Schock letzte Nacht...hatte Angst das Mausi erstickt :-(

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  • Hallo ihr lieben Rabeneltern,


    wir praktizieren schon seit Geburt Einschlafstillen, da die Kleine immer nur mit Weinen einschläft, diese Methode erschien mir sanfter...
    ...das Problem das ich dabei sehe ist, das sie immer viel zu viel trinkt, gestern Abend hat sie 3 Stunden an meiner Brust gehangen, ein Wechsel aus Trinken und Nuckeln, meist spuckt sie das Überflüssige wieder aus.....


    Gestern Abend hatte ich sie wie gesagt gestillt und wir waren gegen zehn fertig, da hat sie dann auch nichtmehr nach der Brust gesucht, mein Go zum Zähneputzen gehen usw. Auf jeden Fall lag sie auf der Couch und ich war noch nicht müde (vielleicht auch 7. Sinn), plötzlich gegen 24 Uhr erschrak ich, schaute zu meinem Kind und sie hatte die Augen weit aufgerissen, versuchte zu schlucken, zu schlucken, zu schlucken und atmete nicht mehr. Ich riss sie hoch, schrie mein Mann an er solle mir helfen Mausi atmet nichtmehr.....erst hatten wir sie verkehrtherum an den Beinchen, dann als ich sah ihre Nase war ganz nass machte ich diese sauber und mein Mann überstreckte ihr Köpfchen, dann hörte man das sie wieder Luft bekam und sie fing an zu weinen. Mir fielen mindestens 2000000 Steine vom Herzen, heut ganz früh war ich mit ihr beim Arzt und es ist alles ok. Theorie dazu da ihr Gesicht auch nass war und auch die Stelle an der sie lag, das überflüssige Muttermilch hochkam mit einem Schwub und direkt in ihre Nase katapultiert wurde, dann schloß sich der Kehldeckel...........ich bin heut noch völlig durch den Wind. Ich dachte nur zum Glück ist sie immer bei uns und liegt nicht allein in ihrem Bettchen #heul


    Danke fürs ausheulen....

  • Ich kann mir vorstellen, dass dich das erschreckt hat.
    Mich auch, als ich es bei meinem ersten Kind zum ersten Mal erlebt habe. War auch gleich am nächsten Tag bei unserer Hebamme und hab den Kinderarzt gefragt. Die erklärten mir beide unabhängig voneinander, dass sowas oft passiert, sehr oft, denn viele Babys spucken im Schlaf. Meist merken es die Eltern aber gar nicht, weil es vollkommen lautlos vor sich geht. Babys haben aufgrund des Spuckens einen Reflex: Bleibt die Luft aus, drehen sie den Kopf zur Seite, die verschluckte Milch läuft ab und die Atemwege werden wieder frei. Das dauert aber eine gewisse - ungefährliche - Weile. Wenn wir das aber sehen, fühlt sich jede Sekunde zehn mal so lang an, daher sehen wir unsere Kinder schon erstickt, auch wenn eigentlich keine Gefahr bestand und das Kind ohne unsere Hilfe einfach den Kopf zur Seite gedreht, einmal gehustet und weitergeschlafen hätte.


    Ich habe sowas in der Art bei jedem meiner Kinder mal erlebt. man erschrickt immer - aber wenn man wirklic erstmal durchatmet, sieht man, dass das Baby das auch selbst in den Griff bekommt.


    Trotzdem habe ich meine Babys nach sowas meist auf der Seite schlafen lassen ... fühlte sich für mich dann doch sicherer an.

  • Ohnezahn: ja genau, das ist so furchtbar und man hat das Bedürfnis helfen zu müssen, auch der irre Blick mit diesen weitaufgerissenen Augen ist eigentlich am schlimmsten gewesen.....


    Auf der Seite habe ich sie auch, ihre Lieblingsschlafposition, aber gestern war der Schwub Milch ein Nasenvolltreffer....:-(

  • Bei uns hat auch geholfen, nochmal gut aufstoßen zu lassen, mein Sohn hat zum Glück dann trotzdem weitergeschlafen, meine Tochter wäre dann wieder wach gewesen, aber die hatte dieses Aufstoß-Problem auch nicht.

  • Gut zu wissen, dass es sowas gibt! Ich hab ja auch so nen Spucki!
    Tut mir leid, dass Dich das so erschrocken hat!

  • Und wenn Du Mausi ein gerolltes Handtuch in den Rücken legst, so dass sie ein wenig seitwärts liegt?

  • Ohje, das klingt ja sehr gruselig, den Schreck mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe auch so einen einschlafstillenden Spucker- zum
    Glück hab ich bisher nachts größere Mengen mitbekommen und kleinere einfach in Form
    Von niedlichen, getrockneten Rinnsalen auf der Wange am Morgrn entdeckt... Da sind meine Ohren heute Nacht besonders gespitzt...
    Nochmal blöd gefragt- trinken die Kleinen beim Einschlafstillen wirklich zu viel?! Das war auch meine Sorge, bzw wird mir von der älteren Generation gesagt- aber ich dachte, zu viel Stillen geht nicht?! :S

    Wikinger 03/15
    Wochenendbesuchsdame - Rübchen 01/10

  • Aber hochgespuckte Milch riecht man doch ganz extrem und erkennt man auch auf dem Kind und dem Bett....
    Mir kommt die Theorie komisch vor.
    Kann es auch Schweiß gewesen sein und das Kind war überhitzt?
    Oder Speichel, Nasensekret?

    Wenn du nach dem Menschen suchst, der dein Leben verändert,
    Dann schaue in den Spiegel.

    2 Mal editiert, zuletzt von AstridK ()

  • Aber hochgespuckte Milch riecht man doch ganz extrem und erkennt man auch auf dem Kind und dem Bett....
    Mir kommt die Theorie komisch vor.
    Kann es auch Schweiß gewesen sein und das Kind war überhitzt?
    Oder Speichel, Nasensekret?


    Ja es war Milch, aber nach über zwei Stunden war das nur noch klare Flüssigkeit, das hatte ich schon öfters mit dem Schwub, aber eben nie in der Nase ;(

  • Guten Morgen,
    ich kann deinen Schock sehr gut verstehen!


    Ich habe das einmal bei meiner Tochter erlebt, da war sie aber schon mindestens 1 Jahr alt.


    Ich bin mitten aus dem Schlaf aufgewacht, und hab sie auf dem Rücken liegend, den Mund voll Erbrochenem, gesehen. Die Augen weit aufgerissen. Aber keine Bewegung von ihr, kein Laut, nix!


    Kind geschnappt, ins Bad gerannt. Erst da, als ich sie übers Waschbecken gehalten habe und sie dann richtig weiter erbrochen hat, hab ich realisiert, was los war.


    Sie hatte meines Wissens nach wirklich keinen Laut von sich gegeben und sich nicht gerührt.
    Damals hab ich mir gesagt, dass es definitiv Lebensrettend ist, so kleine Kinder neben sich schlafen zu lassen.


    Ohnezahn, es wäre sehr beruhigend wenn ich wüßte, dass das wirklich immer so ist. Dass sie sich dann irgendwann selber "behelfen" und den Kopf drehen!

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019


  • Ohnezahn, es wäre sehr beruhigend wenn ich wüßte, dass das wirklich immer so ist. Dass sie sich dann irgendwann selber "behelfen" und den Kopf drehen!

    Ich habe es bei jedem meiner Kinder ein- oder auch zweimal erlebt und obwohl ich immer diese Worte im Hinterkopf hatte, habe ich nie zugeguckt und gewartet, dass dieser Reflex einsetzt. Das geht in dem Moment nicht, weil sich jeder Sekundenbruchteil wie eine Ewigkeit anfühlt.
    Ich denke aber, dass er da sein MUSS, ansonsten würden doch laufend Babys an ausgespuckter Milch ersticken. In den 80ern wurde aus diesem Grund übrigens nur Seiten- oder Bauchlage empfohlen, da erinnere ich mich gut dran.


    Ich glaube allerdings nicht, dass man mit einem Einschränken der Stillzeit darauf einwirken kann. Bei meinem zweiten Kind kam das häufiger vor und das war der mit den 3-Minuten-Mahlzeiten, der sich nie hat einschlafstillen lassen. Gegen Spucken kann man mMn nichts machen.

  • Ich kann deinen Schock voll verstehen! Wie schrecklich! :(


    Mich erinnert das an die erste Nacht mit dem Mausemann, als er fortwährend Fruchtwasser ausblubberte und dabei auch immer aussah, als würde er ersticken. Und ich so Panik hatte, auch weil ich nach knapp 38 Stunden inkl. Geburt nicht mehr wach bleiben konnte, ihn aber aufrecht halten wollte.

  • Ich habe es bei jedem meiner Kinder ein- oder auch zweimal erlebt und obwohl ich immer diese Worte im Hinterkopf hatte, habe ich nie zugeguckt und gewartet, dass dieser Reflex einsetzt. Das geht in dem Moment nicht, weil sich jeder Sekundenbruchteil wie eine Ewigkeit anfühlt.


    Ich meinte auch nicht, dass ich dann danben sitzen würde und warten wenn dass Kind denn grad keine Luft bekommt! Definitiv nicht!


    Aber es würde mich beruhigen, wenn ich eben nicht direkt daneben sitze/liege. Eben das ich nicht ständig überwachen muss. Wenn ich z.B. wie jetzt, hier am REchner sitze und das Kind 2 Räume weiter im Bett schläft.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

    Einmal editiert, zuletzt von Kontextfrei ()

  • Seitdem schauen wir auch viel öfter auf sie, ob alles tutti ist....aber Nachts schlaf ich seitdem viel unruhiger.....ich dachte auch, auch wenn soviele schon gemäkelt haben das Mausi soviel bei mir ist, gut das sie bei mir schläft #taetschel ....

  • Ich finds auch unglaublich beängstigend. Ich wünsch Dir, dass Du das aus dem Kopf bekommst und weiterhin einen lockeren, selbstverständlichen Umgang mit ihr hast.