Wenn ich meine Tochter zur Geburt begleite...

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  • Zum hinkommen:
    mein Mann und ich haben kein Auto und hatten auch niemanden der uns fahren konnte. Wir haben bei der Anmeldung in der Klinik einen Schein für einen Krankentransport und Nummer eines Krankentransportunternehmens bekommen. Da habe ich dann angerufen als ich in die Klinik wollte. Gesagt in welcher Klinik ich angemeldet bin, dass ich schwanger bin 5 Tage über ET und alle 4 Minuten Wehen habe. Die kamen dann relativ schnell und haben uns problemlos hingebracht. Ich weiß nur nicht mehr, ob der komplett von der Krankenkasse übernommen wurde oder wir was zuzahlen mussten.

    Liebe Grüße von Peppi mit Groß-S, Klein-S und Mini-S


  • Ich finde es großartig, dass Du Deine Tochter begleiten wirst, sofern sie es wünscht. Könntest Du vielleicht vorher noch darauf hinwirken, dass eine Nachsorgehebamme organisiert wird oder dies mit Einverständnis Deiner Tochter vielleicht sogar übernehmen?


    Für den Weg ins KH stelle ich es mir am leichtesten vor, Dein Auto zu nehmen. Solltest Du keinen Parkplatz finden, setzt Du Deine Tochter und ihren Freund ab und kommst mit dem Fahrrad wieder. Solltest Du genau dann, wenn es losgeht, nicht erreichbar oder zu weit weg sein, könnten die beiden mit dem Taxi fahren.


    Mitnehmen würde ich eine Flasche Wasser, eine Kleinigkeit zu essen, etwas zum Lesen, eine Kamera und einen Schal. Manche Räume sind klimatisiert, andere nicht.

  • Steck Traubenzucker und Schokolade für Deine Tochter und Bifi und Snickers für den Papa ein. Apfelschorle o.ä. ist auch nicht schlecht.


    Fotoapparat nicht vergessen.


    Standard sind zwei Tage in der Klinik um die u2 noch mitzunehmen (würde ich empfehlen, wahrscheinlich haben die beiden sich ja auch um keinen Kinderarzt gekümmert). Ggf. Länger - je nach Gesundheitszustand der beiden.


    Wenn Deine Tochter raucht, dann wird sie wahrscheinlich zufüttern müssen, weil das die Milchbildung hemmt.


    Ctg wird zunächst alle zwei Stunden geschrieben, irgendwann ständig. Das gibt es auch mobil, da läuft man dann halt mit einem Gurt herum. Auch beim stationären muss man nicht liegen, man kann auch daneben stehen.


    Wie oft und wie lange die Hebamme da ist, hängt vom Geburtsverlauf und der Personalsituation ab.

  • Ihr seid super!!
    Danke für die vielen Infos.


    Ja, JA weiß bescheid und die Organisation der Nachsorgehebamme läuft automatisch. Leider sind der Freund meiner Tochter und seine Familie absolut kontra jegliche Einmischung von außen und es wird nicht leicht werden, da eine adäquate Nachsorge zu machen. Aber wir werden sehen.
    Vormundschaft ist auch geregelt.


    Ich treffe mich die nächsten Tage nochmal in Ruhe mit meiner Tochter, um einige Punkte durchzusprechen. Durch eure Antworten fallen mir da noch einige Aspekte mehr zu ein #top


    Ich hoffe eher, sie bleibt länger im KH, damit eine gute Versorgung gewährleistet ist.

  • Was mir noch so in den Sinn kommt: ich war ja nun deutlich älter als Deine Tochter, und war sehr gut informiert und sehr gefestigt in dem was ich wollte und tat - und war trotzdem im Wochenbett extrem empfindlich gegenüber "guten" Ratschlägen jeder Art. Da ist Zurückhaltung sicher erstmal wichtig. Schön fände ich (bzw hätte ich von meiner Mutter gefunden...) unaufdringliche, sinnvolle Hilfe: Einkaufen, Vorkochen, praxistaugliche Geschenke (Spucktücher und Tannolact statt Windeltorte und Greifling Nr. 3125, platt gesagt ;) ). Zuhören. Zeit. Einfühlungsvermögen. Zuspruch. Ich glaube, damit kannst Du ihr am besten helfen.


    Viel Glück und Freude mit dem Baby!


    -- Luxa

    Dazu mag ich auch nochmal meine Gedanken beisteuern. In der Flut an guten Ratschlägen fand ich die meiner Mutter zur Orientierung immer am besten. Also ich habe es so empfunden, dass meine Mutter die einzige war, die mir Ratschläge geben durfte. Aber das kommt sicher auch auf euer Verhältnis und auf eure Einstellung zum Mutter-sein an.
    Bestärkung in ihren eigenen Ansichten und Fähigkeiten finde ich auch wichtig. Meine Hebamme konnte das sehr

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  • wenn deine tochter schmerzen hat, fragt rechtzeitig nach lösungen, denn die müssen erst vom arzt abgenickt werden und der ist irgendwo. es kann also dauern. auch eine pda dauert, bis denn der anästhesit kommt und die aufklärung unterschrieben ist (anhören muss man sie nicht unbedingt und es reicht auch ein x als unterschrift).
    eine fordernd und gleichzeitig einnehmend auftretende person ist im ganzen spektakel eine riesenbank.

    tut mir leid, ich habe es nicht geschafft, beide Zitate in einen Beitrag zu bringen...
    Zur PDA: bei mir war es so, dass Aufklärung und Einverständniserkläarung für eine evtl. PDA schon bei der Anmeldung erledigt wurden, vielleicht ist das bei ihr ja auch so gewesen?


    Und zuletzt wünsche ich deiner Tochter (und dir falls du dann dabei bist) eine schöne Geburt und dass die beiden Eltern gut in ihre Rolle hineinfinden!

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  • Ist es das KH, wo wir neulich zuerst waren? Die haben zwei Parkplätze für anstehende Geburten irgendwo in der Nähe von der Augenärztin. Außerdem darf man die Notfallparkplätze bei der Notaufnahme nutzen. Alles Andere wurde ja schon gesagt. Wegen der Zustimmung zu Pda etc. sollte sie sich vorher drum kümmern, dass sie das schriftlich bei sich hat.

  • Ja, für PDA braucht sie die Unterschrift. Hat sie schon!


    Habe jetzt nochmal mit dem Kreißsaal telefoniert. Ja, es gibt diese zwei Plätze. Genau das KH ist es , RAN #ja
    Die Hebamme sagte, ich solle einen Zettel ins Auto legen mit der Info, dass wir im Kreißsaal sind plus Handynummer #super Ganz einfach also :)

  • Ich denke, es ist netter, wenn du sie fährst als ein beliebiger Taxifahrer, wenn sie das mag. Einen RW muss sie nur im Notfall - falls es zum Nabelschnurvorfall kommen könnte - rufen. In Berlin gab es für solche Notfälle mal einen Storchenwagen, dort ist auch eine Hebamme mitgefahren. Keine Ahnung, ob es das in anderen Städten auch gibt.
    Meine erste Geburt hat lange gedauert und mein Mann war sehr hungrig, wir hatten etwas wenig dabei, obwohl ich gar nichts wollte.

  • Andere Idee zum Hinfahren, falls du sie gerade beim Ankommen im Kreisaal nicht allein lassen willst: Du fährst mit dem Rad oder Auto zu ihr und ihr alle drei gemeinsam mit dem Taxi zum Krankenhaus. Dann kannst du sie auch verbal unterstützen sollte der Taxler komisch sein. (Weil so jung oder was weiß ich.)
    Hat natürlich den Nachteil dass es Geld kostet und du irgendwie ja wieder heim müssen wirst.
    Nur als Alternative (Oder auch falls es schütten sollte).

  • Oh, schön, dass du nachfragst :)
    Nein, ich war nicht dabei. Es ist alles ziemlich blöd gelaufen und ich habe aktuell keinen Kontakt zu meiner Tochter, weil ich mich da ganz stark abgrenzen muss, um damit klar zu kommen.
    Die Geburt war wohl recht anstrengend, Tochter ziemlich panisch, aber es ist alles gut gegangen und sie hat eine gesunde Tochter mit 2700 gr geboren #blume