Aptamil Kindermilch 2 plus - *kopfschüttel*

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Rabeneltern.org-Team
  • Krötenmutti, vielleicht hast Du schon mal gehört, dass der Ton die Musik macht?

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • OT: Wir konnten bisher immer problemlos 3 Packungen auf einmal von unserer Pre-Milch einkaufen.

  • so selten ist das nicht, dass Kinder bis 3-4 Jahren noch zusätzlich Flasche bekommen. Für abends zum einschlafen, zur Beruhigung zwischendrin, bei Müdigkeit usw. Kenne ich von mehreren Familien. Leider.


    Naja, meine Kinder haben auch bis 3,5/ 4 Jahren einschlafgestillt und damit noch ihre Milch bekommen #weissnicht


    Davon ab, frage ich mich auch warum das soviele nicht hinterfragen.

  • OT: Wir konnten bisher immer problemlos 3 Packungen auf einmal von unserer Pre-Milch einkaufen.


    Ja?? Bei uns sind die echt rationiert...und zwar überall...sogar online. Ich bin wirklich froh, das es nicht mehr das Hauptnahrungsmittel ist #ja


  • Ja?? Bei uns sind die echt rationiert...und zwar überall...sogar online. Ich bin wirklich froh, das es nicht mehr das Hauptnahrungsmittel ist #ja


    Wir haben trotzdem immer mindestens 2 Packungen auf Vorrat da; man weiß ja nie, ob wir mal krank sind oder dann doch keins mehr da ist. ;)

  • Die Art und Weise wie du es beschreibst. Nicht die Sache ansich...


    Ich beschreibe es, wie ich es empfinde. Und es greift hier niemanden an. Es beschreibt eine Empfindung, die ich habe. Und ja, die ist sehr drastisch und explizit.


    Mich wundert, und ich wiederhole mich, dass sich hier jemand daran stößt. Denn es bezieht sich nicht auf konkrete Personen. Ich stoße mich an einer bestimmten Art Konsum. Und da sehe ich diese Kindermilch nur als ein kleines Teilchen in einem Konvolut von unverständlichem Käse.

  • Also, Geld spart man mit spezieller Baby-/Kindernahrung sicher nicht, im Gegenteil. Hab jetzt keine Preise im Kopf, aber Kindermilchpulver ist garantiert teurer als Kuhmilch und zwar ein Vielfaches.


    Und auch günstige Gläschen sind teurer, als wenn ich frisch koche. Auch, wenn ich nur Bioqualität kaufe. Das hab ich ausgerechnet, als es beim Bärchen mit der Beikost losging. Wollte auch, wie vermutlich viele Mütter, automatisch zu Gläschen greifen und hab dann überlegt: wieso soll das erste Essen quasi aus der Konserve kommen? Habe dann verschieden Sachen erstmal selbst probiert: schmecken immer gleich, aber nicht wirklich wie das "echte" Lebensmittel. Und Geschmacksprägung findet genau in dieser Anfangsphase ganz intensiv statt, das ist ja nichts, was bewusst abläuft.


    Damit will ich gar nicht sagen, dass man Kinder mit Gläschenkost und Pulvermilch (damit meine ich explizit nicht PRE oder 1-er, sondern eben diese oft gesüßten Folgemilchen) nicht rein nährstoffmäßig recht gesund ernähren kann, es führt nur meiner Meinung nach nicht an eine frische und naturbelassene Ernährung heran. Der Weg zu Convenience ist dann doch schon schön vorbereitet: nach den Gläschen gibt es dann "Kindermenüs" aus der Aluschale, dann Dosenravioli, dann irgendein Fixprodukt... Wie gesagt, das muss natürlich nicht so laufen und es gibt sicher auch viele gute Gründe, warum man eben zu Gläschen greift. Für mich ist es aber vor allem eine sehr gelungene Marketingstrategie, dass so viele Kinder Gläschen und Co. bekommen und nicht "echtes" Essen...


    Edit: noch eine Begebenheit vom heutigen Einkauf: während ich noch Sachen nach der Kasse sortierte, trank Bärchen Wasser aus seiner Trinkflasche. Ein Mädchen, ca. 4 Jahre, sah das und sagte zu seiner Mutter, es habe auch Durst und würde gerne ein Wasser trinken. Antwort der Mutter: "nein, jetzt nicht, Du hattest gerade erst eine Capri-Sonne. Du kannst dann zu Hause noch eine bekommen". Na dann, prost....

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

    Einmal editiert, zuletzt von Lametta ()

  • Lametta, stimme Dir grundsätzlich zu. Das ist auch der Grund, warum ich viel frisch koche oder einfach was von meinem Zeug abzweige. Leider lässt es die räumliche Situation hier nicht zu, das Kind beim Kochen frei irgendwo spielen zu lassen. Aus dem Maxi Cosi ist er raus und das klappte auch immer nur ein paar Minuten. Nebenher kochen? Das ist die tour de force. Gläschen gibt es hier auch oft kalt.


    Was vorzukochen und kaltzustellen kommt für mich aufs Gleiche raus wie ein Glas aufzumachen. Vom Nährstoffgehalt und Geschmack her auch nicht der Knaller. Würde mir wünschen, dass es leichter wäre. Seit Kurzem hab ich das Kind im Hochstuhl, das eröffnet schon mal neue Freiheiten. Eben nebenher einen Apfel kleinschneiden und mit anbieten, Möhre, Brot, Käse, Butter auf ne Semmel, bisschen Gurke kleinmachen. Das geht mit Kind aufm Schoß leider nicht. Und für alles andere ist die Küche hier leider zu klein und zu wuselig.


    Man muss eben bisweilen Abstriche machen. Ich denke nicht, dass die kurze Phase halber Glaskost viel versauen wird. Denn wir kochen am Wochenende, wenn Hände frei und abends idR frisch. Einzig vegetarische Convenience muss hier noch ausgerottet werden. Da ist der Schlendrian im Kühlschrank. Das ginge wirklich besser.


    Edit: Lese gerade die Capri-Sonne. Ja. Und ich rede mir meinen Eltern gegenüber den Mund fusselig, warum ich nicht möchte, dass Kröti Tee trinkt. Außer wenn krank. Wasser ist doch nu nicht so ein exotisches Getränk, oder? #weissnicht

  • Ich denke, man kann es nicht perfekt machen, jedenfalls nicht mit vertretbarem Aufwand, sondern muss immer Kompromiss eingehen. Auch bei uns gibt es manchmal Convenience, wenn ich lange Arbeitstage und trotzdem Lust auf eine warme Mahlzeit habe (auch da gibt es ja, gerade tiefgekühlt, durchaus annehmbare Produkte).


    Aber wenn der Griff beim Einkaufen automatisch zu Kindermilchpulver statt zu "echter" Milch, zum Gläschen statt zum frischen Gemüse und zum Fixprodukt statt zu "richtigen" Kräutern und Gewürzen ohne Geschmacksverstärkern geht, dann wäre es an der Zeit, das Konsumverhalten einmal kritisch zu hinterfragen. Oder einfach 'ne Caprisonne zu trinken;-).

    Kinder erfordern ein dickes Fell - aber ein ganz weiches

  • Dass über 2-Jährige gestillt werden oder Milch aus der Flasche trinken, finde ich völlig o.k., aber dafür wird ja keine spezielle Milch für diese Altersgruppe benötigt. Pulvermilch ist bei uns auch im Einsatz, allerdings Pre, da außer dem Kleinen bei uns niemand Milch trinkt und die geöffnete Vollmilch sonst immer schlecht wird.


    Gläschen hatten wir gelegentlich bei Zugreisen dabei, ansonsten hat der Kleine von Beginn an Komponenten des Familienessens gegessen. Vom Gefühl her fände ich es seltsam, als erstes Fertiggerichte anzubieten. Kochen ging immer problemlos mit Kind im Tuch oder auf dem Fell am Boden, der Maxicosi wurde hier nur zum Autofahren benutzt. Mittlerweile sitzt er beim Kochen auf dem Schoß und "hilft", das dauert länger als gewöhnlich, aber er fühlt sich bestens eingebunden.

  • Wir haben auch mit frisch gekochtem Gemüse begonnen. Aber kochen mit Kind im Tuch geht hier schon seit Monaten nicht mehr.


    Mein Problem ist dann insbesondere auch, dass ich hungrig aus der Nummer rausgehe, wenn ich alles frisch zubereiten will. Dem Kind reißt spätestens beim Pürieren regelmäßig der Geduldsfaden.

  • ich höre hier im Umfeld von vielen Eltern, dass die Kinder noch Flaschenmilch bekommen auch von über 3jährigen und im nächsten Atemzug, dass es den Kinder schwer fällt Groß zu machen, weil sie zu viel Milch trinken #confused

    Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Acker, die wir Schweine nicht verstehen."
    Piggeldy und Frederick

  • wem es gefaellt... andere Kinder bekommen Schokomilch...


    Der Grosse hat bis nach dem 3. Geburtstag morgends und abends Flaeschchen bekommen und ja Babymilch und teure noch dazu. Allerdings nur weil er eine Kuhmilch und Sojaunvertraeglichkeit hatte und Untergewicht. daher sollte er die hochkalorienmilch noch trinken.


    Die Kleine hat in dem Alter noch gestillt.


    lg Alexandra

  • SChade ist, dass viele eben der Werbung glauben und Pre (was als Muttermilchersatz gilt, genauso wie 1er und nicht beworben werden darf) nicht die komplette Flaschenzeit geben. Das wäre die Formula der Wahl, und ganz egal ob das Flaschenkind 1 oder 5 Jahre alt ist

  • Kat, deine Aussagen verwundern mich etwas. Du fütterst sowas doch auch an deinen Sohn, oder habe ich das missverstanden?


    Carrie, hast du vielleicht einen kurzen Text, eine Tabelle, einen Vergleich etc. zu den verschiedenen Pulvermilchen? Ich hätte gerne eine gute Zusammenfassung. Auch etwas, das man den Müttern an die Hand geben kann.

  • Kat, deine Aussagen verwundern mich etwas. Du fütterst sowas doch auch an deinen Sohn, oder habe ich das missverstanden?



    Ich füttere 3er, keine Kindermilch. Wer lesen kann ;) oder würdest du nachts Brei füttern, weil das Kind Hunger hat? Und nicht nur seinen Nucki will, ect. Er bekommt tagsüber keine Ersatzmilch, sondern Normale Kuh-Milch. Wir haben es nachts mit Wasser probiert. Mit Pre.. Geheule vor Hunger.


    Kindermilch ab 1 Jahr oder 2 Jahre finde ich Schwachsinn! Und in dem text ging es um Kindermilch ab 2 Jahre, oder bin ich blind?

    Alles auf Anfang! Oder.. wie finde ich den Weg zu mir selbst. #yoga

  • Ähhm ...
    mein Neffe (Autist, schwerstbehindert, Stillverweigerer (zu viel Nähe, das Stillen, es gibt Autisten, die das als Baby nicht abkönnen) immer schon stark untergewichtig, große Schwierigkeiten damit, Nahrung im Mund zu tolerieren als Kleinkind) hat diese Kindermilch (ich glaube, seine war von Nestle, 3er Milch hieß sie) noch als Dreijähriger getrunken. Premilch und Kuhmilch haben ihn nicht mehr satt gemacht, ich erinnere mich, dass meine Schwester superfroh war, dass es dieses Zeug gab und auch ständig dafür einen Anschiss gekriegt hat (von anderen, gesundheitsbewussten Müttern, die gesehen haben, wie sie das gekauft oder zubereitet hat). Mittlerweile ist er 12 Jahre alt, körperlich schon immer kerngesund, keine Karies, immer noch sehr schlank. Obwohl er echt viel von der Milch getrunken hat damals, wirklich auch mehrere Jahre (bis er vier war), körperliche Schäden scheint es bei ihm nicht ausgelöst zu haben.
    Naja. Das ist nun kein Argument von mir für diese Milch, ich würde sie für meine Kinder auch nicht kaufen, aber es gibt eben auch Ausnahmen - dieses "alle Kinder trinken mit 1 Jahr aus dem Becher, essen mit 2 alles vom Familientisch" trifft ja eher auf nichtbehinderte Kinder zu, es gibt aber auch Kinder, da läuft es eben nicht so glatt und es kann sein, dass dann wirklich so eine Milch hilfreich ist.
    Hagendeel