Heute beim Kinderarzt...

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  • Angebliche Überversorgung, aber in einer Schwangerschaft hätte ich ohne Beziehungen keinen Termin bekommen

    echt krass...vor allem weil man ja meinen würde gerade mit Schwangeren gut Geld zu verdienen....

    und ja Ohrenschmerzen sind eine andere Hausnummer - gute Besserung!

    Grüße von Claraluna

    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Drahtesel... also letzteres ganz sicher nicht.. jedenfalls in dem Land in dem ich war

    spannend finde ich hier aber auch, dass da meine Erfahrungen hier in Deutschladn auch ganz anders sind. Wie gesagt, ich brauchte noch nie für die Schule eine Krankschreibung noch für die Kita. Ist doch auch echt total kontraporduktiv das Kind in die Praxis zu schleppen, wenn es sich eigentlich ausruhen sollte.

    und besonderes Glück haben wir wohl (also mein Mann und ich) mit unseren Arbietgebern - aber das ist was besonderes ja - das weiß ich.

    Ich glaube es ging in den Fällen der Gesundschreibung auch eher darum ein weiteres Ausbreiten der Infektionskrankheit bei Rückkehr des genesenen Kindes zu vermeiden. Weil Manche Eltern das Noroviruskind sonst gerne sofort nach dem letzten Übergeben, oder das Kind mit unbekanntem Ausschlag, ansonsten aber fit, dort abliefern. Weiß nicht wie solche Ansteckungszirkel im Ausland unterbunden werden, vielleicht Sind die Gruppen dort kleiner?

  • Danke Jette! Ja genau, die kassenärztliche Vereinigung meinte ich.

    Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum die Praxendichte in verschiedenen Regionen so krass unterschiedlich ist. Ich lebe hier gefühlt im Paradies diesbezüglich. Bei uns wartet man selten lange auf einen Arzttermin, mal ein paar Wochen, aber keine Monate. Man kommt auch ziemlich problemlos als Neupatient in Arztpraxen rein. Das habe ich schon in meiner Zeit in MV vor ca 20 Jahren erlebt, dass es da ein riesiges Problem war, überhaupt als Patient aufgenommen zu werden.

    Wie die Situation hier aktuell beim Kinderarzt ist, kann ich nicht sagen. Unsere Hausarztpraxis war bisher immer telefonisch zu erreichen wenn wir sie gebraucht haben. Sie haben nur darum gebeten, dass wir in diesem Winter nicht noch mal spontan an einem bestimmten Wochentag nachmittags zu einer Impfung vorbeikommen weil da nur eine MFA da ist - aber vermutlich bekommt man in vielen Gegenden Deutschlands gerade gar keine nicht dringenden Impfungen ...

  • Ich bin zT schon erstaunt, mit welchen Beschwerden Kinder zT zum Arzt gebracht werden. oder am Sonntag in die NOtaufnahme.

    Und ja - die Krankenwelle ist hoch bei gleichzeitig immer geringerer Ärztedichte.

    Aber

    Ich habe das Gefühl ein weiterer Faktor ist die seit der Pandemie herrschende Angst und Unsicherheit in Bezug auf Krankheit. Ganz ehrlich - RSV ist doof und irgendwie auch gefährlich, das wusste ich schon so grob vor 15 Jahren. Aber die mediale „Ausschlachtung“ hätte mich wahrscheinlich auch damals bei ähnlichem Ausmaß häufiger in die Praxis getrieben. So bin ich bei sehr vielen Dingen NICHt zum Kinderarzt, die heute einen Besuch ( verständlicherweise ) nach sich ziehen. es braucht auch dringend wieder etwas mehr Vertrauen und entsprechendes (positives) Wissen über Infektionen und ihren normalen Verlauf.

    4 Jungs 2006-2013, 2 Hunde und 6 Schildis

    Für immer im #herz : Mani,Yaco,Emma, Fini,Bilbo und Dotti - meine allerbesten 4-Pfoten-Freunde #kerze

    Wir sehen uns irgendwann wieder #herzen


    Eines Tages werde wir alle sterben - aber an allen anderen Tagen nicht #sonne

  • Einfach vorbeikommen gibt es hier ohne telefonische Anmeldung bei keinem Kinderarzt im Umkreis.

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  • Drahtesel... ich sprach dann jetzt auch von Deutschland - Baden-Württemberg... waren dann zwischenzeitlich umgezogen.

    Auch in Bawü brauchte ich keine Gesundschreibung des Kindes....

    Grüße von Claraluna

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  • Nachdem ich aber mit meinen Kindern einen längeren Auslandsaufenthalt hinter mir habe ist mir durchaus aufgefallen, dass Eltern mit Kindern in Deutschland viel viel öfters zum Arzt gehen - wegen Banalitäten… das gab es „dort“ nicht

    Das frage ich mich auch manchmal. #weissnicht .. aber manche fahren selbst wenn das Kind eine Zecke hat in die Klinik in die Notaufnahme.

    Bei vielen Kinderkrankheiten ist Bettruhe und heisser Tee hilfreicher, als 5 Stunden in einer überfüllten KiA-Praxis zu warten.

    Die Kinderkrankschreibungen und die Atteste sind aber nochmal weitere Punkte. Das ist Verwaltungskram, der die Praxen belastet.

  • Nachdem ich aber mit meinen Kindern einen längeren Auslandsaufenthalt hinter mir habe ist mir durchaus aufgefallen, dass Eltern mit Kindern in Deutschland viel viel öfters zum Arzt gehen - wegen Banalitäten… das gab es „dort“ nicht

    Das frage ich mich auch manchmal. #weissnicht .. aber manche fahren selbst wenn das Kind eine Zecke hat in die Klinik in die Notaufnahme.

    Bei vielen Kinderkrankheiten ist Bettruhe und heisser Tee hilfreicher, als 5 Stunden in einer überfüllten KiA-Praxis zu warten.

    Die Kinderkrankschreibungen und die Atteste sind aber nochmal weitere Punkte. Das ist Verwaltungskram, der die Praxen belastet.

    Ich hatte selbst mal am Wochenende eine (abgebrochene) Zecke und genau das war der Ratschlag der Apotheke gewesen. War damals vor 20 Jahren noch ohne Wartezeit.

  • ich wusste das dann im übrigen sehr zu schätzen, dass wir hier in deutschland so einfachen Kinderarzt Zugang haben....

    also ich will hier nicht alles schwarz und weiß malen

    Grüße von Claraluna

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  • Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum die Praxendichte in verschiedenen Regionen so krass unterschiedlich ist. Ich lebe hier gefühlt im Paradies diesbezüglich. Bei uns wartet man selten lange auf einen Arzttermin, mal ein paar Wochen, aber keine Monate. Man kommt auch ziemlich problemlos als Neupatient in Arztpraxen rein.

    Hier auch so, ich kann immer nur staunen, wenn ich von den Zuständen anderswo lese.

  • Nachdem ich aber mit meinen Kindern einen längeren Auslandsaufenthalt hinter mir habe ist mir durchaus aufgefallen, dass Eltern mit Kindern in Deutschland viel viel öfters zum Arzt gehen - wegen Banalitäten… das gab es „dort“ nicht

    Das frage ich mich auch manchmal. #weissnicht .. aber manche fahren selbst wenn das Kind eine Zecke hat in die Klinik in die Notaufnahme.

    Bei vielen Kinderkrankheiten ist Bettruhe und heisser Tee hilfreicher, als 5 Stunden in einer überfüllten KiA-Praxis zu warten.

    Die Kinderkrankschreibungen und die Atteste sind aber nochmal weitere Punkte. Das ist Verwaltungskram, der die Praxen belastet.

    Ich habe gerade keine Quelle zur Hand, las aber letztens darüber, wie viele Milliarden die massiv ausgeweiteten Dokumentationspflichten in Praxen und Kliniken verschlingen und wie viele Vollzeit-Äquivalente für ärztliche und pflegerische Tätigkeiten am Patienten bei Reduktion der Dokumentationspflichten frei werden könnten. 120.000 Vollzeit-Klinikarztstellen gehen z. B. alleine für die Dokumentationspflichten zu Abrechnungszwecken drauf, bei den niedergelassenen Ärzt*innen sieht es nicht besser aus.

  • claraluna - selbes BL, ich arbeite an einer Schule, die das verlangt...

    Ansonsten - beim ersten Kind war ich auch vor 18 Jahren ziemlich schnell beim Arzt, mit dem dritten hauptsächlich zu den U-Untersuchungen. Ich glaube, man vergisst ziemlich schnell, wie unsicher viele gerade beim ersten Kind sind. Völlig unabhängig von irgendwelchen aktuellen Entwicklungen.

    Von dem war Kolleginnen mit kleinen Kindern erzählen, laufen aber wohl auch gerade fiese Sachen durch: 4 Tage Fieber über 40° bei einer Siebenjährigen - da finde ich es nicht völlig absurd, zum Arzt zu gehen.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Nachdem ich aber mit meinen Kindern einen längeren Auslandsaufenthalt hinter mir habe ist mir durchaus aufgefallen, dass Eltern mit Kindern in Deutschland viel viel öfters zum Arzt gehen - wegen Banalitäten… das gab es „dort“ nicht

    Das frage ich mich auch manchmal. #weissnicht .. aber manche fahren selbst wenn das Kind eine Zecke hat in die Klinik in die Notaufnahme.

    Bei vielen Kinderkrankheiten ist Bettruhe und heisser Tee hilfreicher, als 5 Stunden in einer überfüllten KiA-Praxis zu warten.

    Die Kinderkrankschreibungen und die Atteste sind aber nochmal weitere Punkte. Das ist Verwaltungskram, der die Praxen belastet.

    Ich hatte selbst mal am Wochenende eine (abgebrochene) Zecke und genau das war der Ratschlag der Apotheke gewesen. War damals vor 20 Jahren noch ohne Wartezeit.

    Und was machen die dann außer die Zecke zu entfernen? Ich habe in meiner Kindheit unzählige Zecken selbst entfernt und würde dafür niemals in eine Notaufnahme fahren, nichtmal zum Arzt, wozu?

    Ich höre schon von vielen Eltern, die wegen Schnupfen und Husten zur KiÄ fahren, da frage ich mich auch wozu. Sie hat uns mal bei einer U im Frühjahr ganz erstaunt darauf angesprochen, dass wir den ganzen Winter nicht bei ihr gewesen seien. Ja, ne Erkältung behandele ich mit Hausmitteln und abschwellendes Nasenspray und Hustensaft muss ich eh selbst kaufen, also wozu stundenlang auf die überlastete Ärztin warten?

    Mir ist schon klar, dass es Kinder mit heftigen Infekten gibt, die auch mal abgehört werden sollten, vorerkrankte Kinder, schwierigere Verläufe.

  • Das frage ich mich auch manchmal. #weissnicht .. aber manche fahren selbst wenn das Kind eine Zecke hat in die Klinik in die Notaufnahme.

    Bei vielen Kinderkrankheiten ist Bettruhe und heisser Tee hilfreicher, als 5 Stunden in einer überfüllten KiA-Praxis zu warten.

    Die Kinderkrankschreibungen und die Atteste sind aber nochmal weitere Punkte. Das ist Verwaltungskram, der die Praxen belastet.

    Ich hatte selbst mal am Wochenende eine (abgebrochene) Zecke und genau das war der Ratschlag der Apotheke gewesen. War damals vor 20 Jahren noch ohne Wartezeit.

    Und was machen die dann außer die Zecke zu entfernen? Ich habe in meiner Kindheit unzählige Zecken selbst entfernt und würde dafür niemals in eine Notaufnahme fahren, nichtmal zum Arzt, wozu?

    Letztlich nichts. Aber wenn dir Gesundheitspersonal rät: "Machen Sie die Zecke halt raus und gut" und die Wunde infiziert sich oder du holst dir Botulismus oder sonst was - was bei der Zecke, die der Notarzt zieht, natürlich genau so passieren kann - kannst du denen die Hölle heiß machen.

    Letztlich gibt es ja auch Gründe, warum man auf die Pizza schreibt "Folie vor Verzehr entfernen" und es gibt gerade im Bezug auf Zecken sehr, sehr viele dumme Ratschläge zu deren Entfernung, die vermutlich wirklich Probleme verursachen können.


    Dagegen bin ich mal mit meinem fitten, munteren Kind nach 7 Tagen Husten zum Kinderarzt gefahren. Ich kam mir etwas blöd vor. Das Kind hustete halt, war aber ansonsten gut drauf, bester Laune und konnte mit einem Butterwickel auch gut schlaufen. Es wurde dann untersucht und ich ernst und traurig angesehen, dass ich beim nächsten Mal bitte eher kommen möge, das Kind habe eine schwere Lungenentzündung, die Sauerstoffsättigung war schon schlecht und man befürchte Spätfolgen.

    Es gibt überall auch Gutes in der Welt.
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  • Die hatte bessere Tools den steckengebliebenen Zeckenkopf da rauszukriegen. Hätte ich die Gerätschaften gehabt hätte ich die mir auch selbst rausgefriemelt.

  • Gerade hat Herbert Renz-Polster einen Blogbeitrag dazu verfasst, weshalb aus seiner Sicht die Lage bei Kinderpraxen und -Kliniken so dramatisch sein könnte.
    Finde ich ganz interessant.

    https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog…ist-da-nur-los/

    Danke, guter Artikel, finde ich.

    Dem schließe ich mich an. Vielen Dank fürs Teilen

    Und was machen die dann außer die Zecke zu entfernen? Ich habe in meiner Kindheit unzählige Zecken selbst entfernt und würde dafür niemals in eine Notaufnahme fahren, nichtmal zum Arzt, wozu?

    Ich war mal mit einem Kind am WE beim Arzt um einen Splitter zu entfernen. Ich habe den einfach nicht alleine rausbekommen und es war eine saublöde Stelle. Kann mir vorstellen, dass nicht jeder das geeigete Werkzeug für alle Größen von Zecken zu Hause hat. Ich habe mich beim Entfernen von Zecken teilweise auch schwer getan und einmal auch eine Nachbarin um Hilfe bitten müssen, weil ich nicht gleichzeitig das noch sehr kleine Kind festhalten und die Zecke rausholen konnte.

  • Ich war mal mit einem Kind am WE beim Arzt um einen Splitter zu entfernen. Ich habe den einfach nicht alleine rausbekommen und es war eine saublöde Stelle. Kann mir vorstellen, dass nicht jeder das geeigete Werkzeug für alle Größen von Zecken zu Hause hat. Ich habe mich beim Entfernen von Zecken teilweise auch schwer getan und einmal auch eine Nachbarin um Hilfe bitten müssen, weil ich nicht gleichzeitig das noch sehr kleine Kind festhalten und die Zecke rausholen konnte.

    Wir nutzen eine Zeckenschlinge. Die geht für alle Größen von Zecken sehr gut und funktioniert auch prima bei der Katze - an allen unmöglichen Stellen tief unter dem Fell.