Ich ärgere mich über doofe Mitmenschen und brauch ein paar Kopftätschler (nix wirklich Schlimmes)!

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  • Oh, ich kenne so was zwar auch, aber zum Glück erlebe ich es auch wirklich immer wieder anders.


    Vorgestern Abend ist mir erst nach dem Einkaufen ein Obstbehälter auseinander gefallen und die Khakis rollten im strömenden Regen auf dem Boden.


    Eine Frau, die eigentlich gerade noch dabei war, ihre eigenen Einkäufe zu verstauen, hat mir ohne zu zögern geholfen.

    Manches fängt klein an,
    manches beginnt groß,
    aber manchmal ist das Kleinste das Größte. #love

  • Eine Frau, die eigentlich gerade noch dabei war, ihre eigenen Einkäufe zu verstauen, hat mir ohne zu zögern geholfen.

    Das ist ein besonderes Phänomen: auch den Kinderwagen ins Tram heben zum Beispiel, da helfen am liebsten Hochschwangere oder Betagte oder Eltern mit Kindern im Tuch.... der Kraftprotz im Anzug daneben irgendwie nie...


    Ich erlebe zwar die Menschen als meistens sehr hilfsbereit, aber manchmal bleibt einem der Mund offen, wie gut die Leute wegschauen können.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Wie praktisch, Talpa, bei dir kann ich Wort für Wort unterschreiben!



    Silke1978: Ach Mensch, das tut mir echt leid für deine Schwester, wie fies!

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.

  • kenne ich auch udn am schlimmsten sind die, die sich über die Jugend von heute auslassen.



    Neulich hat ein Taxifahrer vergeblich versucht seinen Fahrgast (älter, gehbehindert) wieder auf die Beine zu stellen, weil,dieser beim Aussteigen von der Bordsteinkante weggerutscht ist udn nun auf dem Po saß und nicht mehr hoch kam. Es regnete.

    Der Arme saß in einem absolut blöden Winkel und der Taxifahrer hatte eine ähliche Statur wie der Fahrgast udn dieser die Tür direkt vor der Nase. Es sind etliche Erwachsene auch junde große Männer vorbeigela6fen. Niemand half.

    Ich hab den Mann dann zügig auf die Beine gestellt, so schnell konnten beide gar nicht gucken. Die haben sie beide sehr erleichtert bedankt. Und meinneingeklmmter Nerv war danach auch wieder frei.#applaus

  • Ana Doch, die Leute sagen ganz schlicht "Nein." Keine Zeit, Rücken, Hühnerauge, was immer du willst. Oder sie gehen einfach direkt weiter. Die Menschen sind weder nett noch rücksichtsvoll im Umgang mit anderen Menschen, wenn die nicht schnell genug aus dem Weg gehen, Hilfe benötigen, im Bus sitzen möchten o.ä. Und das wird nicht besser, wenn die betreffende Person knapp Mitte vierzg ist und gar nicht "behindert" aussieht...vielleicht ist der Rollator ja auch nur Deko *kotzsmiley*?!


    (Natürlich sind nicht "die Menschen" so, aber es ist Alltag, dass nicht geholfen wird, zur Seite geschubst u.ä. Ich weiß nicht, wie oft meine Schwester im Bus schon hingeflogen ist, weil die lieben Mitmenschen es so unglaublich eilig haben und null Verständnis, dass sie nicht mal eben schnell zu Seite gehen kann.)


    Sorry, OT, aber dei dem Thema kann ich regelmäßig ausflippen vor Wut.

    Wie furchtbar, das tut mir schon mit Distanz in der Seele weh, wie muss es euch erst gehen :( #knuddel


    buntgrün das nenne ich schnelles Karma #super

  • Als ich hochschwanger, mitten in der rush hour einen Sitzplatz im Zug suchte, war der einzige, der mir den Platz anbot, der Muskelprotz in Jogginghose. Der war echt gut erzogen, im Vergleich zu den anderen 830 Menschen dort.

  • Ich kenne auch beides: Menschen die helfen und solche die einfach vorübergehen. Bei letzterem ist es umso wahrscheinlicher, dass keiner hilft, wenn viele Leute anwesend sind. In der Psychologie nennt man das den Bystandereffekt, je mehr Leute da sind, desto weniger helfen. Es hat unter Anderem damit zu tun, dass die Situation nicht als Notfall/hilfsbedürftiger Fall eingeschätzt wird ("wenn alle vorbeigehen ist es bestimmt kein Notfall") und damit, dass die Verantwortung auf andere geschoben wird ("soll doch ein anderer helfen, ich bin nicht verantwortlich"). Ich persönlich finde es trotzdem falsch wenn keiner hilft, aber der Effekt ist gut belegt und erklärt, wieso Menschen ggf. in so einer Situation nicht helfen.

  • Meine Lieblingsszene: ich sehe eine ältere Dame aus dem Tram stolpern und möchte ihr zu Hilfe kommen - werde aber von einer Gruppe halbstarker Jungs zur Seite geschuppst, mit allen Attributen, die dazugehören, Gangsta-Style und so, die sich zuckersüss um die Dame kümmern und sie betüddeln, bis sie wieder selbst gehen mag.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • *kopftätschel". Und dass du bald viel Hilfsbereitschaft erlebst - ohne dass dir vorher was Blödes passiert. Und John Frusciante steigt wieder bei den Red Hot Chili Peppers ein.

  • *kopftätschel". Und dass du bald viel Hilfsbereitschaft erlebst - ohne dass dir vorher was Blödes passiert. Und John Frusciante steigt wieder bei den Red Hot Chili Peppers ein.

    #super Genau, wenn das der Preis war, dass John wieder einsteigt, nehme ich all meine Meckerei zurück und bin im Nachhinein sehr einverstanden #freu! (Ich hatte allen Ernstes kurz überlegt, für Johns Wiedereinstieg einen eigenen Thread zu eröffnen #pfeif, habs dann aber doch verworfen - also danke fürs mitfreuen 8o#applaus!)

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.

  • zu Artio 's Erlebnis:


    Ich hatte schwanger ganz schnell ein ganzes Abteil in der S-Bahn, als ich blass hineinwankte und sprach: "Ich bin schwanger, mir ist schlecht und ich muss heute zu einer Nüchternuntersuchung." Da sind 4 (zusammengehörende) Leute aufgesprungen! :D

  • Gerade kommt mein Sohn zurück. Mit dem Fahrrad im Dunkeln heimgefahren eine dreiviertel Stunde zu spät, entsprechend entspannt war ich die letzten Minuten.


    "Die Leute in xxx sind so unhöflich", meinte er im Reinkommen. Seine Schnürsenkel hatten sich in der Pedale verfangen und er stand wohl eine ganze Weile in ziemlicher Schieflage da. "100 Leute sind an mir vorbeigegangen und haben mir nicht geholfen", hat er erzählt. Einer hat noch einen Witz gemacht, er solle sich den Schnürsenkel binden, bis eine ältere Dame ihn befreit hat.


    Und wer ist schuld? John Frusciante ...- jedenfalls irgendeine komplexe Karma-Geschichte im Zusammenhang mit den rhcp#cool


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

  • Witzig ist dafür auch, wie Hilfesuchende sich meist an Personen wie mich wenden.

    Ich musste mal am Zürcher Hauptbahnhof länger warten, da mein Jüngster mit seiner Reisegruppe den Zug verpasst haben.

    Ich habe dann einigen Deutschen Jugendlichen auf der Durchreise den Self Check Out im Lebensmittelgeschäft erklärt, einer Dame aus Australien mein Handy ausgeliehen, die ebenfalls den Zug verpasst hatte und ihre Nichte über Whatsapp über ihre Verspätung informieren wollte, aber keine Mobilen Daten in der Schweiz nutzen konnte, dann habe ich einem jungen Herrn einen EURO Schein in Schweizerkleingeld gewechselt und ein einem Typen etwas Geld gegeben für ein Zugticket *zwinkerzwinker*


    Als ich dann meinen Sohn eingesammelt habe, sind wir weiter und mussten am nächsten Bahnhof etwas warten, wo wir dann einem Randständigen eine Zeitschrift abkauften und Geld für Essen gaben.


    Also, ich bin irgendwie die Person, die man anquatscht, wenn man Hilfe braucht. Ich glaube, ich machen den Menschen einfach keine Angst. Also es kann weder an meinem nichtvorhandenen Reichtum, noch an meinen mangelhaften Fremdsprachenkentnissen liegen.

    Ich denke, man sieht mir "die Mutti" irgendwie an. Ob das nun ein Kompliment ist

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Und wer ist schuld? John Frusciante ...- jedenfalls irgendeine komplexe Karma-Geschichte im Zusammenhang mit den rhcp

    #ja#dance#tuppern#kreischen



    Dein armer Sohn - extra für ihn werde ich John beim Pinkpop-Festival singend anbrüllen oder brüllend ansingen, wie auch immer #freu. Am besten bei dem hier:

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.

  • Ja, Marzipan, das ist ein Kompliment! Es mag etwas ausser Mode sein, aber "edel sei der Mensch, hilfreich und gut" ist eine alte Tugend, die nie vergessen gehen sollte!


    Ich gehöre auch zu den Menschen, die jedes verloren gegangene Kind finden, Touris wieder in den richtigen Bus setzen und auch mal was heim tragen, wenn es der Dame zu schwer ist.

    Aber Karma kommt zurück: vor kurzem waren wir abends in der Innenstadt unterwegs. Zwischendurch das Kind wärmer angezogen, weiter gegangen, um das andere Kind zu holen. Unten am Platz: Jesses, meine Handtasche! Stehen gelassen auf einem Mäuerchen mitten in der Altstadt... Ich renne den Weg hoch, spricht mich ein Mann an: "Sie suchen sicher ihre Tasche?" Jetzt haben diese zwei unfassbar netten Paare auf dem Weg zum Abendessen kurz überlegt, ob sie sich trauen sollten, die Tasche anzufassen (fanden den Ort aber dann doch terrorunverdächtig) , nahmen die Tasche und waren gerade auf dem Weg zur Polizei, um sie abzugeben.

    Es war noch alles drin!

    Und sie haben sich einfach nur mit mir gefreut!


    Liebe Grüsse


    Talpa