 16 Monate alten Kind liefert! Sie hat dann zum Abendessen zwei Teller Nudeln und eine halbe Gurke verputzt, während ihre ebenfalls gestillte beste Freundin, deren Mutter nicht schwanger war, acht Nudeln und drei Scheiben Gurke aß.#blink


    Es tat einfach weh, also habe ich es reduziert, wo es nur ging. Den Mittags- und den ersten Abendschlaf mit Kinderwagen fahren eingeläutet, nur ganz manchmal bei miesem Wetter mittags einschlafgestillt. Nachts waren es dann vielleicht noch mal vier recht kurze Nuckeleinheiten, das war echt aushaltbar. :)