Wie lernen, wenn Kleinkind permanent anwesend

  • Das große Kind ist in der weiterführenden Schule und benötigt zur Zeit Hilfe beim Lernen. Das Problem ist, dass das Kleinkind permanent anwesend ist. Das kleine Kind geht nicht früher ins Bett. Ich kann also nicht abends einfach lernen. Eine 2. erwachsene Person ist nicht vorhanden. Das kleine Kind klebt so fest, dass Kommunikation schwierig ist. In die Tragehilfe/ Tuch geht es nicht. Es kann im Normalfall schon alleine spielen, aber wenn das große Geschwisterkind so viel Aufmerksamkeit bekommt, will es das auch. Der Lernstoff vom großen Kind ist auch so, dass ich kurz Zeit brauche, um zu verstehen und zu erklären.

  • Mittagsschlaf nutzen ?

    Malbücher und Aufkleberbücher nur für diesen Moment?

    deals mit dem Kind machen „nicht jetzt, aber in 15min, machen wir zusammen was“ und sich dann auch wirklich daran halten. Das dauert aber etwas, bis sie lernen, dass das wirklich wahr ist


    15min eine kindgerechte Sendung gucken lassen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Oh stimmt ich hatte viele Sensory Aktivitäten. Manchmal muss man dann hinterher aufräumen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Miteinbeziehen! Es gibt so "Aufgabenbücher", von Usborne auch selbsterklärend, z.b. malen nach Zahlen (gibt auch Farbpunkte statt Zahlen), Labyrinthe, etc.

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

  • Das gleiche Problem haben wir hier auch. Immer noch, obwohl die kleine jetzt auch in der Schule ist (6 Jahre/1. Klasse und 10 Jahre/4. Klasse), aber sie hat, bis auf einen Tag immer früher frei, als der Große und ist dann schon längst mit ihren Aufgaben fertig, wenn er kommt.


    Aber selbst an dem Tag, an dem sie gleich lang haben, klappt es nicht, die beiden gleichzeitig Hausaufgaben machen zu lassen. Sie ist zu leicht ablenkbar. Und sie wollen beide unten bei mir am Tisch arbeiten.


    Manchmal, selten klappt es, wenn ich mit ihr anfange zu spielen, dass ich dann gehen kann und sie weiterspielt. Aber dann muss ich unter einem Vorwand (Toilette) gehen, sobald sie mitbekommt, dass ich gehe, um nach ihrem Bruder zu gucken, kommt sie auch.


    Das wolltest du wahrscheinlich nicht hören ?

  • Also, irgendeine superinteressante Aktivität, die das Kind tun kann, wenn es z.B. bei Euch am Tisch oder am Boden davor sitzt.

    Knete wurde schon genannt, dazu noch "Zaubersand" oder "Zauberschleim", Bohnen. Wasserdichte Unterlage und dann darf das Kind losmatschen.

    Was auch gut funktioniert bei meinem Zweiten: Mit Wasser spielen dürfen. Also, er hat sich da auf den Ikea-Hocker vor die Küchenspüle gestellt und durfte dann in der Spüle nach Herzenslaune umgießen, trichtern, löffeln,...

    Im Notfall würde ich das Kind auch für die betreffenden 15 min am Tablet rumkritzeln lassen, Mausapp, irgendsowas.

  • Ich habe dem Kleinkind dann immer das Etui des großen Kindes gegeben und es hat alle Stifte aus diesen Gummischlaufen rausgezogen und versucht, sie wieder reinzustecken. Das hat uns immer gut Zeit verschafft und das kleine Kind war glücklich und zufrieden.

  • Dem Kleinkind würde ich ähnliches Material besorgen - Blankohefte, dicke Wachsstifte in einer Federmappe - und ebenfalls "Schulaufgaben" geben.

    Silbermöwen sind Zugvögel.


    Weißt du, wo das Dings ist?

    ... Nein. Suche es selbst! Ich will das heute nicht.

  • Vielen Dank für die guten Ideen. Ich habe heute gleich Aufgabenmaterial gekauft und das kleine Kind war begeistert. Die besonderen Spiele gibt es, wenn es damit fertig ist. So kann ich die Zeit noch etwas ziehen.

  • Als unser zweites Kind geboren wurde, hat ein Ti*ng-Stift den großen Bruder über Stunden beschäftigt. Heuzutage würde ich eher Tip*toi nehmen, da Ti*ng zumindest bei uns zweimal schnell kaputt ging.

  • Als unser zweites Kind geboren wurde, hat ein Ti*ng-Stift den großen Bruder über Stunden beschäftigt. Heuzutage würde ich eher Tip*toi nehmen, da Ti*ng zumindest bei uns zweimal schnell kaputt ging.

    Ich habe leider auch den Eindruck, dass Ting eher auf dem absteigenden Ast ist und es eher weniger Ting-Bücher gibt als es schon mal gab. Aber ansonsten wäre das aus meiner Sicht auch etwas, mit dem sich auch kleinere Kinder schon gut beschäftigen können - so man denn diese frühe Einführung von Medien mag (hier liess sich das beim 2. aber nicht wirklich vermeiden)

  • ICh hatte den Tipto auch aus dem Grund gekauft, da ging das noch gar nicht.

    War nur mäßig interessant.

    Ist also sehr verschieden.

    Aber jetzt geht er!! Mit gut 4 ist das DIngen ein Garant für noch ne Stunde (!) morgens schlafen! Sehr lohnenswert.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • ...und der Tiptoi ist auch erstaunlich robust. Jedenfalls wundert mich das, wie klaglos unserer seinen Dienst versieht, obwohl schon zigmal herumgeworfen, mit Knete vollgestopft...