Lastenfahrrad vs. Zweitwagen - bitte um Entscheidungshilfe!!!

  • Das Kurvenverhalten besonders bei engen Kurven ist problematisch.

    Das glaube ich gerne. Mein Sohn ist schon mehrfach mit seinem Anhänger umgekippt, den er auf dem Weg zur Schule nutzt. Da kann man aber mit dem Fahrverhalten dann schon Einfluss drauf nehmen. #ja Also mir selbst ist es noch nicht passiert.


    Also mein Angebot steht. Melde dich, wenn du es dir überlegt hast. #zwinkerBevor der hier vergammelt in der Garage. Du kannst ihn leihen, wenn du möchtest. Es müssen neue Mäntel auf die Reifen und es sieht halt nicht mehr alles hübsch aus. Aber definitiv funktionstüchtig.


    Anfang Oktober sind Herbstferien, da hätte ich eventuell Zeit vorbei zu kommen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Alanna ()

  • Hier noch eine Stimme für Anhänger und evtl E-Bike, einfach weil es um so viel günstiger und flexibler ist, als ein Lastenrad. Wir haben unseren Fahrradanhänger jetzt 12 Jahre und er hat uns super Dienste geleistet, mittlerweile ist er eher selten im Einsatz. Es kam auch relativ schnell die Zeit, wo die Kinder selbst fahren konnten und wollten. Ich persönlich wäre ungern Strecken mit Lastenrad leer gefahren, ich hab z.B: jahrelang Kind im Anhänger in die KiTa gebracht, diesen dort abgestellt und bin dann ohne Anhänger weiter in die Arbeit geradelt, das war einfach um einiges Kräfte schonender und auch schneller. Bei uns kam noch dazu, dass mein Mann einfach eine zweite Kupplung am Rad hatte und so problemlos auch das Kind abholen konnte, wenn ich es morgens gebracht habe (teilweise auch umgekehrt), der Hänger stand ja in der KiTa und wir konnten ihn beide nutzen.


    Ich würde wirklich noch mal genau überlegen, wie und auf welchen Strecken ich unterwegs bin. Allerdings bin ich auch ein sehr pragmatischer Mensch, ich kenne jede Menge Leute, die total auf Lastenräder abfahren, weil sie es einfach cool finden #cool. Das versteh ich zwar zum Teil, wäre aber bei mir nie ein Entscheidungskriterium gewesen.

  • Von mir nur ein Argument contra Auto/pro Rad:


    Rad ist garantiert sehr viel besser für deine Gesundheit und wahrscheinlich an den meisten Tagen auch für deine Laune.


    Ich habe kein Auto und grusele mich immer, wenn ich die Kosten dafür mitbekomme. Bei einem Gebrauchten für 2000 würde ich ohne weiteres mit 500 Reparaturkosten pro Jahr rechnen.


    Wegen Schnee und Eis würde ich an deiner Stelle prüfen, ob du notfalls mal ein Taxi nehmen kannst. Das mache ich, wenn mir das Wetter zu schlecht ist... Ansonsten kann man 3km mal auch laufen, notfalls wahrscheinlich auch mit Anhänger in der Hand?

    "Every day, in every vay, ve get better and better."

  • Ich würde ein Auto bevorzugen.


    Abgesehen davon das ich sportlich gesehen eher eine faule Socke bin, wäre das radeln bei egal welchem Wetter nix für mich. Entweder du bist komplett durchgeschwitzt, oder du kannst dich erstmal aus der noch zu besorgenden Regenkleidung rausschälen. Neee, nix für mich.......


    Und die Kinder werden ja auch größer. Dann gehen sie zum Fußball, oder Ballett oder zur Musikschule. Und da mußt du sie ja auch hinkutschieren. Während die Kids dort sind, kannst du noch schnell einen Einkauf erledigen oder sonstwas....

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    Liebe Grüße von Michaela


    Jungsklamotten, selbstgenähtes, Bücher, Spielzeug und noch mehr im
    ♥ Rabenflohmarkt ♥

  • Ich denke es ist auch schwierig zu entscheiden, da sich die y

    Randbedingungen nach Abschluss Deines Studiums ja ändern werden, und auch wenn dein Grosser in die Schule kommt. Was ich festgestellt habe in den letzen Jahren mit Kindergartenkind, Schulkind und 2x 35h Woche bei Mann und mir: es kommt tagsüber auf jede 5min an. Ich könnte im Prinzip Rad fahren, aber das dauert hin/heim 20-30 min länger und die Zeit hB ich / nehm ich mir oft nicht. Da ist es mit Auto einfach schneller und ich bin um allea froh was Zeit spart.


    Vielleicht kannst Du mal mögliche Tagesabläufe nach der Einschulung für dich durchdenken, evtl hilft das.

    mit zwei Jungs (2010 und 2012) meistens mit tapatalk unterwegs.

  • Also in unser Zweitauto (das der Sohn leider wirklich benötigt für die Fahrt zur Arbeit, täglich >40km) mussten wir neben den 2000€ Ankaufspreis (mit Ankaufsuntersuchung vom TÜV) in den ersten beiden Jahren das gleiche nochmal an Reparaturkosten stecken und jetzt ist er nicht beim ersten Anlauf über den TÜV gekommen...


    Wir haben den Weg zum KiGa (4km) übrigens auch gut mit Rad und Anhänger, später Rad und Nachläufer bewältigt und meistern jetzt den Schulweg (5km) ganzjährig mit dem Rad. Gut für Umwelt, Gesundheit und Laune. Ich würde mich auch mit E-Bike und Anhänger ausrüsten.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jorinde ()

  • Weil die Frage aufkam, wie lange man einen Anhänger nutzt:

    Unser ist jetzt 12 Jahre alt. Jetzt wo der Jüngste in der Schule ist, wird er nicht mehr so oft genutzt. Trotzdem ersetzt er noch innerorts zusammen mit dem E-Bike das Auto. 6+9 Jahre passen noch gut zusammen rein. Bei 6+12 wirds eng. Ja, auch die 12-jährige darf manchmal rein, wenn sie nicht selber fahren mag.

    Es ist ein alter BlueBird-Anhänger mit fester Bodenwanne.


    Ein gutes E-Bike wirst du für 1000€ kaum bekommen. Eher das doppelte. Da gibt's irgendwo schon einen Thread dazu.

  • Hier nochmals eine Stimme für eBike und Anhänger. Wir haben uns diese Kombi vor 8 Jahren angeschafft als mein Sohn zur Welt kam. Anhänger haben wir vor 3 Jahren wieder verkauft, eBike nützen wir heute noch.

    Malaga mit Mädchen (2009) und Junge (2010)

  • Für ein Auto musst Du mindestens mit 250€ monatlich rechnen.

    Klar, Sprit ist variabel, auf Steuer und Versicherung hast Du bei der Auswahl der Kutsche Einfluss.

    Aber bei alten Autos fallen zusätzlich zur Wartung Reparaturen an, bei neueren Autos sind die Anschaffungskosten höher. Wenn man es über 10 Jahre rechnet, kommt man bei mindetsens 250€ raus. Für einen klitzekleinen sparsamen Citroen C1 zum Beispiel.


    Da hast Du e-bike und guten Anhänger und ab und zu ein Taxi schnell raus.


    Außerdem musst Du Dir nicht auch noch extra Zeit für Sport aus dem engen Terminplan wringen.

  • Ich finde Rad und Anhänger auch super, bin aber neulich selbst in einem UrbanArrow-Rad transportiert worden (ich bin 1.76 cm groß und ca. 80 kg schwer), das wäre im Hänger nicht so komfortabel gewesen. Vorne ins Lastenrad konnte ich mich gut setzen, nur das Verdeck war etwas niedrig ;)

  • Auto würde ich ganz klar ausschließen wg. des Finanziellen. Vor allem auch weil unvorhersehbar ist, was da an Reparaturen kommt. Gibt es eventuell ein Carsharing, so dass man im Notfall mal darauf ausweichen könnte?


    Kutschierdienste im Alltag zu Hobbies gibt es bei uns quasi nicht. Das machen die Kinder selbstständig und/oder gemeinsam mit dem Fahrrad und für die seltenen Ausnahmen reicht ein Familienauto. Da kommt viel darauf an, wo man wohnt. In einer Kleinstadt, wo der Verkehr so ist, dass die Kinder sich dort auf dem Fahrrad gut fortbewegen können und die Entfernungen auch nicht so groß, dass man ein Auto braucht, geht das.


    Ob du nun ein Lastenfahrrad willst, wäre für mich zuallererst auch eine finanzielle Frage. Und dann die Frage, ob du eben langfristig gesehen deine Einkäufe damit tätigen willst und Sachen transportieren, auch wenn die Kinder schon größer sind. Wir haben einen Lastenanhänger. Da kann das Kind aber dann natürlich nicht mit, was voraussetzt, dass es schon größer ist und selber fährt oder jemand zu Hause, der es in der Zeit einhütet.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Alanna ()

  • Ich bin seit ca. 12 Jahren nicht mehr Auto gefahren und tue es auch nur äußerst ungern.

    Es ist bereits ein Wagen (Kombi) vorhanden in dem die Kindersitze nun verbaut sind. Kindersitze doppelt kaufen wollen wir eigentlich nicht.



    aufgrund dieser beiden aussagen würde ich auch eher eine fahrradlösung anstreben.


    ganz ohne auto würde ich nie leben wollen, muss aber in eurem fall nicht sein, es ist ja schon eins da.

    und vielleicht solltest du erst mal sicher fahren und es auch nicht total ablehnen, bevor du dir ein auto kaufst.


    "ordentlich steigungen" finde ich unzumutbar ohne e-bike (vor allem, wenn man tagtäglich fahren MUSS, auch wenn man z.b. selbst ein bisschen angeschlagen und k.o. ist...). aber ich liebe meins total und würde damit im genannten radius auch gern fahren wollen. im winter ist es natürlich ggf. was anderes, das sehe ich dann...

    e-bikes, die was können, gehen so bei 2.500 euro los.


    dazu würde ich dann eher einen anhänger o.ä. als ein lastenrad kaufen. vielleicht auch einen lastenanhänger zusätzlich auf dauer? das lastenfahrrad ist zwar hip und nett, aber vielleicht willst du auch mal einfach alleine fahren und dann mit dem ding in die bahn oder so, da geht schon gleich nichts mit so einem riesigen wemser.

  • im winter ist es natürlich ggf. was anderes, das sehe ich dann...

    Ich hatte früher ca. 5,5km Weg, allerdings ohne größere Steigung. Ich fand es im Winter manchmal ungemütlich, aber überraschend oft super für die Laune, weil es eben doch einfach gut tut, sich bei Helligkeit eine Stunde draußen an der frischen Luft zu bewegen, und oft ist es ja nur kalt, aber trotzdem blauer Himmel. :-)

    "Every day, in every vay, ve get better and better."