Abstillen / "Schlaftraining" nach Gordon - wie als Mann unterstützen?

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Folgende Situation:


    Die Frau hat bislang immer die Nachtschichten übernommen (wir haben unsere Gründe dafür und das ist in beidseitigem Einvernehmen) und ich schlafe in einem anderen Zimmer. Das Kind ist ein schlechter bis sehr schlechter Schläfer, "Rekord" war glaube ich einmal 5 h schlafen, aber die Male mit mehr als 3 h am Stück schlafen können wir an zwei Händen abzählen.

    Das Kind ist mittlerweile 2 Jahre und 2 Monate alt. Abends momentan Einschlafstillen angesagt (wir hatten eine längere Phase, wo ich ihn ins Bett gebracht habe, aber seit der Kita will er wieder Einschlafstillen).


    Dann alle 1-3 h aufwachen und Nuckeln.


    Jedenfalls würde meine Frau gerne langsam abstillen und fängt heute mit dem Abstillen nach Gordon an. Wir haben bis Ende Januar Zeit, d.h. kein Zeitdruck.


    Der Kleine wacht i.d.R. 22-23 Uhr nochmal auf, ab 23 Uhr soll bis 6 Uhr die Milchbar geschlossen sein.


    Sie möchte das nachts alleine machen - ich würde aber trotzdem gerne unterstützen.


    Aktuell ist der Plan, dass ich den Morgen und Mittag so gut wie möglich übernehme und mich um Frühstück und das Mittagessen kümmere, sodass meine Frau im besten Fall einfach nochmal Schlaf nachholen kann, auch wenn der Kleine das wahrscheinlich nicht zulassen wird und wieder zu Mama will, aber wir gehen dann halt raus in die Stadt, in den Zoo, in den Wildpark, Spielplatz etc.


    Aber kann ich nachts irgendwie noch irgendwas unterstützen? Sie meinte aktuell eher nein, sie möchte alleine schauen.


    Ich bleibe die erste "Aufwach-Phase" des Kindes mal wach, falls es komplett eskaliert oder sie nicht mehr trösten / tragen kann.


    Was hättet ihr "Ich möchte das alleine machen-"Mütter während dieser Phase als Hilfe empfunden?

    Sonst noch irgendwelche Tipps?

  • Puh, ich muss sagen da konnte mich mein Mann nicht wirklich unterstützen. Es war eine Sache zwischen mir und meiner Tochter. Ich habe irgendwann nach ihrem zweiten Geburtstag (in einer sehr nervigen Nuckelphase nachts, bei der ich nur wenig Schlaf bekam) nicht mehr stillen wollen. Habe es ihr erklärt und die erste Nacht war es dann irgendwann hart. Sie hat ziemlich geheult, aber mein Limit war erreicht. Als sie mich gehaun hat, bin ich gegangen*. Sie war ziemlich wütend! Als sie sich beruhigt hatte und nach mir gerufen hat, bin ich hin, habe sie gekuschelt und erklärt, sie darf weiterhin mit der Brust kuscheln. Ab da war es okay.


    Klingt ziemlich hart und für dich nicht sehr hilfreich...


    Ich denke tatsächlich kannst du ihr am besten helfen, wenn sie Schlaf nachholen kann. Nichts zermürbt einen mehr als Schlafmangel. Ihr den Rücken stärken, egal wie sie sich entscheidet. Auch wenn sie dann doch noch weiter stillen möchte. Dann war es wohl noch nicht der richtige Zeitpunkt. Hab schon öfter gehört, dass ein halbherziges Abstillen für alle Seiten unbefriedigend ist. Man darf seine Meinung ändern. Und ruhig zu bleiben, auch wenn das Kind dann doch heult. Nicht genervt sein.


    Ich drücke euch die Daumen!


    EDIT: *sie hatte schon öfter ihren Frust durch beißen und hauen Ausdruck verliehen und da mich das ziemlich sauer gemacht hat, bin ich lieber immer gegangen. War die bessere Alternative #schäm

  • Abgestillt habe ich den Spezialisten per nicht-anbieten-nicht-ablehnen. Problematisch war dabei nur die morgendliche Milchmahlzeit, welche der Spezialist unbedingt beibehalten wollte, als ich schon nicht mehr genug Milch dafür hatte. Meinem Mann fiel eine Lösung dafür ein: Bananenmilch! Die in Kuhmilch pürierte Banane war lecker und nahrhaft genug, dass das Kind für diese Milchmahlzeit in die Küche rannte statt mich weiterhin zu melken und doch nicht satt zu werden.

    Nachts abgestillt hatte ich den Spezialisten allerdings deutlich früher und unfreundlicher, weil ich einfach nicht mehr konnte. Ich überließ meinem Mann und dem Kind für drei Nächte während des Urlaubs das Schlafzimmer und schlief in einem anderen Raum. In der ersten Nacht schliefen beide kaum, in der zweiten Nacht wesentlich mehr und in der dritten Nacht so viel oder wenig, wie dieses wache Kind auch sonst schlief. Es schlief weiterhin grottenschlecht, aber biss mich zumindest nur noch tags.


    Mein Zweitkind war da unproblematisch, biss nicht, schrie wenig, ließ sich auch im Halbschlaf betanken, stillte sich irgendwann selber ab, als es von anderen Lebensmitteln regelmäßig satt wurde. Nicht immer müssen die Eltern selbst etwas tun, manchmal kommt es wirklich von den Kindern.

    Es gibt nicht "die" und "uns": Menschen sind überall Menschen.

    Frieden beruht nicht auf Konsens, sondern auf konstruktivem Umgang mit Konflikten.

  • Ich habe keine Ahnung wie "Abstillen nach Gordon" geht und momentan auch keine Zeit zu googeln. Sorry.


    Bei Mini war irgendwann das Problem, dass das Kind nicht mehr satt wurde. Nach einigen Nächten mit sehr kurzen intervallen konnte ich nicht mehr und habe mir eine kleine Flasche Kuhmilch ans Bett gestellt. Nachdem das Kind Einschlafgestillt nach einer Stunde wieder trinken wollte habe ich die Flasche angeboten und die 125ml Kuhmilch waren innert kürzester Zeit (Ein Zug wie eine Kreiselpumpe) im Kind. Und es schlief 3 Stunden am Stück.


    Innerhalb von drei Nächten waren wir bei einer Schlafdauer von 4 - 5 Stunden und es wurde besser.


    Muß bei eurem Kind nicht genauso sein...

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • na hallo, hier läuft auch gerade abstillen nach Gordon und bis auf das Later des Kindes (sie ist fast 17 Monate) ist eigentlich alles genauso wie bei euch, in 17 Monaten hatte sie ungefähr 5 Mal oder so länger geschlafen als 2 Stunden...

    Was wir allerdings schon eine Weile nicht mehr haben: Genuckel. Ich hab irgendwann angefangen, sie abzudocken und abzulegen, wenn sie fertig war, recht schnell hat sie das dann slenst übernommen und wirft sich zurück, will hingelegt werden, wenn sie fertig ist.

    Tag 1-3 des Gordon-Plans konnten wir uns somit sparen, ein Startvorteil.


    Die entscheidende Änderung, die dann kommt, nämlich das stillfreie Zeitintervall (hier 24 bis 7 Uhr) hatte sie nach einer Nacht bzw kapiert und dann tatsächlich auch kaum noch danach "gefragt". Das hat mich erstaunt. Unser einziges Problem besteht aktuell darin, dass sie zwar auch anders in dem schlaf finden kann (ich trage nicht oder so, ich wollte kein neues einschlafritual anfangen, das ich dann nachts anbieten muss und mich Kraft kostet!) aber es fällt ihr am frühen morgen, so um fünf Uhr, doch zunehmend schwer. Dämmert weg, wacht wieder auf usw.


    Ich singe ein bisschen, dss mache uch generell wenn ich sie beruhigen will, kennt sie also. Ich lege ihr die Hand auf die Schulter (sie schläft immer auf der seite) und ggf auf den rücken, ich kuschel sie an mich (die ersten Nächte hab ich um kurz vor 12 das t-shirt gewechselt in dem ich schlafe, also das still-shirt ersetzt durch ein normales ohne "zugriff", auch um mich selbst ein bisschen damit psychologisch zu unterstützen - nach drei nächten hab ich das gelassen, war nicht nötig.


    In der zweiten Nacht schlief sie 4,5 Stunden. Am Stück. Das war unser persönlicher rekord!! Seitdem (jetzt etwas mehr als eine Woche) waren ein paar Nächte so, einmöqar Nächte anders. Wir machen das jetzt einfach so weiter, haben noch bis Anfang Januar Zeit, damit sie diesen neuen Rhythmus noch mehr kennenlernt und irgendwann auch über die frühen Morgenstunden kommt- ich denke, sie hat da halt schon Hüngerchen, denn eine so lange Mahlzeitenpause kannte sie ja bisher garnicht. Vol der plazenta-vollversorgung über drei Monate dauerstillen nach der Geburt bis hin zu dem, wo wir jetzt zuletzt waren, da gab es an einem aufregenden Tag mal 3 oder 4 nahurngsfreie stunden, aber eher als Ausnahme. D.h. ihr gesamter Organismus muss sich da auch erstmal dran gewöhnen..Deswegen gebe ich auch nachts/morgens derzeit nichts. Zum einen will ich ja nicht eine milchmahlzeit durch was anderes ersetzen, zum anderen ist mein Teil ja gerade diese Pause in der Nahrungsaufnahme, auch als Pause eben für den Körper, Blutzucker usw.


    Und: ich wollte nicht die Tage oder so an meinem Mann abgeben. Für meine Tochter, so wie ich sie kennengelernt habe, schien es mir keine gute Idee, ihr beides auf einmal "wegzunehmen", Mama UND Brust. Denn auch tagsüber ist stillen für sie kein Thema, wenn ich nicht da bin- aber sobald ich den Raum betrete möchte sie. Also war es mir wichtig, in der Nacht direkt ein "ich bin da, aber wir können nicht stillen" zu etablieren und nicht diesen- so empfinde ich das- Umweg zu gehen.




    Zu deiner eigentlichen Frage :D

    Wenn die Kleine dann morgens, nachdem sie nach dem ersten stillen nochmal schön weitergeschlafen hat, gegen 8.30 Uhr aufgesteht, übernimmt mein Mann, der die Nacht im Gästezimmer verbracht hat. Da hin ziehe ich dann um und leg mich direkt hin. Da wieder einzuschlafen fiel mir sie ersten tage nicht leicht, mein schlafrhythmus usw ist einfach zerschossen... die ersten tage habe ich auch massiv viel mlst geträumt (also wären die Träume "übrig" und hätten gewartet bis ich mal allein bin #haare)


    Mein Mann macht also den gesamten Vormittag inkl Mahlzeiten und ggf gehen sie raus, ist aber nicht nötig. Dass der Papa auf ein mal sooo viel Zeit hat (aktuell hat er Urlaub) ist so großartig, dass die Kleine nicht wirklich nach mir fragt 8o

    das Mittagessen haben wir, so wie wir das eh meistens machen, am Vortag schon zu grosne Teilen vorbereitet und wenn ich dann irgendwann runterkommen (mehr als drei Stunden Schlaf tun mir nicht gut, aber drei Stunden ALLEINE schlafen und das Kind so gut versorgt wissen ist hakt Schlaf von völlig anderer Qualität!) gehe ich in die Küche und kümmere mich ums Essen. Denn meike Tochter freut sich zwar, dass ich wieder auftauche, hat aber noch ne Menge dringende Sachen mit dem Papa zu spielen #cool Und so geht dann auch der Nachmittag meist dahin, und dass er die meiste Zeit nachm Kind guckt und ich nur "dabei bin" oder aber auch andere Sachen mache ist für mich eine riesengroße Erholung, und gibt mir Zeit tagsüber auch mal meine Gedanken schweifen zu lassen und zu reflektieren, was nachts passiert und wie ich vielleicht anders trösten beruhigen könnte etc... so Zeiten fehlen mir im Alltag ja oft. Wo man einfach mal seinen Gedanken nachgehen kann.


    Also mein Mann hat hier wirklich Action, aber die kleine liebt es, ich kann mich von den nächten erholen (denn mit voller Aufmerksamkeit und ohne "Tricks" wie stillen oder tragen ein Kind wieder in den Schlaf zu bringen, das erfordert hier schon wach-sein, Aufmerksam beobachten, durchhalten bis zu zwei Stunden... einfach anlegen und stillen ist da wesentlich entspannter!)


    Vielleicht hilft dir unser Erfahrungsbericht weiter. Bottom line: nee, viel mehr kannst du vermutlich nicht tun. Aber es IST verdammt viel und eine echt große Hilfe! Im Alltag kann mir mein Mann, der ja arbeitet, nämlich mach ner schlechten Nacht nicht dem Vormittag abnehmen, da muss ich allein durch (sie ist noch nicht in Betreuung).


    noch fragen? frag ruhig. :)


    sied zuversichtlich, es kann besser laufen als gedacht und ich war echt erstaunt, wie mein kind mit seinen wenigen Monaten echt schnell gecheckt hat, was los ist, und das okay fand. Wir haben nachts kein brüllen, nur ein bisschen weinen manchmal, aber das weniger wegen des "entzugs" der Brust als vielmehr wegen ihrer Frustration, wenn das wieder-einschlafen trotz Müdigkeit nicht so gut klappen will. Und da setze ich einfach auf den übungseffekt... das wird sie schon hinkriegen und zwei Nächte waren auch echt super (zwar alle drei Stunden aufgewacht - das ist bei uns aber schon ne unverschämt gute Nacht! - aber jedes mal innerhalb vom weniger als 10 min wieder eingeschlafen!)


    tschakka, ihr schafft das! :)

  • In dem Alter war Nachts Hunger und Durst bei uns Thema d.h unsere 2 jährigen brauchten ein Ersatz zur Brust um weiterschlafend zu können. Wasserflasche im Bett und Notessen wurde eingeführt bevor ich Nachts abgestillt habe. Meine Tochter wollte klassisch eine Milchflasche, die Jungs nicht.

    Es sah so aus das das Kind zum Einschlafen gestillt hat und wir der Brust Gute Nacht gesagt haben. Beim nächsten aufwachen dann Wasser und Banane.

  • enfj-a das klingt ja nach einem vollen Erfolg bei euch! Freut mich total, dass du nun tatsächlich auch mal wieder zu ein wenig Schlaf am Stück kommst. #sonne#knuddel#applaus


    Ghost Ich kann nicht viel beitragen, wünsche aber auf jeden Fall viel Erfolg! In einem Punkt kann ich mich den Vorschreiberinnen anschliessen: Die Entscheidung muss deine Frau treffen. Und ich persönlich trage die Konflikte rund ums Stillen auch immer selbst aus. Irgendwie fühlt es sich so richtiger an. ICH möchte ja z.B. nicht mehr stillen oder weniger oder was auch immer. Und dann möchte ich den Ärger darüber nicht meinem Mann überlassen, der da als Konfliktpartei gar nicht involviert ist. Er hätte das immer übernommen, aber für mich hat es sich dann wie ein Stellvertreterkonflikt angefühlt.

    Aber ich bin grundsätzlich so. Also ich führe meine Konflikte mit meiner Tochter gerne selber. Ich mag dann gar nicht, wenn jemand da reinfunkt. Auch wenn es total hilfreich wäre #pfeif


    Aber andere Dinge übernehmen und so klingt für mich total gut #applaus#applaus

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Danke für eure Rückmeldungen.


    Tag 1 bis 3 waren in der Nacht unaufgeregt, er hat gleich gut / schlecht geschlafen wie immer.


    Heute ist die erste Nacht ohne Milch, ich kann gerne morgen berichten, wie es lief. Morgen ist erstmal Zoo + vorgekochtes Essen geplant, damit die Frau ausschlafen kann :)

  • Die ersten Nächte ohne Milch waren hier immer die schlimmsten. Aber du hast ja einen guten Plan für morgen.

    Wir haben übrigens immer im Team abgestillt nachts und mein Mann hat dann diese Nächte übernommen. Ich hab nicht das Gefühl, dass das irgendwie schlimmer war für die Kinder. Zu uns hat es gepasst.

    Der Kleine schläft jetzt eigentlich ziemlich gut, nur wacht er morgens sehr früh auf, kann nicht mehr schlafen und ist aber auch nicht so richtig fit. Jetzt hängen wir hier auf dem Sofa ab...

  • Abstillen nach Gordon kenne ich auch nicht, aber bei mir hat der Mann insofern geholfen, dass er mit dem Kind in einem anderen Raum geschlafen hat als ich, so um die 2 Nächte. Also er im gewohnten Raum, ich woanders. Das Ganze hat erstaunlich gut geklappt und war nicht traumatisch für uns (nach meiner Erinnerung), Kind so um die 1.5/2 jeweils. Am Ende haben beide Kinder sowieso quasi nur noch einschlafgenuckelt. Ich erinnere mich auch, gesagt zu haben, das Mama nun nicht mehr so Milch hat. Und ich war 100 Prozent überzeugt dass ich abstillen will, mit ging es nicht mehr gut damit.


    Gutes Gelingen wünsche ich! Als Papa kannst Du unterstützen, in dem Du das Kind nimmst und die Mama schlafen lässt. Und das Kind so beruhigen kannst (wenn nötig) das Mama wirklich auch beruhigt schlafen kann.

  • Danke für eure Rückmeldungen.


    Tag 1 bis 3 waren in der Nacht unaufgeregt, er hat gleich gut / schlecht geschlafen wie immer.


    Heute ist die erste Nacht ohne Milch, ich kann gerne morgen berichten, wie es lief. Morgen ist erstmal Zoo + vorgekochtes Essen geplant, damit die Frau ausschlafen kann :)

    Toi toi toi, berichte mal!!


    Hier, nach fast zwei Wochen, hat das "Ich-wache-alle-zwei-Stunden-spätestens-auf"-Kind gerade siebeneinhalb Stunden geschlafen. Am Stück! Ohne stillen. Siebeneinhalb Stunden Schlaf, ich bin total happy!! Wenn ich nachts nicht dauernd ungläubig aufgewacht wäre, hätte ich jetzt auch ne erholsame Nacht hinter mir #rolleyes Aber wird.


    Ich drücke die Daumen, dass es bei euch ähnlich läuft.

    Für mich war der Knackpunkt, also im Mindest: Ich habe irgendwann geglaubt, dass sie das schafft mit dem Alleine-Wiedereinschlafen. Und deswegen recht entspannt erstmal n kleinen Moment warten können, wenn sie aufwachte. Ich denke, das spielt vielleicht eine Rolle. Ich habe sozusagen die Verantwortung für ihr wiedereinschlafen abgegeben, sie ihr über-geben. Und sie hat sie angenommen und sich selbst gekümmert und wusste aber, dass ich da bin, wenn sie doch Hilfe braucht.

    Vielleicht hilft euch so ein Gedankengang auch.

  • enfj-a

    Wahnsinn, dass das bei Euch jetzt tatsächlich so gut funktioniert...

    Unsere Nächte sind immer noch ne Katastrophe#hmpf

    Aber ich leide noch nicht genug zum Abstillen#schäm

    Aber immerhin lässt sich das Marsmädchen, wenn es kurz nach dem Stillen wieder wach wird, manchmal von Papa beruhigen, das macht Hoffnung...

  • Also heute Nacht (1. Nacht ohne Milch von 23 bis 5 Uhr) war laut Frau gar nicht mal so mieserabel. Klar, das Kind war dann in der Nacht so ca. eine Stunde am Stück wach und hat gejammert, aber war nicht hellwach und auch keine Form von Aggression, sondern eher frustriert und dann auch eher traurig, als er realisiert hat, was da gerade passiert mit keine Milch bis zum Morgen und so.


    Hat dann auch geweint und gejammert, ist dann aber auch irgendwann wieder eingeschlafen und hat sich dann eben am Morgen nochmal bedient ab 6 Uhr.


    Meine Frau war aber auch begeistert davon, dass das Kind realisiert hat, was passiert und auch Verständnis gezeigt hat, dass z.B. Mama schlafen will, dass das Kind nicht jede Stunde kommen kann etc.


    Fazit nach Tag 4: Nacht weniger schlimm als erwartet. Weit entfernt von gut, aber wir haben mit Schlimmerem gerechnet.


    Da das so gut lief ist Zoo auf morgen verschoben, falls es heute Nacht furchtbar wird #hmpf

  • Ghost Das klingt wie unsere erste Nacht "ohne", bestimmt klappt es bei euch auch gut! Und wenn ihr jetzt ein bisschen erleichtert seid und so in die zweite Nacht geht, erst recht. Aber es ist - natürlich - kein linearer Verlauf, also nicht entmutigen lassen wenn eine Nacht doch wieder anstrengend ist. Ich versuche mir das auch jeden Tag wieder in Erinnerung zu rufen :D


    Ich fand es auch beeindruckend, wie klar meine Tochter das kapiert hat und angenommen. Ich hätte auch mit "Gegenwehr" gerechnet, war aber garnicht.

  • Hm. Auch diese Nacht kein großer Terror, ebenfalls wie letzte Nacht Traurigkeit, Verständnis, natürlich auch Geschrei, aber aushaltbar. Definitiv anders als erwartet, hatten uns schon darauf eingestellt, dass Nachbarn die Polizei rufen, ein bisschen übertrieben gesagt ;)

  • Heute war's wie die letzten zwei Nächte, abgesehen davon, dass der Kleine Angst vor'm Feuerwerk bekommen hat und zusätzlich noch Papa trösten musste.

  • Das lässt sich doch ganz gut an bei euch #super hat sich denn an der Aufwach-Frequenz schon was geändert, also schläft er länger am Stück?

    Und klappt es vormittags ohne Mama-Vermissen?

  • Ne, an der Aufwach Frequenz hat sich noch gar nix geändert, wacht anscheinend nachts jetzt eine Stunde oder so am Stück auf (das ist schlechter als vorher), für meine Frau ist aber entspannter, dass sie ihn wieder hinlegen, beruhigen, besprechen kann und er nicht die ganze Zeit auf ihr rumwuselt und alle 5 Minuten gefühlt die Brust wechselt.


    Ich gehe aber auch von ersten größeren Änderungen nach frühstens 7-14 Tagen aus ehrlich gesagt.


    Ich bin extrem positiv überrascht, wie gut meine Frau das weg steckt und wie viel Verständnis auf beiden Seiten herrscht, ich dachte das ist "problematischer". Aber den Tag nicht vor dem Abend loben, die Nacht ist ja noch vor uns...

    Vermissen am Morgen ist gar kein Problem, er ist ja auch immer sehr gut betüddelt und beschäftigt mit 2 h auf dem Spielplatz, im Zoo, Wildpark, Hunde-Auslauffläche, Baustellen anschauen und so weiter. Actionreiches Programm ;)


    @enfj-a: Danke für deinen sehr ausführlichen Post, es scheint doch recht parallel zu euch zu laufen, habe ich das Gefühl. Ich freue mich total für euch, dass das mit dem länger schlafen gut klappt :)