Wieviel "Personal" braucht eine Hausgeburt?

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  • Ich wollte auch weder die eine noch die andere Oma zwei bis drei bis vier Wochen wartend um mich haben. #trommel Aber die Konstellationen sind ja verschieden, da dachte ich, es wäre vielleicht eine Option.


    Edit: eine Freundin von mir hatte einen ganz ausgeklügelten Plan mit recht vielen Leuten und jeder hat gesagt, wann er für das ältere Kind da sein könnte.

  • So einen Plan hatte ich für Zappelchens Geburt. Ein fester Teil dieses Plans war unsere gut eingearbeitete Babysitterin: es müssen gar nicht unbedingt Verwandte oder Freundinnen sein, nur jemand, dem die schon vorhandenen Kinder auch nachts vertrauen.


    Ansonsten kann ich zur Hausgeburt nichts sagen, ich war in meiner Wunschklinik, das passte für mich besser.

  • Wir planen auch eine HG jetzt beim zweiten Kind. ET ist in 12 Tagen, erst danach kann ich definitiv sagen, wie es gelaufen ist.
    Aber als "Personal" ist geplant: Mein Mann und meine Hebamme für mich (sie arbeitet allein) und eine Betreuungsperson für das große Kind. Im Idealfall ist das hier die geliebte Babysitterin, aber wir haben auch noch drei andere Freunde, die das Kind kennt und die da wären.
    Wenn ich merken sollte, dass mich die Anwesenheit des Großen doch stört, würde ich ihn vermutlich samt Betreuungsperson zur Patentante schicken, die zum Glück nur 5 Häuser die Straße runter wohnt.


    Was die Lautstärke betrifft: Wir haben den Nachbarn Bescheid gesagt, aber nur den direkten. Ich hatte schon überlegt, den Nachbarn im Nachbarhaus auch Bescheid zu geben (weil man die doch öfter mal hört - komisch, weils zwei verschiedene Häuser sind), aber wir wissen nicht mal, welcher Name da zu welcher Wohnung gehört.....also lass ich es vermutlich darauf ankommen, dass sie es komisch finden, wenn sie mich bei der Geburt hören. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Sie rufen die Polizei und denen erklärt mein Mann, dass es nur ne HG ist....

  • lina: ich hätte gar nix dagegen, wenn meine Mutter oder auch Schwiegermutter mal vorbei schauen würde. Mal ne Stunde Wico nehmen würde, vielleicht mal ne Wäsche aufhängen oder so. Und wenn dann einer auch zur Geburt in Bereitschaft wäre. Ich wäre dabei! Aber da alle so weit weg wohnen, geht mal eben schnell nicht. Und schon mehrere Übernachtungen stressen mich mehr als dass sie helfen. Dazu kommt, dass sich kaum jemand 3 Wochen Urlaub nehmen kann, weil vielleicht das Enkelkind kommt


    Silbermöwe: ich werde mal überlegen, ob wir wieder in einen babysitter investieren. Wir sind damit immer Recht gut gefahren. Unsre babysitterin hat aber leider aufgehört und weil Wico dann einen betreuungsplatz hatte und eingewöhnt wurde, haben wir nicht wieder jemanden gesucht. Wir brauchen auch im Alltag niemanden, weil ich jetzt ja eh nicht mehr arbeite. Aber vielleicht ist es doch gut. Aber finde mal jemanden, der dann Bereitschaft macht... Stell ich mir schwer vor.


    Irgendjemand schrieb auch von der Idee mit der Haushaltshilfe. Das werde ich auf jeden Fall verfolgen.


    Sollten wir allerdings wieder in der Klinik landen, wird s ganz kompliziert. Oder die Variante, Mann bleibt beim Kind, Frau kommt allein zurecht. :wacko:

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • die übliche Frage: gibt's Rabenfamilien in eurer Nähe? Vielleicht ergibt sich da dadurch der Kontakt zu der Person, die euch dann unterstützt.

  • Ich habe zwei Kinder in der Etagenwohnung bekommen. Bei der ersten Hausgeburt war ich bis kurz vor der Austreibungsphase allein, dann war eine Hebamme dabei, beim zweiten Mal/dritten Kind waren Hebamme, Doula, Mann und ich ;) anwesend.


    Nachbarn haben jeweils behauptet, sie hätten nichts mitbekommen. Ich habe eher laut und tief getönt als geschrieen, denke ich zumindest. :D Für meine Hebammen war das auch nie Thema - in einer Stadt wie meiner oder deiner, da leben einfach die meisten Menschen in Wohnungen.

    Trillian grüßt






    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Sollten wir allerdings wieder in der Klinik landen, wird s ganz kompliziert. Oder die Variante, Mann bleibt beim Kind, Frau kommt allein zurecht.

    Nein, für das Kind suchst Du doch grade eine Betreuungsperson? Auf meiner Liste standen auch Kindergartenmütter, mit deren Kindern der Spezialist freiwillig spielte und die er schon besucht hatte. Die hätten ihn abgeholt und betreut.

  • Wico ist noch nicht im Kindergarten #weissnicht

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Wir hatten geplant:
    Hebamme bei mir
    Mann bei mir oder beim Großen
    falls wir in die Klinik verlegen müssen: Babysitterin beim Großen, Mann mit in die Klinik


    AAAAABER:
    Hebamme haben wir zu spät angerufen. So kam sie erst zum Abnabeln.
    Babysitterin war zwar im Haus (wohnt eine Etage unter uns) und willens, aber just in jener Nacht krank. (Bzw. zwei Tage lang krank weshalb sie sich kurzzeitig aus ihrer Rufbereitschaft abgemeldet hat.)


    Der Große wurde kurz vor Ende der Geburt wach (eine halbe Stunde vor dem üblichen Weckerklingeln - sonst haben wir immer Mühe, ihn aus dem Bett zu kriegen). So war er in der "heißen" Phase doch noch dabei. Für mich war das total in Ordnung. Ich hatte mir das innerlich immer so ausgemalt, dass die ganze Familie dabei sein würde und mein Mann nötigenfalls den Großen bei einem Rückzug unterstützen würde. Er wollte sich aber gar nicht zurück ziehen, sondern hat sehr entspannt alles miterlebt und im letzten Moment sogar noch meinem Mann assistiert (Zeug angereicht). Meine Wehentätigkeit hat das nicht beeinflusst. Für mich war es stimmig so, drum hat es auch meine Wehen nicht gehemmt.
    Dass unsere Kleine ausgerechnet jene Nacht zum Geborenwerden gewählt hat, in der wir keinen Babysitter hatten, war gut und sie hat wohl gespürt, dass sie so eine Nacht wählen muss. (Sie war in BEL und wir hätten sonst in die Klinik verlegen müssen. So wie sich die Geburt noch entwickelt hat, weiß ich jetzt im Nachhinein, dass ich im KH auf jeden Fall nen KS bekommen hätte. - Ihr könnt euch denken, wie froh ich bin, dass wir zu Hause bleiben konnten. Dort ist sie völlig unkompliziert und ohne jegliche Intervention einfach geboren. Mit den Füßen voran.)


    Da wir die Babysitterin in der Wohnung drunter hatten, wussten diese Nachbarn natürlich, dass wir eine HG planen.
    Der Nachbar von obendrüber hat mich später mal gefragt, ob das Kind an jenem Datum um jene Zeit geboren sei. Mir wars in dem Moment ein bisschen peinlich, weil mir plötzlich dämmerte, dass bei uns zu jener Stunde das Fenster angekippt war und er im Raum obendrüber grad gefrühstückt haben muss. Ich entschuldigte mich also artig für den Lärm und er meinte daraufhin: "Ich bin sehr dankbar, dass ich das miterleben durfte. Ich hab sowas ja nie erlebt und werde es wohl auch nicht mehr erleben." (Er ist alleinstehend und um die 50.) Das hat mir die Verlegenheit dann wieder genommen. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal dran denken, das Fenster zu schließen. Und wenn nicht, dann erlebt er es eben wieder mit.


    So ganz generell kann ich zu Geburtslärm noch beisteuern, was mir eine kinderlose Bekannte erzählt hat: Sie wusste, dass ihre Nachbarin aus der Nebenwohnung hochschwanger ist. Eines nachts wachte sie plötzlich auf, weil neben ihrem Schlafzimmer aus der Nachbarwohnung Babyweinen zu hören war. Da wusste sie, dass jetzt das Kind gekommen ist. Später im Gespräch mit der Nachbarin stellte sich heraus, dass diese bei den Wehen unglaublich laut geschrien hat. Den Schlaf meiner Bekannten hat das nicht das geringste bisschen gestört. Vielleicht, weil es so "natürliche" Geräusche sind. Der viel leisere erste Schrei des schutzbedürftigen Neugeborenen aber hatte sie geweckt. - So also funktionieren Instinkte. Und so egal sind anscheinend Geburtsgeräusche. :)


    Und eine Sache gab es dann noch Monate später: Ich erzählte einer Bekannten von der Geburt und wie es kam, dass wir in jener Nacht nicht ins KH verlegen konnten. Da meinte sie: "Mensch, in so einer Situation hättest du mich doch anrufen können. Da hättest du JEDEN anrufen können. Ich kenne niemanden, der in so einer Situation nicht bereitwillig gekommen wäre, um sich um euren Großen zu kümmern." Nun war ich ja im Nachhinein sehr froh, dass wir nicht verlegen konnten. Aber ihr Satz hat mir auch nochmal die Augen geöffnet: Eine Geburt ist ein Ausnahmezustand. Und zwar ein sehr positiv belegter Ausnahmezustand. Und zwar für alle Menschen im Umfeld. Und jeder, den man in Sachen Geburt um Hilfe bittet, ist dankbar, helfen zu können. Klar, wenn mich mitten in der Nacht eine hochschwangere Bekannte anrufen würde: "Ich muss ins KH, kannst du dich jetzt sofort um mein Kind kümmern?", dann würde ich auch springen. Überhaupt keine Frage. - Überleg mal, ob es in deinem Umkreis IRGENDWEN gibt, mit dem sich dein Kind ein winziges bisschen gut versteht. Und dann trau dich, diese Person um Hilfe zu fragen. Ich bin ziemlich sicher, dass diese Person sich geehrt fühlen wird, in so einer wichtigen Situation helfen zu dürfen.
    Und dann müsst ihr nur noch die Logistik klären: Wenn KH, kommt diese Person dann in eure Wohnung, um das Kind zu hüten?
    Wenn HG, nimmt sie das Kind dann mit zu sich?


    Ich wünsche dir eine gute weitere Entscheidungsfindung!

    zertifizierte Beraterin für Natürliche Empfängnisregelung

  • Wir hatten vor genau 6 Monaten eine Hausgeburt. <3
    Die beiden Großen wollte ich auf jeden Fall in guten Händen wissen, ansonsten hätte ich mich nicht fallen lassen und auf die Geburt konzentrieren können. Das Elfenbaby kam um 6 Uhr morgens. Die beiden Großen wurden gegen 3.30 Uhr abgeholt und wir hatten den Luxus sie erst nach einen kleinen Erholungsschlaf nachmittags abholen zu dürfen. Das kann ich nur weiterempfehlen, falls du das mit der Betreuung hin bekommst. Neben meinem Mann war meine Hebamme da und gegen Ende der Geburt kam eine zweite Hebamme hinzu. Das hatten wir so besprochen, da sich bei der mittleren Elfe die Plazenta nicht selbst gelöst hatte.
    Da unsere Vermieter bei uns im Haus wohnen, hatte ich Bedenken, ob wir eine HG machen sollten. Ich bin aber froh, dass wir uns dafür entschieden haben, denn sie haben es nur mitbekommen, weil die Kinder nachts abgeholt wurden und unsere Nachbarin gerade zufällig wach war. Ich habe laut getönt, davon hat sie wohl aber nichts gehört. #heilig Im Geburtshaus haben wir uns bei der Geburt der großen Elfe auch sehr wohl gefühlt, aber Zuhause ist es doch noch einmal ganz anders. Viel vertrauter und geschützter.
    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. #augen
    Liebe Grüße,
    Elfenmama

    Elfenmama mit Elfenmann großer Elfe, kleiner Elfe und Elfenbaby
    #love

  • Meine Tochter kam in unserer hellhörigen Mietwohnung zur Welt. Bei der großen ging ich auch ins GH ;-)


    Mich hat tatsächlich keiner der Nachbarn gehört. Meine hebamme meinte das meistens niemand was mitbekommt. Aber mir war es auch egal. Zur Vorsicht hing ein Schild an der Tür "liebe Nachbarn, bitte nicht stören Hausgeburt. Danke!"
    Die große ist aber nachts aufgewacht (sie war da knapp 2) und wurde von ihrem Papa betreut. Ich habe mich auch unter der Geburt mit meiner Tochter wohl gefühlt. Ca 1 std bevor die kleine kam haben wir noch zusammen gebadet am Ende entschloss sie sich aber drüben beim Papa zu sein. Da war ich aber auch nicht mehr in der Wanne. An meiner Seite hatte ich dann meine hebamme und und eine Freundin. Beide waren für mich sehr wichtig. Ich würde das immer wieder so machen. Man kann ja zB sich tauschen. So das die Freundin wenn dein Kind wach wird auf das Kind aufpasst und der Vater mit bei der Geburt ist.

  • Wir hatten immer als Notlösung überlegt, dass wir (werdende) Geschwister auch mit in die Klinik nehmen könnten. Jedenfalls hätte mein Mann das lieber gemacht, als die Nachbarn rauszuklingeln.


    Unser zweites Kind kam aber erst eine Woche nach ET - erst, als die Tage mit superkompliziertem "Wenn vormittags, dann x / wenn nachmittags dann y / wenn abends dann z zur Betreuung anrufen" vorbei und meine 100% einsatzfähigen Eltern aus dem Urlaub zurück gekommen waren, die auch am vertrautesten mit unserer großen waren.

  • bei der ersten Geburt kam eine zweite Hebamme dazu, wurde zwar nicht wirklich gebraucht, aber es tat gut, noch jemanden da zu haben, der einfach entspannt ist und nichts tut und somit alle Kapazitäten hat, sollte was-weiß-ich passieren. Ebenso wie oben jemand schrieb: die Nachbarn, die vorab informiert worden sind, haben nichts gehört, obwohl sie zu Hause waren und mehrmals an unserer Wohnungstür vorbei kamen und waren deshalb fast enttäuscht (Altbau, hellhörig).


    Bei der zweiten Geburt war mir wichtig, dass die Große betreut bzw. weg ist und besagte Nachbarn waren als Babysitter eingeplant. Letztlich lief dann alles anders und ich habe in der Klinik entbunden. Auch dafür war es super, schon ein Netz aus "Babysittern" zu haben. Wir hatten ein paar Bekannte vorsichtig gefragt, ob sie notfalls einspringen würden, sollten die Nachbarn zufällig nicht da sein. Gerade Frauen, die schon entbunden haben, haben sich fast darum gerissen, kommen zu dürfen. Die hätten gerne mal eine Geburt aus einer anderen Perspektive erlebt. Wie auch schon jemand schrieb: Geburt ist Ausnahmezustand und unterschätze nicht, wieviele Leute sich glücklich schätzen würden, Teil dieses Ereignisses zu sein. Wenn Wico einen Betreuungsplatz hat (?) vielleicht gibt es dort auch eine Praktikantin o.ä., die bereit wäre, gegen Geld zu sitten - das wäre dann eine Person, die Wico kennt, auch bzgl. seiner "Grundbedürfnisse" (wickeln, Essgewohnheiten etc.).


    Und dann kommt vielleicht trotzdem alles ganz anders. Die Babysitter, die dann bei uns zum Einsatz kamen, als wir in die Klinik mussten, standen gar nicht auf der Liste ;)


    Alles Liebe und Gute!
    navete

  • zum Thema hausgeburt kann ich nix sagen aber zum Thema laut sein. #schäm der Frosch kam in einem sehr kleinen Krankenhaus auf die Welt, er war eine Einleitung und ich hab 3 Stunden gebrüllt wie am Spieß #angst #angst
    eine weile später traf ich in einer spielgruppe eine mama die am gleichen tag dort einen ks hatte. Als es darauf kam dass wir am gleichen tag dort waren meinte sie "ach du bist das die mich so in angst und schrecken versetzt hat. Es war mir so unendlich peinlich #schäm #schäm #schäm . Ich war froh dass sie nicht regelmäßig in die gruppe kam. Inzwischen ist mir das wieder egal aber es hat mich lange beschäftigt.
    und wenn sowas jemand sagen würde der mein direkter nachbar ist... #hammer

  • Erdbeerquark: ja genau so was mein ich. Mir wäre das so peinlich und ich hätte das Gefühl, dass ich irgendwie versagt hab, weil ich zu laut war #angst


    Allerdings glaub ich nicht, dass ich hier im Haus jemanden in Angst und schrecken versetze. Die tun alles, was eben nicht zu meinem Wohlbefinden beiträgt, vorsichtig ausgedrückt. Und das nicht erst seit gestern. Die denken wahrscheinlich eher: geschieht ihr Recht,dass sie schmerzen hat. Oder: es ist Mittagspause. Lärm bitte wieder ab 3 #hammer

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Wobei ich denken würde, daß Einleitungswehen (und die Töne dazu) nochmal eine andere Hausnummer sind...


    Sag mal, wenn Dein Kollege mit im Haus wohnt: Ist da nicht die Wahrscheinlichkeit groß, daß er entweder arbeitet, oder fertig von der Arbeit, schläft? Also ich Vollzeit gearbeitet habe, war ich kaum Zuhause.


    Die Geburtsgeräusche gleichen oft eher intimen Lauten, es wurde hier schon mal vermutet, daß sich deshalb wenige beschweren. Ich habe mein Getöne aufgenommen (weil ich eigtl. die Geburt filmen wollte).
    Natürlich gibt es auch Momente wo die Laute in eine andere Richtung gehen, klar, aber tendenziell scheint es mir eher anders zu sein.

  • Cogi: was meinst du mit "andere Hausnummer". Sind einleitungswehen "lauter"? Ich hab keine Ahnung, Wico ist in der Klinik mit monsterpda geholt worden und ich hab keine Erinnerung dran.


    Ich wohn mit mehreren (ehemaligen) Kollegen, nämlich 5, im Haus und die arbeiten alle zuhause bzw. Im Büro (im Büro noch 3 mehr, die nicht hier wohnen), das sich im Erdgeschoss befindet :/
    Ich würde diese Konstellation nie mehr wählen, wenn ich ne Alternative hätte. Wir hatten aber keine und nun ist es so wies ist.


    Weil die Mannschaft quasi rund um die Uhr präsent ist, hab ich Schwierigkeiten locker flockig durchs Treppenhaus zu marschieren, sondern mach immer zügig. Das ist eben auch noch ne Überlegung. Will ich mit wehen da runter? Womöglich Pause einlegen müssen? Und wenn alles gut läuft wieder retour? Mit baby? Wir wohnen im 4. Stock ohne Aufzug. Schaff ich das? Muss ich womöglich im 2. Stock pausieren. Grusel! Es könnte mir wurscht sein. Es soll mir wurscht sein. Aber ich schaffs nicht. :/

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Die Treppen schaffst Du, wenn Du nach der Geburt voller Endorphine bist.


    Den kleinen Spezialisten habe ich in der Klinik ambulant entbunden, das hervorragende Kreissaalteam hat mir alle technischen Eingriffe erspart und den Geburtsstillstand in der Austreibungsphase aufgelöst, ohne dass dem Kind etwas dabei geschah. Ich selber war schwer verletzt, das hat aber zu dem Zeitpunkt niemand bemerkt, weil ein dickes Hämatom alles verdeckte. Es hätte auch keiner etwas daran tun können.


    Ich bin fünf Stunden nach der Geburt die Treppen in unsere Dachgeschosswohnung hoch gestiegen, ohne Pausen zu brauchen. Das waren die Endorphine. Einen Tag später konnte ich keine zwei Schritte freihändig gehen, und schmerzfrei war ich zum ersten mal acht Monate später.

  • Habe nicht alles gelesen, aber nur nochmal zu der Dauer...
    Meine erste Geburt hat 37 Stunden gedauert, also ab da wo ich innehalten und nicht mehr normal reden konnte gezählt.
    Meine zweite eine knappe Stunde.

    “As we work to create light for others, we naturally light our own way.”
    ― Mary Anne Radmacher

  • Ok, das ist wirklich kürzer 8o 37h hab ich nicht zu bieten, "nur" 20h. Es könnte also jetzt schneller gehen...

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