die familie - und das dritte kind

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  • ich glaube, die diskussion gab es schon mal - aber das forum ist ja ganz neu... ;)

    also, wir werden womöglich demnächst der familie verkünden (müssen), dass da was unterwegs ist.

    wir würden uns sehr freuen.

    aber was mich total annervt, ist dass ich weiß, dass meine mutter davon gar nichts hält.
    weil zwei kinder heutzutage reichen.
    wir uns das überhaupt nicht leisten können.
    wir auch überhaupt nicht genug platz haben.
    wir froh sein sollen, dass wir zwei gesunde kinder haben.
    und überhaupt, *musste* das sein?

    jetzt mal ganz davon ab, dass das
    1. nicht ihre entscheidung ist und wir unsere familienplanung so gestalten, wie sie für *uns* richtig ist und dass
    2. die finanziellen und platzaspekte klar definitionsfrage sind (wenn *wir* finden, dass ein 3. kind noch platz findet, dann findet es den und wenn *wir* finden, dass wir lieber finanziell etwas kürzer treten zugunsten eines dritten kindes - dann machen wir es so)

    macht es mich wahnsinnig traurig. ;(
    zu wissen, sie (maßgeblich meine mutter - inwieweit mein vater meinungsbrechtigt ist, weiß ich nicht) sich nicht mit uns freut und die aussicht darauf, mir irgendwelche sprüche anhören zu müssen, vermiest mir ein klitzekleines bisschen die (vor-)freude.

    irgendwann muss die katze ja aus dem sack.
    warte ich, bis man es sieht?
    oder lüge ich was von "das war voll der unfall und gar nicht geplant, aber jetzt behalten wir es natürlich" um meine nerven zu schonen?

    ich mag nicht lügen.
    ich mag aber auch nicht die litanei meiner mutter stumm anhören.
    ich mag mich aber auch nicht mit ihr streiten.

    was würdet ihr tun?

    Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen.
    Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben. 1 Kor 1,21

  • Hi Carlotta,

    ich war damals, als es anstand, nochmals Nachwuchs zu bekommen, in einer ähnlichen Lage.
    Ich fand es auch extrem traurig und frustrierend, dass meine Mutter keinen einzigen guten Gedanken daran zuließ.
    In ihrer Vorstellung gab es nichts, was ein drittes Kind rechtfertigen würde.

    Also hab ich auch lange gezögert, ihr zu sagen, dass wir in Planung gingen. Als es dann klappte, hätte ich am liebsten sofort sie angerufen und zögerte dann abrupt. Ich wusste ja, sie würde sich nicht freuen. So war es dann auch.
    Und noch weniger freute sie sich, als es dann hieß, dass es mehr als eines würden.

    Ich bin heute noch nicht fertig damit, dass sie sich nicht freute. Die Freude kam, keine Frage, aber erst, als die Kinder da waren. Genügte mir nicht. Und ich schätze, das ginge dir genauso.

    Also, was dir raten? Keine Ahnung. Lügen würde ich auch nicht. Aber ich würde mich auch nicht ins offene Feuer schütten, sondern schützen. Also einen Mittelweg: So wenig wie möglich Infos und Antworten, die keine Angriffsfläche bieten.

    Ich gratuliere dir aber erst mal von Herzen und freue mich, dass da bei euch was im Anmarsch ist!! #luftballon

    Gruß

  • noch hab ich ja nicht positiv getestet. :pfeif:

    EDIT: achso, bedanken, für deine gedanken könnte ich mich natürlich auch.
    ja, ich denke, da sind wir uns recht ähnlich (und unsere mütter offenbar auch).

    ich würde gerne die zeit zwischen verkündung und geburt knapp halten.
    weiß aber jetzt auch schon, dass es dann vorwürfe gibt von wegen "das hättest du ja auch früher sagen können".

    und wenn ich sage, dass ich ja weiß, wie sie darüber denkt und keine blöde sprüche hören wollte, dann bin ICH gemein und alles ist überhaupt gar nicht wahr. :augen:

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    Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben. 1 Kor 1,21

    Einmal editiert, zuletzt von carlotta (7. Juli 2012 um 13:18)

  • Das war bei uns auch so, bei Nr.2 schon und bei Nr.3 noch mehr. Wir wünschen uns vielleicht auch noch ein 4.Kind und vor den Reaktionen gruselt es mich jetzt schon.

    Ich habe immer bereits im Vorfeld anklingen lassen, dass die Kinderplanung noch nicht abgeschlossen ist. Damit sie sich darauf vorbereiten können.


    Letzlich haben wir es einfach unseren jeweiligen Eltern(wohnen weit weg) am Telefon gesagt.

    Meine Mutter war halt in Ihrer Freude verhalten und hat Ihre Sorgen vorgebracht.

    Meine Schwiegeeltern sind eher so, dass sie sich ihren Teil denken und man merkt es eher an ihrem patzigen Verhalten, was für
    eine Meinung sie dazu haben. Ganz ätzend! Mein Schwiegervater bekam direkt nen neuen Depressionsschub, nachdem er die Nachricht erhielt. Ätzend!

    Man kann sich da einfach nur abgrenzen und aufpassen, dass man sich nicht allzu sehr verletzen läßt.


    Bei uns kam dann die Linderung der Aufgebrachtheit, als klar war, dass es ein Mädchen wird. :augen: Damit hatten wir dann die Legetimation. Eigentlich hat mich das noch trauriger gemacht, weil ich wusste das bei einem weiteren Jungen die Freude eben deutlich gedämpfter gewesen wäre.

    Ich fühle mit Dir!!!

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014

    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Oh ja. Als wir damals verkündet haben das unsere Kleinste unterwegs ist, war die erste Reaktion meiner Schwiegermutter ! "Aber ohne meine Unterstützung!!!!!" Man mus dazu sagen, dass wir ihre Unterstützung auch vorher sehr selten in Anspruch genommen haben. Mein Schwiegervater brabbelte etwas von "laut statistik wird dann mind. eines unserer Kinder arbeitslos werden. Wir kann man in der heutigen Zeit nur 3 Kinder bekommen!!"

    Das hat das Verhältnis zu den Schwiegereltern echt erkalten lassen. Ich bin da echt nachtragend, auch wenn mir das oft leid tut, ich kann da nicht aus meiner Haut.

    Sollten wir jemals in die Verlegenheit kommen ein 4. Kind ankündigen zu müssen, würde ich allen einen Brief schreiben. Mit US-Foto und aus dem hervor geht, dass wir uns auf das neue Leben freuen und das wir hoffen das sie das auch irgendwann tun. Einleiten würde ich mit dem Satz "Ich weiß, dass Ihr gehofft habt diese Nachricht niemals zu bekommen" oder so. Ich gebe zu, das habe ich mal im Internet gelesen, aber es würde so passen.

  • Märzkind...das ist echt ne Idee. Die speicher ich sicherheitshalber mal ab :S

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014

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    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Willkommen im Club.

    Bei uns kam ja bei JEDEM Kind der spruch, dass es das doch (jetzt) nicht (schon/noch) gebraucht hätte.

    JA, es musste so sein und Schluss!


    Beim 3. haben wir es erstmal nur meinen Eltern gesagt. Weihnachten dann engen Freunden. Eigentlich wollten wir es in der großen Runde verkünden, es passte aber von der Stimmung nicht, also ließen wir es. Seiner Mutter hat es mein Mann gar nicht gesagt, noch in der Schwangerschaft wurde der Kontakt abgebrochen.

    Wir ließen die Bombe dann am Geburtstag meiner Cousine platzen. War dann Ende März als schon Ende 5. Monat und man sah es einfach 8) Vorher mal beim Einkaufen sah man nix unter der dicken Winterjacke.

    War ein guter Zeitpunkt, weil keiner den Geburtstag sprengen wollte. Gefreut haben sich entfernte Bekannte am meisten und fanden es toll, dass wir uns das in der heutigen Zeit trauen.

    Wir haben es so gemacht, wie Kokosnuss es dir rät: gib keine Angriffsfläche. Man kann es sagen und hoffen, dass die Frage nach geplant und ungeplant nicht beantwortet werden muss. Muss man ja nicht rausposaunen. Geht niemand was an.


    Ehrlich, man muss mit 3 Kindern ein dickes Fell haben. Gewöhn' dich schon mal dran :D

    Ach so ... Im Umgang damit, dass sich niemand mit uns freut, darin haben wir ja Übung ... Dass wir heiraten war auch schon eher Drama als Freude. Für meine Schwiegereltern war es ja schon schrecklich, dass ihr Sohn heiratet, die Kinder waren ja dann nur noch eine verschlimmerung dieses Zustands - shit happens.


    Alles Gute wünsche ich euch und gute Nerven!

  • Hey, Carlotta, vorsichtigen Glückwunsch! Ich würd mich so freuen, wenn wir gemeinsam hibbeln könnten. Ich habe das Glück, dass meine Eltern mich wirklich als Menschen und Erwachsenen sehen und Respekt vor mir haben. Sie werden sagen, dass es unsere Entscheidung ist und uns alles Gute wünschen, auch wenn sie VIELLEICHT! nicht ganz einverstanden sind (was irgendwie schwer nachzuvllziehen wäre, angesichts ihrer eigenen 5 Kinder...).

    Meine Schwiegermutter war allerdings schon mit dem 2. nicht einverstanden (Achtung: hirnlose Dummheit:), weil sie sich selbst auch kein 2. gegönnt hatte, um auf ein schönes Haus zu sparen. Wenn mein Mann ihr demnächst sagt, dass Nr. 3 unterwegs ist, wird sie ihn mit Vorwürfen überhäufen und im Geheimen denken, dass alles meine Schuld sei, weil ich ja nicht aufgepasst hätte und überhaupt: Großfamilienkind und so asozial etc.

    Mich trifft es nicht. Ich habe diese Weihnachten geistig den Schlussstrich gezogen und rede nur noch das Nötigste mit ihr. Ganz aberwitzig wird es, wenn sie sich dann vor ihren Freundinnen mit ihrem 3. Enkel und was sie doch für eine tolle Oma sei brüstet. Die Frau ist einfach nicht ernst zu nehmen und gut.

    Lass Dir die Freude am Kind nicht trüben durch andere. Ich weiß, bei Schwiegereltern auf Durchzug zu schalten und von ihren Tiraden nicht getroffen zu sein, ist wesentlich leichter als bei den eigenen Eltern. Aber trotzdem: nimm emotional Abstand. Deine Eltern brauchen nicht gutzuheißen, was Du tust. Sind sie WIRKLICHE Eltern, werden sie sich am Zügel reißen und über ihren Schatten springen. Tun sie das nicht, sind sie eben ein Stück mehr zu bloßen Erzeugern geworden, und die Emanzipation geht wieder etwas weiter.

    Alles Gute, freu Dich drauf! saphir

    Es wünsch mir einer was er will, es geb ihm Gott 2x soviel

  • Hey, Carlotta, vorsichtigen Glückwunsch! Ich würd mich so freuen, wenn wir gemeinsam hibbeln könnten. Ich habe das Glück, dass meine Eltern mich wirklich als Menschen und Erwachsenen sehen und Respekt vor mir haben. Sie werden sagen, dass es unsere Entscheidung ist und uns alles Gute wünschen, auch wenn sie VIELLEICHT! nicht ganz einverstanden sind (was irgendwie schwer nachzuvllziehen wäre, angesichts ihrer eigenen 5 Kinder...).

    ich glaube, das ist hier ähnlich.

    meine eltern haben nach 2 kindern beschlossen, aufzuhören. (irgendwann musste bei meiner mutter auch die GM entfernt werden - da war es dann definitiv vorbei). und ich habe ein bisschen den eindruck, sie erwartet, dass wir es genauso machen, damit wir ihre entscheidung nicht in frage stellen.

    aber grundsätzlich: glückwunsch an dich! das wäre ja cool, wenn wir uns gemeinsam aufs dritte kind freuen könnten. :)

    Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen.
    Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben. 1 Kor 1,21

  • Wir basteln ja gerade am 4. Kind. :)

    Das schlimme hier ist, ein Unfall würde ja akzeptiert, aber ein geplantes Kind? Wie kann man sich das denn nur antun ?

    Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, jedem erklären zu müssen, das seit meinem Sternchen letztes Jahr der Platz einfach leer ist. Das ich das Gefühl nicht los werde, das dort ein Seelchen nach uns ruft.

    Ich weiß auch nicht wie man eine Schwangerschaft am besten verpackt, ich habe nur zu meinem Mann gesagt, das seine Mutter es so spät wie möglich erfährt. Ich kenne das nämlich, erst werden alle Vorwürfe ausgepackt und nach ein paar Tagen ist das natürlich nicht mehr wahr und sie macht einen am Telefon jeck mit: " Kind, ist auch alles in Ordnung nicht das dir das gleiche wie letztes Jahr passiert. Ihr habt ja sehr drunter gelitten."

    Ich finde das muss ich mir nicht antun, ich werde bestimmt schon genug Angst haben und muss die nicht geschürt bekommen.

    Sorry Carlotta, ich bin abgeschweift #schäm

    Bis jetzt hat mir auch am besten gefallen, ehrlich bleiben, vage bleiben und so wenig Angriffsfläche geben.
    Zu sagen das es ein *Unfall* war, finde ich persönlich immer traurig, das setzt eine gewollte Schwangerschaft so runter.
    Ich kann es aber verstehen, wenn es das letzte Mittel zur Wahl ist.

    • Offizieller Beitrag

    Erstmal vorsichtigen Glückwunsch auch von mir. Schön, dass noch eon Kind zu euch darf. Falls wir uns irgendwann mit 3 Kindern wiederfinden (ist ja bisher erst eins), dann wird mir Ähnliches drohen. ich bin da radikal, ich gehe, wenn ich mich bei meinen Eltern nicht mehr wohlfühle und sie belabern mich seitdem kaum mehr. Insgesamt ändert das aber leider nichts daran, dass sie weiterhin eben so denken.

    Ach, ich weiß nichts hilfreiches und lass dir einfach mal den da: #knuddel

  • Wir haben nur zwei, leider hat's nicht mehr geklappt mit mehr Kindern. Eigentlich wollten wir sechs #schäm Aber bei uns wars ähnlich, schon die Heirat ein Disaster. Schwangerschaft erst im 5. Monat verkündet usw.

    Hoffentlich werde ich OMA, ganz oft!!!
    Hoffentlich habe ich bis dahin ein gutes Verhältnis zu meinen Kindern! Und hoffentlich darf ich mich ganz viel einbringen und alle meine Enkel von Herzen geniessen!
    Ich habe mir vorgenommen, alles auszugleichen, hoffentlich gelingt mir das!!!!

    "Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen."
    John Locke, 1632-1704

  • Ich gratuliere und freue mich mal auch ganz vorsichtig mit! :)

    Bei uns ist eigentlich kein drittes Kind geplant, aber ich könnte nie ausschließen, nicht noch mal eines zu bekommen.
    Und es macht mich schon immer total traurig, dass meine Großmutter, der ich eigentlich sehr nahe stehe bei dem Thema immer nur sagt: "Um GOTTES WILLEN - NEIN!".
    Sie erläutert das gar nicht weiter, aber ich finde es schon schlimm, überhaupt so zu reden.

    Sollte ich schwanger werden, würde ich bei Leuten, wo ich denke, dass sie so reagieren das Gespräch eben ganz anders einleiten. Sagen, dass ich keine Vorwürfe hören möchte. Auch wenn das wohl nicht immer so richtig geht.
    Es erst kurz vor der Geburt zu sagen, bzw. es lange aufzuschieben, käme nicht für mich in Frage, ich glaube, das würde mich die Schwangerschaft hindurch zu sehr belasten.

  • danke ihr lieben.

    irgendwie ist es beruhigend - so traurig es ist - dass es nicht nur bei uns so ist. geteiltes leid, ist halbes leid - oder so. ;)

    und ich gebe dir recht, miel. ich finde es auch traurig, so zu reden.
    schon im vorwege laut zu verkünden, was man davon hielte, wenn jemand anders diese entscheidung träfe.
    mag ja sein, dass sie sich sorgen um uns macht, whatever - es bleibt trotzdem unsere entscheidung, die sie zu respektieren UND uns nicht madig zu machen hat.

    ich finde das gemein.

    mein übriges umfeld wird da zum glück anders sein.
    christliche schule und gemeinde - die finden viele kinder alle gut. meine freundin hat drei, der schulleiter hat drei, der pastor hat fünf. die werden sich mit uns freuen. das baut mich total auf. :)

    aber das ist eben nicht die kernfamilie.

    Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen.
    Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben. 1 Kor 1,21

  • Von mir auch herzlichen Glückwunsch (wenn es denn so sein sollte)!

    Oh ja, das Problem kenne ich auch gut.

    Mein Sohn hat meine dritte Schwangerschaft an die Großeltern "verraten".

    Dann brach auch das Gewitter über uns herein ...
    Naja, wir habens überstanden - Ohren auf Durchzug gestellt und erklärt, dass wir uns auf das Baby freuen und das allein unsere Sache ist.

    Was soll's. Jetzt ist das Baby da und gehört selbstverständlich dazu.

    Irgendwann muss man eh durch. Ich denke am besten ist es, wenn man gerade ganz gute Nerven hat, so dass Du die Vorwürfe an Dir abprallen lassen kannst.
    Wenn Deine Kinder es wissen, wäre es natürlich günstig die Großeltern zu informieren, bevor diese die Kinder sehen und die Info aus dritter Hand bekommen.

  • Jetzt in meiner dritten Schwangerschaft habe ich festgestellt, daß viele Leute einfach nix mehr dazu sagen. Wir wohnen hier auf dem Dorf, da ist man per Du und durch die Kinder hat man viele Bekannte.
    Ich bin zwar erst 4. Monat, aber der Bauch ist unübersehbar ein Babybauch und ansonsten habe ich ja meine Große, die stolz jedem verkündet: Meine Mama bekommt noch ein Baby! Und die Reaktion ist meist: Aha.
    :(

    Bei der 1. und 2. Schwangerschaft wird schnell gefragt: Na ihr bekommt Nachwuchs? Das ist aber schön. Kinder sind toll... etc.
    Und nun? Sagen viele einfach GARNIX und übersehen den Bauch und wenn doch, dann wird gleich gefragt: War das geplant? Nein! Naja, dann wirds vielleicht endlich ein Junge.

    Mich ärgert das. Nein es war nicht geplant, aber wir freuen uns trotzdem und es ist mir auch egal, was es wird! Ich nehme auch mit Handkuss ein Mädchen! #sauer

    Meine Familie hat es mit Freude aufgenommen. Meine Mutter hätte gerne ein drittes Kind bekommen, aber aus Vernunftgründen (wie sie selber sagt), blieb es bei 2.
    Die Schwiegerfamilie war nicht unerfreut. Die Schwester meines Mannes erwartet ihr erstes Kind im November. Da gibt es einen Spielkameraden :)

  • Erstmal auch von mir einen ganz leisen Glückwunsch!

    Puh, das Thema geistert bei mir auch schon ne Weile rum. Nach der gelinde gesagt sehr verhaltenen Reaktion meiner Mutter auf die Nachricht, das ich mit Esther schwanger bin...

    Was mir persönlich wichtig war ist, mich wirklich deutlich abzugrenzen und zu sagen, dass das unser Leben, unsere Familie und unsere Entscheidung ist und ich darüber auch keinerlei Diskussionen und Kommentare will. Sonst bin ich auch recht radikal und verweise sie der Wohnung oder breche den Besuch ab oder beende das Telefonat oä. Und es hat mir sehr geholfen, damit aufzuhören, immer zu denken dass ich mich für alles rechtfertigen muss. Seitdem ich das nimmer tue, gehts mir mit solchen Kommentaren deutlich besser.

    Phönix mit Prinzessin (03/12), kleinem Mann (03/14) und Krümel (02/23)

    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

  • Interessant fand ich, dass auf der Arbeit (seeeeehhr männlich geprägt) alle, die es bis jetzt wissen, sofort und unübersehbar erfreut gratuliert haben. Alle! auch unser Erzstoffel von Vorgesetztem. Keine dummen Fragen wegen der Anzahl, oder ob wir uuuuunbedingt noch ein Mädchen wollten, oder ob es ein Unfall war (ja, war es #freu ), oder ob ich nicht schon zu alt wäre... Alle sofort gelächelt und gratuliert.

    Es wäre schön, wenn andere Leute es ebenso hielten. Tja

    Campari, Du bist mir ja schon wieder mal n paar Monate voraus. 8o Glückwunsch!!!

    Es wünsch mir einer was er will, es geb ihm Gott 2x soviel

  • Hach ja...

    Ich wurde bereits beim ersten Kind mit den Worten "War das geplant?" und "Jetzt ist die schöne Zeit vorbei!" begrüßt...
    Von daher: Sag es, wie es ist (falls wirklich ein Menschlein unterwegs sein sollte) und rechtfertige dich nicht dafür!
    Das ist eure Familie und basta.

    :)

  • Interessant fand ich, dass auf der Arbeit (seeeeehhr männlich geprägt) alle, die es bis jetzt wissen, sofort und unübersehbar erfreut gratuliert haben. Alle! auch unser Erzstoffel von Vorgesetztem. Keine dummen Fragen wegen der Anzahl, oder ob wir uuuuunbedingt noch ein Mädchen wollten, oder ob es ein Unfall war (ja, war es #freu ), oder ob ich nicht schon zu alt wäre... Alle sofort gelächelt und gratuliert.

    Ja, ja!!!
    Alle Männer haben SOFORT erfreut gratuliert. Mein BL meinte sogar noch, warum ich deswegen so geknickt wäre! Da gäbe es weitaus Schlimmeres, als ungeplante Kinder. Recht hat er :D


    Campari, Du bist mir ja schon wieder mal n paar Monate voraus. 8o Glückwunsch!!!

    So siehst Du das also? Bin ich Dir voraus im ungeplanten Leben ;)


    Edit: Zitieren muss ich üben...