Gender-Kacke in Schule und Alltag

  • Aber es sind doch nicht nur die Vertreter des jeweils anderen Geschlechts, die die Stereotype transportieren -GeschlechtsgenossInnen können das auch ganz gut. Manchmal sogar in bester Absicht.

    Nur funktioniert halt die Zweiteilung einer Gruppe entlang dieser Linie nicht, wenn nur die eine Seite anwesend ist. Wenn alle Anwesenden weiblich sind, dann ist „du bist doch ein Mädchen, du musst doch“ einfach kein universell anwendbares Argument mehr.

    Richtig. In einer reinen Mädchengruppe können sich bezüglich einer Eigenschaft die Mädchen in einer eigenen Gaußkurve anordnen und Mathe können oder nicht können, wie es ihrem Naturell entspricht und nicht so, wie es alle aufgrund ihres Geschlechts erwarten. In einer Klasse können ja nicht alle im unteren Drittel sein.

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    #paket #post#post :)

  • Wir waren unfreiwilligerweise in Klasse 7 bis 9 eine Mädchenklasse (wegen Jungsmangel) und doch, das geht. Der Physiklehrer hatte beschlossen und gesagt, dass Mädchen kein Physik können, uns nichts beigebracht und 4 und 5 verteilt. (Proteste der Eltern waren ergebnislos... #yoga). In Klasse 5 und 6 war ich die Beste in Physik, vor allen Jungs, dann halt nicht mehr. #rolleyes

  • Ich war ab Klasse 5 auf einer Mädchenschule (keine Privatschule) und hab dann ein Studium mit Frauenanteil 2% absolviert. Ebenso wie 16% meiner Mitschülerinnen. Abgebrochen oder rausgeprüft wurde keine einzige, im Gegensatz zu 50% Abbrecherquote bei den Jungs.


    Ich und viele meiner MItschülerinnen haben die Schule als Ganzes in sehr angenehmer Erinnerung, Ich denke schon, dass es geschützer war und vielen das gut getan hat, zumindest in den unteren Jahrgängen.


    Ein paar Jahrgänge nach mir wurde die Schule dann geöffnet für Jungs, was Anfangs sehr schleppend angelaufen ist. Im Gegensatz zum benachbarten Jungsgymnasium, wo es gleich eine ganze Reihe Mädchen gab. Die Lehrer beider Schulen haben übrigens doch ziemlich gravierende Änderungen im Unterricht dadurch bemerkt, vor allem bei den Mädchen und so wie ich das rausgehört habe, haben vor allem die Jungs vom gemeinsamen Unterricht profitiert.

  • Wir waren unfreiwilligerweise in Klasse 7 bis 9 eine Mädchenklasse (wegen Jungsmangel) und doch, das geht. Der Physiklehrer hatte beschlossen und gesagt, dass Mädchen kein Physik können, uns nichts beigebracht und 4 und 5 verteilt. (Proteste der Eltern waren ergebnislos... #yoga). In Klasse 5 und 6 war ich die Beste in Physik, vor allen Jungs, dann halt nicht mehr. #rolleyes

    OMG. An derart verbohrten Lehrern kann selbstverständlich alles scheitern.

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    #paket #post#post :)

  • Es geht doch nicht nur um die Leistung in der gruppeninternen Gaußkurve.


    Es geht auch um die implizite Erwartung an Arbeitsweisen - da kann ich genau so "falsch" sein wie als einziges Mädchen im gemischten Kurs.

    Und natürlich werden sich auch an einer reinen Mädchenschule nur die Nerds zusammenfinden in einer Kurskombination Physik - Chemie - Englisch(weil leider Mathe nicht geht), halt dann die weiblichen Nerdsstatt die Nerds aller Geschlechter.


    Und es geht darum dass frau mit einem 1er Abi in naturwissenschaftlichen Fächern zu studieren anfängt und dann die als richtig gelernten Arbeitsstrategien zusammenstoßen mit anderen Strategien. Die Kommunikation und Diskussion nach anderen Spielregeln verläuft - denn innerhalb einer rein weiblichen Gruppe wurden die von unserer Gesellschaft als "weiblich" empfundenen Spielregeln geübt und verfestigt, in der männlichen (und leider auch der gemischten) Gruppe die von unserer Gesellschaft als "männlich" empfunden solchen.


    Ich halte es für eine Sackgasse, diesen gruppendynamischen Prozeß unangetastet zu lassen und bloß später zu legen, gewürzt mit der Konfrontation mit geschlechtsbedingten Vorurteilen. Da spare ich pädagogische Reflexion auf Kosten der ersten Semester der Frauen, die ein naturwissenschaftliches Studium oder Ingenieursstudium beginnen.


    Die Zuschreibung von "männlichen" und "weiblichen" Herangehensweisen (und lies mal die Homepages einiger Mädchenschulen durch - Jungsschulen erwähnen das nicht) ist hier schon falsch. Es müsste heißen "bedachtsam" vs. "risikobereit" - und beides hat was für sich, beide Strategien sollten wertfrei ihren Platz haben können in einem gemeinsamen Unterricht.

  • Und so wie ich das rausgehört habe, haben vor allem die Jungs vom gemeinsamen Unterricht profitiert.

    Ja, das wird öfter durch Studien belegt. Das ist auch noch bei Erwachsenen so.

    Wenn ich mich recht erinnere, gibt es da bei Frauen und Mädchen keine eindeutige Korrelation (also, dass sie profitiert haben).

    Ich habe leider kein Zitat im Kopf, sorry.

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    #paket #post#post :)

  • Ich könnte mir durchaus vorstellen, meinen Mädchen eine Mädchenschule vorzuschlagen. Sie würden es aber beide ablehnen, schon allein, weil sie Jungs meist sehr gut finden. (Ernsthafte Probleme hatten die immer eher mit anderen Mädchen.)


    Aber meine Jungs auf eine reine Jungsschule? #haare#blink#crying

    Never.

    Ich wünsche mit eine Schule, in der Sexismus a) nicht vorgelebt und b) nicht toleriert wird. Und bin sicher, dass das schon ausreicht.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • mein Sohn war vier Jahre einer von 8 Jungs in ner Klasse mit 29 Kindern...was da abging....von Seiten der 21 Mädchen...


    Könnte ich Bücher drüber schreiben...

    Wir nur nicht gerne gelesen, da ich die Erfahrung (als Mutter von Tochter und Sohn) gemacht habe, das Jungs sich nicht so anstellen...ja auch selbst Schuld sind wenn sie von den Mädchen geschlagen werden ( hätten sich ja wehren können ...klar...#nägel)... den Mund aufmachen können....und und und...

    Ach ja...der erste Satz in der 5ten im Kunstunterricht..."Jungs können das hier ehnicht...seit froh wenn ich euch ne drei gebe"



    Klar haben Mädchen in vielen Bereichen immer noch massig Nachteile..... die Jungs holen da leider aber auch auf...in anderen Bereichen.


    Und es wird nicht besser...

    Mein armer Mann putz Fenster und macht die Wäsche...und die Frühstücksbrote für die ganze Familie....da muss ich ihn sicher zur Kastration gebracht haben....

    Gehört von ner ehem. Bekannten...


    Aber von dem Thema könnte ich auch Bücher füllen


    Wobei es Interessant ist...das solche Sprüche in der Regel von Frauen kommen

    LG paulina mit paula (11.05)
    + paul (04.08)

  • Puh...wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, dann schüttelt mich der Gedanke an geschlechtergetrennten Unterricht wirklich sehr. Ich hab mich vom Kindergarten an unter den Buben wohler gefühlt und bin heute noch in reinen Frauenrunden deutlich gehemmter als in gemischten. Das eine Jahr, das ich an einer technischen Uni studiert habe (ich glaube wir waren 15 weibliche Erstsemester damals von 100 insg. in dem Studiengang, war das eine Jahr, in dem ich mich aufgehoben gefühlt hab (und anerkannt und gewertschätzt!).

    Tatsächlich kann ich da gar nicht neutral drüber nachdenken, ob es aus diversen Gründen vielleicht besser wäre, Buben und Mädchen zu trennen, weil mich die Vorstellung schon so abschreckt.


    Ich weiß auch nicht...ich finde doch, es sollte da eher von klein auf drauf geachtet werden, also von ErzieherInnen und LehrerInnenseite, dass geschlechtsstereotype Zuschreibungen/Bevorzugungen/Benachteiligungen/Unterscheidungen/etc. unterbunden und nicht verstärkt werden. Und ich weiß, das sagt sich so leicht, mit Lehrkräften wie bei Schnickschnack z.B., aber vielleicht bin ich da naiv optimistisch, dass das vielleicht langsam wieder besser wird?

    Jeder spinnt auf seine Weise –
    der eine laut, der andere leise.
    (Joachim Ringelnatz)

  • Würde mich tatsächlich interessieren, ob es solche Sprüche heute noch von Mathe- und Physiklehrern gibt und natürlich auch Profs. Meine Tochter hat mir noch nichts erzählt. Am Gymnasium hatte sie zwei Jahre eine Mathelehrerin, der neue Mathelehrer ist von ihr begeistert von den Kommentaren, die er unter ihre Exen und Schulaufgaben schreibt. In Physik haben sie eine Lehrerin.

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • ich war 10 jahre lang in einer klasse mit 8 mädchen und 24 jungs und das war überhaupt gar kein problem, es war im gegenteil eine tolle klasse.


    aber was ich hier so lese... mädchenmütter schreiben über die jungen in der klasse ihrer töchter, jungenmütter über die mädchen... alles nicht sehr aufbauend und positiv stimmend.

  • Hallo,


    Ich halte nichts davon,. Grenzen aufzulösen, indem man Grenzen festmauert.


    Zu meiner Schulzeit (DDR) habe ich nie gehört,. daß Mädchen für bestimmte Fächer begabter oder unbegabter waren. Für mich war das immer ganz furchtbar altmodisch und überholt, ja regelrecht lächerlich, wenn ich so etwas in "West-Büchern" o.ä. mal angedeutet laß. (So wie sticken müssen, nur weil Mädchen o.ä., irgendwie Mittalalter...) )

    Wenn Genderkacke, dann maximal in die Richtung, daß Mädchen Schule generell leichter fällt, weil sie nicht so einen großen Bewegungsdrang haben usw. Aber auch das spielte nie eine große Rolle.


    Wir hatten gerade in den "naturwissenschaftlichen" Fächern mehr Lehrerinnen als Lehrer (Mal nachgerechnet, Verhältnis mindestens 2 zu 1, vermutlich sogar mehr...) , in Deutsch und Englisch dagegen einen Mann.

    Zum Auswahlverfahren für die (technisch orientierte) Begabtenklasse zugelassen: 3 Mädchen 1 Junge (, bestanden haben wohl alle, tatsächlich gegangen ist keiner, weil der Weg zu weit und das Drumrum zu politisch geprägt).


    Sport: Da sehe ich es etwas anders. Bei uns war lange zusammen und erst ab Klasse 7 oder so war es mal getrennt (Geräteturnen, Gymnastik...) mal zusammen (Ballsportarten). Ab einem bestimmten Alter waren die Jungs im Durchschnitt körperlich tatsächlich deutlich größer und mussten entweder schaumgebremst rennen oder haben jemanden auch mal über den Haufen gerannt. Und gerade körperbetonte Sportarten mochte ich eh nie, hätte sie aber erst recht nicht mit einem Jungen spielen wollen. Auch das könnte man hinbekommen, indem man einfach verschiedene Sportarten anbietet, aus denen die Kinder wählen können. So war es bei meinen Kindern an der Schule zeitweise (bis es vom Amt aus nicht mehr erlaubt war) und das war die Zeit, in der sie Sportunterricht wirklich mochten. Ob Junge oder Mädchen war da völlig egal.


    Statt Kinder künstlich zu trennen, wäre ich daher dafür, zu verlangen und in der Ausbildung klar zu machen, daß Gendermist an Schulen keinen Platz haben darf und den Unterricht entsprechend zu gestalten.


    Edit: Meine beiden noch Schul-Kinder gehen jetzt in eine Schule, in der zufällig (lag an der Sprachwahl) eine Klasse eher Jung-betont und eine Klasse eher Mädchen-betont ist (beide gehören jeweils zur "Minderheit") . Beide finden das eher seltsam, daß es irgend eine Auswirkung auf den Unterricht oder das Lernen selber hat, stellen sie aber nicht fest. Lehrer mit doofen Meinungen haben die, egal ob Mädchen oder Jungs vor ihnen sitzen, gute Lehrer schaffen es, die Klasse mitzunehmen, ohne vorher zu klären, was sie so im Höschen haben. Im Alltag unter den jungen Leuten scheint es auch keine wirkliche Rolle zu spielen. (Mathe ist z.B. ein Fach offenbar für die "fleißigen" Schüler, Chemie und Physik ebenso, meine Tochter gehört dazu, mein Sohn tendenziell nicht so... wäre aber bei den anderen beiden genau andersrum gewesen. )

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  • In der. 10. hatten wir dann 5 Jungs zugeteilt bekommen, Grund wurde in Hühnerhaltungsvokabular erklärt, auch von den Lehrern. #rolleyes Die Jungs wurden bedauert und bevorzugt.

    ich war 10 jahre lang in einer klasse mit 8 mädchen und 24 jungs und das war überhaupt gar kein problem, es war im gegenteil eine tolle klasse.

    In meiner Klasse am neusprachlichen Gymnasium waren 5 Jungen und 23 Mädchen. Im Nachhinein tun mir die Jungs tatsächlich leid, aber nicht, weil sie unter uns Mädchen so gelitten hätten, sondern weil die so grundverschieden waren und keiner von ihnen auch nur einen Freund in der Klasse hatte. Einer war sehr attraktiv und daher einhelliger Schwarm von 23 Mädchen, das war vermutlich auch nicht so angenehm.
    Aber nett waren die alle, und es kam auch nie (!) ein blöder Machospruch von denen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass sie irgendwie bevorzugt worden wären.

    Es gab tatsächlich wenig Genderkacke in dieser Klasse, und auch als wir mit unserer Rollifahrerin auf Klassenfahrt in Berlin waren, haben hauptsächlich wir Mädchen den Rolli die vielen U-Bahn-Treppen rauf- und runtergeschleppt. Auf die Idee, da unsere „starken Männer“ zu verdonnern, sind wir gar nicht gekommen.

    Ich finde auch, dass sich das in letzter Zeit ungünstig entwickelt. Schade.

  • Wir hatten gerade in den "naturwissenschaftlichen" Fächern mehr Lehrerinnen als Lehrer (Mal nachgerechnet, Verhältnis mindestens 2 zu 1, vermutlich sogar mehr...) , in Deutsch und Englisch dagegen einen Mann.

    war bei uns ähnlich.

    geschichte war ein mann, sonst NUR weibliche lehrkräfte (70er/80er).

  • Hallo,


    Wir hatten gerade in den "naturwissenschaftlichen" Fächern mehr Lehrerinnen als Lehrer (Mal nachgerechnet, Verhältnis mindestens 2 zu 1, vermutlich sogar mehr...) , in Deutsch und Englisch dagegen einen Mann.

    war bei uns ähnlich.

    geschichte war ein mann, sonst NUR weibliche lehrkräfte (70er/80er).


    Wir hatten schon ein paar mehr Männer. Englisch, Geographie, Deutsch, Sport (meist mit einer Frau zusammen, weil es auch immer 2 Klassen waren). In Physik hatten wir zwischendurch mal einen Mann, in Chemie und Mathe glaub ich nie.... Ach ja - und da war noch der Musiklehrer... (in den war ich heimlich so ein ganz klein wenig verliebt, daher weiß ich es noch genau...)

    Meine Mutter z.B. gab Sport/Mathe, eine völlig normale Kombi. Ich muss mal fragen, was ihre Kollegen noch so gegeben haben.

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  • Als Mathelehrerin finde ich es immer wieder deprimierend, das am Elternsprechtag Mütter kommen, deren Töchter nicht gut in Mathe sind. Der erste Satz ist dann oft etwas in die Richtung "ich könnte das auch nie, als Mädchen ist man da eh nicht so begabt". Wie sollen die Mädchen denn dann eine andere Meinung von sich und ihrem Können haben? Bzw, warum anstrengen, mama hat ja gesagt das ist normal dass man als Mädchen kein Mathe kann. Wie soll ich als Lehrerin denn da dagegen ankommen?

  • Hallo,


    Als Mathelehrerin finde ich es immer wieder deprimierend, das am Elternsprechtag Mütter kommen, deren Töchter nicht gut in Mathe sind. Der erste Satz ist dann oft etwas in die Richtung "ich könnte das auch nie, als Mädchen ist man da eh nicht so begabt". Wie sollen die Mädchen denn dann eine andere Meinung von sich und ihrem Können haben? Bzw, warum anstrengen, mama hat ja gesagt das ist normal dass man als Mädchen kein Mathe kann. Wie soll ich als Lehrerin denn da dagegen ankommen?


    Indem man ganz klar sagt, ausstrahlt und lebt, daß das großer Mist ist? Und den Unterricht so gestalten, daß möglichst viele mitkommen und Erfolgserlebnisse haben...


    Auf Arbeit sage ich bei solchen Themen gerne "Früher haben die Leute noch geglaubt/ gesagt/ gedacht .... (Daß bestimmte Farben nur für Mädchen sind, daß nur Jungs sich für XY interessieren, daß....) Zum Glück wissen wir das heute besser, nicht wahr?"

    Das nehmen sie gut an und geben es auch so weiter. Allerdings sind sie noch jünger (Grundschule) .


    Das wird nicht von heute auf morgen alles ändern, aber vielleicht mit der Zeit schon.

  • Indem man ganz klar sagt, ausstrahlt und lebt, daß das großer Mist ist? Und den Unterricht so gestalten, daß möglichst viele mitkommen und Erfolgserlebnisse haben...

    Na klar, ich versuche das schon meistens. Aber es ist so mühsam gegen so Meinungen anzukämpfen. Weil mitkommen im Unterricht kann man nur dann wenn man das auch irgendwie selber will. Genauso wie sich verbessern oder sich in eine Aufgabe hineinfuchsen.

    Ich würde die Mamas da am liebsten immer schütteln... Aber weil ich das nicht darf finde ich dann immer deutliche Worte... Naja, manche Eltern finden mich danach nicht mehr so nett. Wie kann ich es nur wagen ihre Meinung anzuzweifeln!