Wie reagier ich da richtig? - Diverse Themen

  • Ich hab aktuell grad wieder so ein paar Themen und bin eben über den Rat nach mehr Zuwendung gestolpert.


    Madame liegt jetzt seit 45 Minuten seit dem Öffnen der Zimmertür zum Aufwecken oben im Bett und will nicht aufstehen.

    Wenn ich hoch geh schickt sie mich weg. Ich darf ihr nicht helfen beim Anziehen, ich darf nicht reden, ich darf sie nicht ansehen, ich soll weggehen und sie in Ruhe lassen.

    Dann liegt sie aber nochmal 45 Minuten im Bett und tut nichts.

    Aktuell JETZT sollte sie im Kindergarten sein, damit ich noch halbwegs pünktlich zur Arbeit komme.

    Also - mehr Zuwendung funktioniert nicht, will sie nicht.


    Obsolet zu erwähnen, dass sie in der letzten Woche, als KiGa-Ferien waren jeden Morgen um 6 auf der Matte stand...


    Und dann ihre Art, uns weh zu tun. Sie hat mir am Wochenende den linken Daumen gezerrt, indem sie sich dran festgehalten und nach hinten hat fallen lassen. Sie ist dann, an meinem Daumen hängend, noch ein paar Mal hin und her gependelt, ich derweil laut rufend "Aua, das tut weh, bitte lass mich los!" - hat sie nicht interessiert.

    Gestern beim zu Bett bringen - sie will hochgetragen werden, aufm Rücken. Mach ich.

    Sie hängt sich aber so an meinen Hals, dass es mich würgt. Ich sag: "Julia, das tut mir weh, bitte lass los!" nehm ihre Arme, um sie halten und auf den Boden stellen zu können. Sie lacht und sagt, nein, nicht loslassen, oben bleiben.

    Mittlerweile sind wir am Bett, ich leg sie seitlich aufs Bett, sie hängt immer noch an meinem Hals und zieht so arg, dass es mir richtig weh tut.

    Ich sag ihr, dass mir das weh tut und sie bitte loslassen soll - nix.


    Seit dem Satz oben sind nochmal 5 Minuten vergangen, sie liegt immer noch oben im Bett und macht nix.

    Ich werd jetzt hochgehen und sie gegen ihren Willen anziehen, damit wir endlich mal in den Tag starten können. Und werde mich total mies dabei fühlen.


    Was hab ich falsch gemacht?

    Die ganzen Tipps mit "Lass sie ein Sofakissen hauen", "Schick sie auf ihr Zimmer bis sie sich beruhigt hat" - funktionieren hier nicht. Sie tut es einfach nicht.

    Ganz ehrlich - ich hab große Lust, sie einfach den ganzen Tag allein daheim zu lassen. Einfach um ihr zu demonstrieren, wie doof das ist und auf mehr Kooperation zu hoffen.

    Ich weiß echt nicht, was ich noch tun soll.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Pamela ()

  • In solchen Fällen (wie das am Damen auch noch hin und her pendeln oder am Hals würgen) ist bei mir massiv meine Grenze überschritten. Da schütze ich mich und gehe aus der Situation. Dann liegt das Kind leider schreiend am Ende der Treppe - aber auf dem Rücken hochtragen ist vorbei und zwar nicht nur für diesen Abend sondern noch für einige Zeit danach, immer mit der Ansage - ich will nicht, dass du mich dabei wieder so fest hälst. Und da kann ich auch unrabig-unfreundlich werden.....


    Und ich würde mein Kind auch gegen seinen Willen anziehen, weil es eben Notwendigkeiten gibt. Ich muss auf die Arbeit, ich muss da pünktlich sein und deswegen ist das zwar doof, steht aber nicht zur Diskussion, ob man nun noch liegenbeliben kann oder nicht.


    Und in meinen Augen musst du dich da auch nicht schlecht fühlen, denn eigene Schmerzen oder Ärger mit dem Chef muss niemand aushalten, nur weil ein viereinhalb jähriges Kind nicht mitmachen will.


    (Es ändert übrigens auch manchmal wenig an der Situation an sich. Kind nölt manchmal immernoch rum, es gibt immernoch immer mal wieder Streit beim Aufstehen - aber wir hatten einfach die Wahl zwischen: Streit mit zu spät kommen oder Streit ohne zu spät kommen - und dann wähle ich die für mich bessere Variante, die ist: pünktlich sein..... und als das klar wurde, dass so oder so aufgestanden wird, gab es auch hin und wieder Tage, an denen es gut klappt)

    --------------------------------------------------
    Wenn ich mir einen Krankenwagen im Ballettröckchen tätowieren lasse, habe ich Tatütatatütütattoo! #blume
    --------------------------------------------------
    .png

  • Ich glaube, dass man bei allem Entgegenkommen, bei aller Nachsicht, bei allem Weichspülen gleichzeitig auch sehr klar und knallhart seine eigenen Grenzen wahren darf.

    Denk an Yin und Yang. Erst zusammen ist es vollkommen. Ein verwaschenes, durcheinandergemischtes grau ist konturlos und bietet keinen Anhaltspunkt.


    Also konkret: Bei Dingen, die Dir selbst wirklich wichtig sind (pünktlich bei der Arbeit, eigene körperliche Unversehrtheit etc.) absolut und ohne Kompromisse und vor allem: ohne schlechtes Gewissen! durchsetzen.

    Alle anderen Dinge, die lästig, aber nicht essentiell sind (Katzenfutter verstreuen oder so ein Blödsinn), durchaus bewerten („da ist dir aber ein Blödsinn passiert! Zum Glück weißt Du ja, dass man das eigentlich nicht macht.“) aber nicht die große Welle machen (sofern das eigene Nervenkostüm das zulässt).

    Vertraue darauf, dass Dein Kind es eigentlich gut und richtig machen will, auch wenn sie vielleicht etwas anderes sagt. Manchmal finden die Kinder nicht von allein zurück, wenn sie versehentlich mal abgebogen sind.

    Ein elterliches „aua, du tust mir weh!“ ist ein Vorwurf. Wenn Kinder es gewohnt sind, Machtkämpfe auszutragen, geht es sofort nur noch um den Machtkampf, und nicht mehr um den Inhalt.

    In Eurer Hals-Häng-Situation also ganz klar: Du bist die stärkere, Du trägst. Also löst Du ihre Arme von Deinem Hals. Wenn sie fragt warum, oder wenn die Hände zurück gehen: ich bekomme keine Luft, wenn die Hände dort sind. Du wirst nicht gewürgt, so sicher, wie abends die Sonne untergeht.


    Außerdem soll das Kind ihre Körperspannung trainieren, damit sie nicht wie ein nasser Sack hängt, sondern sich selbst auf Deinem Rücken halten kann, Hände an Deinen Schultern. Selbst hoch geklettert (Du etwas im Ausfallschritt nach hinten, Kind tritt in die Kniebeuge, Deine Hand nach Hinten in Hüfthöhe, die andere evtl. von oben über die Schulter).

  • Das weh tun passiert glaube ich in dem Alter einfach und ich hatte immer dein Eindruck, dass es für sie so unrealistisch ist, das sie uns weh tun können, dass sie das nicht erwtnt nehmen. Das ändert sich. Ich habe mich in diesen Situationen entzogen, also dafür gesorgt, dass es nicht weh tut und das formuliert, dann war gut.

    Zum Aufstehen, da würde ich nichts kennen. Ich habe mich da jir weg schicken lassen, sinden bin da geblieben, habe aufs Aufstehen bestanden und hakt die Gefühle, die dann da so kamen ausgehalten und aufgefangen

    Liebe Grüße,


    Ich, mit Tochter (2/06) und tochter (12/07).

  • Ich find, Du machst Dir ein viel viel viel zu schlechtes Gewissen.

    Nun, sicher, ich werde niemals eine Oberrabin sein hier, ganz klar.

    Dennoch lese ich hier massive Grenzüberschreitung und Deine Tochter ist eine aufgeweckte Maus, die durchaus Dinge verstehen und lernen kann und sich nicht an den Hals oder an den Daumen hängen ist etwas, das Du erwarten kannst und solltest. Setz sie runter. Befrei Dich aus der Umklammerung und grenz Dich da klar ab.

    Hier geht es besser, wenn ich schneller bin, als das ich "Au" reagiere. Also wenn ich merke, der Muk klammert sich an meinen Daumen, schon den Daumen raus ziehen und sagen, dass mir das wehtun wird. Wenn es erst wehtut und ich natürlicherweise lauter und nachdrücklich "Au" rufe, dann erschrickt er und dann kippt es deutlich eher.


    ZUm Aufstehen: Hier auch Klarheit. Ich hab auch schon ein zappelnden Muk angezogen, und die Stimmung war mega mies. 2 Min später war alles ok. Aber irendwie muss eben Reibung sein, ohne gehts nicht. Wie heißt dieser Satz ... was störts den Baum wenn sich das Wildschwein an ihm scheuert...? irgendwie so.

    Dickes Fell... der Muk braucht manchmal morgens seinen Sparringpartner um ... ja was, Frust, Weltenschmerz, Laune... ausleben zu können, den biete ich ihm. Trost, ZUwendung usw machen es schlimmer, weil er sich in seiner dann grad befindlichen Stimmung nicht ernstgenommen fühlt.

    Ich möchte auch nicht getröstet werden, wenn ich wütend oder schmollend bin. Und die Wut umlenken... nun ja... selbst ich kann das bei mir nicht. Neverever. Wenn ich auf jemanden stinkesauer bin (zB weil ich früh aufstehen soll), was hilft mir dann in ein Kissen zu boxen? Zumal wenn derjenige da ist, der mich geweckt hat?...da verstehe ich Julia aber mal wirklich sehr.


    Mach dich nicht fertig mit Deinem Gewissen. Dein Kind ist behütet und geliebt, und das ist es, was zählt. Aber Du zählst auch und zwar sehr!

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Dickes Fell... der Muk braucht manchmal morgens seinen Sparringpartner um ... ja was, Frust, Weltenschmerz, Laune... ausleben zu können, den biete ich ihm. Trost, ZUwendung usw machen es schlimmer, weil er sich in seiner dann grad befindlichen Stimmung nicht ernstgenommen fühlt.

    Ich möchte auch nicht getröstet werden, wenn ich wütend oder schmollend bin. Und die Wut umlenken... nun ja... selbst ich kann das bei mir nicht. Neverever. Wenn ich auf jemanden stinkesauer bin (zB weil ich früh aufstehen soll), was hilft mir dann in ein Kissen zu boxen? Zumal wenn derjenige da ist, der mich geweckt hat?...da verstehe ich Julia aber mal wirklich sehr.

    Danke fürs Brett vorm Kopf wegzerren! #kuss

    Mir gehts ganz genauso.

    Wenn ich wütend bin, bin ich wütend und dann will ich wütend sein. Alle, die mich dann trösten wollen, bekommen die volle Breitseite meiner Wut ab.

    Ok, Kind und ich sind uns da wohl sehr ähnlich.

    Sparringspartner - vielleicht kann ich das morgen (wenn es morgen wieder genauso läuft, ist bei Madame ja nie sicher #rolleyes) mal so umlenken, als kleinen Sparrings"kampf".


    Ich hab heut übrigens ein brüllendes Kind der Erzieherin in die Arme gedrückt und bin gegangen - etwas, von dem ich noch vor 3 Wochen zu einer anderen Erzieherin gesagt hab, dass mir das NIE passieren wird... tja - sag niemals nie, ne?

    Also nix mit "2 Minuten später ist es wieder vorbei". Das ging von Anziehen über die Treppe runter tragen, Schuhe nicht anziehen (die hab ich dann in die KiGa-Tasche gepackt), nicht angeschnallt werden wollen, am KiGa nicht aussteigen wollen, nicht reingehen wollen, Hausschuhe wollte sie natürlich auch nicht anziehen... #kreischen

    Das fühlt sich so so so scheiße an. Ich steck mein Kind gegen seinen Willen in den Kindergarten. #crying

    Später wird sie mir dann vorhalten, sie wollte ja nie in den Kindergarten aber ich hab sie immer gezwungen #heul

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Ruf im Kiga an und frage, ob sie sich wieder beruhigt hat. Ansonsten ist mir bei meinem Sohn aufgefallen, dass ich den Ausbruch oft nur verschiebe, wenn ich ihn länger liegen/spielen lasse. Denn nach Zeit x will er meistens immer noch nicht angezogen werden. Da gibt es keinen richtigen Zeitpunkt. Also entscheide ich, wann ich bereiter bin, ihn aufzufangen. Jetzt, oder nachdem ich meinen Kaffee hatte oder ich fertig angezogen bin oder xyz. Das ist nicht immer gleich. Wobei mir dann wiederum auffällt, dass ihm möglichst gleiche Abläufe gut tun. Was wiederum seinen individuellen Wünschen entgegen steht, z.B. Abends noch kurz einen Spaziergang mit Papa zu machen (verschiebt das Zahnputzdrama, löst es aber nicht auf).

    Natürlich wünsche ich mir, dass durch mein aufs Kind eingehen dieses das Drama ausfallen lässt und kooperiert. Tut es ebenso natürlich nicht (bzw nicht genau dann, wann ich es brauche) und kann ich auch nicht erwarten. Deshalb denke ich, dass ich so viel mitmache, wie für mich in Ordnung ist, vielleicht auch etwas mehr, aber den Rest müssen Kind und ich einfach aushalten. Es geht nicht ohne Reibung, das gehört auch zur Entwicklung dazu, denke ich.

  • Ruf im Kiga an und frage, ob sie sich wieder beruhigt hat.

    Hab ich schon gemacht, noch bevor ich hier gelesen habe. Sie hatte sich innerhalb von 5 Minuten beruhigt und die Erzieherin hat sich für meinen Anruf bedankt.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • sehr gut, ich hoffe, das macht es dir etwas leichter. Ich hasse es auch ein unglückliches Kind abzugeben, kann sehr nachvollziehen, wie es dir geht. #knuddelwenn ich darf und du magst .

  • Könnte ganz pragmatisch ein Wecker das Wecken übernehmen? Wir hatten in dem Alter einen Feuerwehrwecker.


    In Situationen, in denen sie dir wehtut, ruhig und bestimmt verwehren. “Das kommt nicht in Frage.“ Für mich hört es sich an, als würdest du da eher still leiden oder die Palme besteigen. Auch das besteigen der Palme ist eine Belohnung, die Unarten am Leben erhält.


    Oft höre ich bei dir Verunsicherung aus der Vergangenheit raus. Das wird deine Tochter auch spüren. Du bist eine gute Mutter!

  • Ich hatte heute morgen ein ähnliches Problem mit meiner Vierjährigen. Sie steht dann auf und mault rum und ist 'krank'. Viel zu krank um in die Krippe zu gehen. Weil sie hat ja zweimal gehustet und ausserdem tut ihr der Kopf sooo weh. Ausserdem hat sie nicht die richtigen Kleider ...

    Ich nehm sie dann oft an der Hand und hilf ihr beim anziehen. Da ich aber noch zwei andere Kinder anziehen muss (der 5jährige braucht ansonsten Stunden, und das Baby kann es nicht allein), hat sie zwischendurch Zeit um wach zu werden und sich abzureagieren. Sie muss sowieso aus dem Haus, weil wir den grösseren in den Kindergarten bringen müssen und bis dorthin hat sie sich meist damit abgefunden, dass sie in die Krippe muss. Sie hat sich aber auch schon den ganzen Weg dorthin darüber beschwert, dass sie jetzt hin muss.

    Ich habe aber auch öfters ein schlechtes Gewissen, weil ich Angst habe, dass ich sie hinbringe und sie wirklich krank ist. Und stell mir vor, wie mich die Erzieher vorwurfsvoll anschauen, weil ich ihnenn ein krankes Kind gebracht habe.

  • Meine Vierjährige ist grad ähnlich drauf.


    Sie braucht ununterbrochen Körperkontakt, ist dabei aber nie zärtlich oder kuschelig. Wir gehen wohin, sie will Händchen halten. Das wäre ja ok, aber sie zerrt entweder an einem einzelnen Finger oder lässt sich hängen oder zieht in eine andere Richtung. Nehme ich ihre Hand etwas fester in meine um das zu unterbinden, meckert sie. Lass ich los, heult sie.

    Setze ich mich wohin, möchte sie auf meinem Schoß sitzen. Aber sie zappelt nir rum, kniet auf mir drauf, hält keinen Moment still. Setze ich sie runter, weint sie.

    Beim Gutenachtkuscheln drückt sie mich viel zu fest und bei ihren Küssen kann ich ihre Zähne spüren.

    Nachts kommt sie in mein Bett zum „Kuscheln“ . Das bedeutet sie knetet meine hand oder bohrt ihre Füße unter mich drunter.

    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil quasi jeder zweite Satz die Bitte beinhaltet mir nicht weh zu tun und ich habe massiv das Gefühl, dass meine Grenzen hier überschritten sind und ich eigentlich Abstand bräuchte. Dafür hat die kleine ein sehr feines Gespür - dann klammert sie noch viel mehr...

    Mutter im Stress bedeutet hier schon immer Tochter im Ausnahmezustand...


    Das hilft dir jetzt wahrscheinlich nicht weiter, aber vielleicht hilft es dir zu wissen, dass hier auch so ein kleiner, blonder teufel wohnt 🤪

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • moose Mir kommt alles, was Du schreibst sooooo bekannt vor.

    Solidarisch #prost

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • ich häng mich mal dran. Es wird grad wieder mehr mit grob sein, sachen kaputt machen, sich selbst beißen etc.

    ja, das sich selbst weh tun, wenn man ihr nicht die ihr gebührende Aufmerksamkeit schenkt, habe ich ganz vergessen.

    An ganz schlechten Tagen braucht sie zwei Kühlpads für ihre Wunden und ein Dinkelkissen für ihren Bauch gleichzeitig....


    Mein Sohn ist das Gegenteil - sanftmütig, leise, vernünftig... es fällt mir in letzter Zeit so schwer, kein Lieblingskind zu haben...


    Aber so war sie schon 10 Minuten nach ihrer Geburt: laut, fordernd, impulsiv.

    Sie will unbedingt groß sein und alles mitmachen, ist auch körperlich und sprachlich immer sehr weit gewesen, aber emotional ist sie noch nicht so weit, wie man sie häufig einschätzt.


    Aber wir werden auch diese kleinen Pulverfässer groß kriegen (auch wenn ey dabei gelegentlich Hilfsmittel wie Schokolade, Wein und Baldrian- für Mutti - braucht.


    Pamela : ich bin gespannt, wie sich die Damen verstehen, wenn wir uns Ende Juni hoffentlich treffen. Entweder sie sind ein Herz und eine Seele, oder es gibt einen riesigen Knall 🤪

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • Aber wir werden auch diese kleinen Pulverfässer groß kriegen (auch wenn ey dabei gelegentlich Hilfsmittel wie Schokolade, Wein und Baldrian- für Mutti - braucht.

    #kuss

    Genau - Abnehmen kann ich dann, wenn sie ausgezogen ist :D

    Den Baldrian lass ich mal besser weg, sonst kann ich mich nachts vor Katzen nicht mehr retten #kreischen


    Entweder sie sind ein Herz und eine Seele, oder es gibt einen riesigen Knall

    Ich tipp auf Knall... #angst

    In Julias Kindergartengruppe gibt es eine 4-er-Mädelsclique, meine Tochter natürlich dabei - die sich dauernd suchen, wenige Minuten miteinander spielen und dann gibts Zoff. Und das mehrmals am Tag.

    Das muss so schlimm sein, dass jetzt geplant ist, die vier im nächsten KiGa-Jahr auf vier unterschiedliche Gruppen aufzuteilen.


    Untereinander bezeichnen sich die vier aber gegenseitig als die besten Freundinnen. #haare

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Na das klingt doch vielversprechend. Ich setzte zwei extra Flaschen Wein und ein Kilo Schokolade auf die Packliste für jenes Wochenende 😘

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • vielleicht musst du den Gedanken aufgeben, dass eure Beziehung von sanftmut und Ruhe geprägt ist, sondern dass Liebe auch laut und wüst und emotional sein kann.

    Und dass sie die Reibereien nicht als Streit empfinden muss,was sie später mal schlimm findet. Weisst,wie ich mein?

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Pamela

    Irgendwie kommt mir einiges sehr bekannt vor.

    Sowohl vom Kind, wie auch von mir selber.

    Wenn ich wütend bin, bin ich wütend.

    Und vom Kindergarten habe ich eher positive Erinnerungen, auch wenn ich nicht gerne hingegangen bin, laut Erzählungen.


    Besonders beim Kindergarten-Thema:

    Da musst du sogar dauerhaft an euch alle als Familie denken.

    Das beeinflusst ja nunmal eure gesamte Zukunft.


    Und "nicht wollen wollen" ist ja auch nicht ganz altersuntypisch.


    Gute Nerven und viel Schokolade

    Brina