Sorge, dass Baby (7 Monate) sich unbemerkt ins Elternbett robben könnte

  • Du kannst nicht alles verhindern und absolut sicher machen. Bringe deinem Kind bei, wie es mit den "Gefahren" umgeht.

    Rückwärts rausklettern beibringen. Das lernen sie sehr schnell.


    Beim Schlaf reicht Absturzsicherung. Die gibt es von verschiedenen Anbietern.

    Wenn wach, musst du schnell sein (Babyphon) und Baby muss halt Rückwärts runter klettern.


    Alternativ kannst du es "richtig" ins Gitterbett sperren.

    Aber selbst da lernen viele schnell, wie man drüber kommt.


    Deshalb : siehe oben.


    (Edit: unbedingt Lattenroste unter den Matratzen lassen, falls ihr wirklich auf den Boden umzieht. Die schimmeln sonst von unten!)

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Wir haben den Boden rund ums Bett mit dem gepolstert, was da war: eine Klappmatratze, ein Teppich, ein Schaffell. Wie Kontextfrei schreibt: das Wichtigste ist, dass das Kind lernt, wie es selbst sicher hinausklettert. Und für den Rest den Boden so auslegen, dass Stürze abgedämpft werden.

  • Kenne kein Kind das nicht irgendwann selbst aus dem Gitterbett klettern konnte.

    Das mit dem Rückwärts runter lernen die aber auch alle ganz schnell.

  • Das mit dem Rückwärts runter lernen die aber auch alle ganz schnell.

    Echt? Ich habe das jetzt hier so oft gelesen und habe ein Kleinkind zu Hause was diese Technik nach wie vor verweigert. Theoretisch kann sie es nutzt es aber nicht. Inzwischen wartet sie bis jemand da ist, aber sonst hat sie sich einfach immer vorwärts von allem runtergestürzt. Auch auf dem Spielplatz. Seht am Sandkastenrand und kommt nicht rein, weil die Stufe zu hoch ist. Dann läßt sie sich einfach nach vorn kippen, landet mit dem Gesicht im Sand steht auf und läuft weiter. Warum auch immer. Die Dame ist da sehr beratungsresistent. Sorry ist jetzt nicht so hilfreich.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    hebamme4u-Ticker


    hebamme4u-Ticker

  • Kenne kein Kind das nicht irgendwann selbst aus dem Gitterbett klettern konnte.

    ...und das ist weit gefährlicher, als ihnen beizubringen, aus einem normalen Bett rauszukommen. Aus dem normalen Bett kann man rückwärts gut raurobben. Aus dem Gitterbett fällt man richtig tief.


    Das gilt auch für viele andere Dinge in den nächsten Jahren. Wir können die Kinder nicht einsperren, ihnen aber früh genug zeigen, wie sie halbwegs gefahrlos durchs viele Situationen kommen.

  • Wenn du dich sicherer damit fühlst, dann bau das Bett tatsächlich ab, dann ist rausrobben ja kein Problem mehr. Ich würde dann aber trotzdem eine kleine Begrenzung schaffen, damit man sich im Schlaf nicht ausversehen aus dem Bett rollt.

    Rückwärts irgendwo runter lernt sie ja auch vom Sofa / Stufen, ect.


    Ich habe bei meiner Tochter übrigens einfach eine breite Stufe vor das Bett gestellt, dann konnte sie trotzdem rausrobben.

  • Wir haben auch ein hohes Bett und fahren die Kombi aus Polster am Boden, Mittagsschlaf im Gitterbett oder Kinderwagen und Schnellsprint wenn das Babyphone muckt. Außerdem lege ich sie manchmal für die erste Nachthälfte ins Gitterbett, ich Schlaf dann tiefer. Das Gitterbett steht neben dem Elternbett.


    Entspannter fänd ich auch ein niedrigeres Bett, aber mei.


    Ich hab aber über die Jahre schon öfter Kinder kurz vor dem rausfallen vom Fußende gepflückt, und rausgefallen sind auch beide Mal. Die Kleine bisher zum Glück noch nicht.

  • Hier auch eine Stimme für: das Rückwärts-rausklettern üben.

    Zudem haben wir als Polster immer unsere Decke auf den Boden gelegt, wenn wir selbst nicht im Bett lagen.

    Der Jüngste ist nur einmal rausgefallen: An der Kinderbett-Seite - kopfüber über die Gitter und mitten in den Hundekorb auf den schlafenden Hund #hammer (Zum Glück war es der Schäferhund, der Beagle hätte im Schreck gebissen.) Keine Ahnung, wie er dazu kam, mitten in der Nacht über das Gitter zu klettern. #gruebel

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Wir hatten beim ersten Kind auch ein hohes Bett und dann alle Seiten mit einem hohen 180 cm Rausfallschutz gesichert. Nach einem Jahr sind wir dann mit Lattenrost auf den Boden gezogen.

    Also Rausfallschutz geht schon, aber es ist schon entspannter auf dem Boden finde ich.


    Das Kind will aber auch gerne am Rausfallschutz rütteln wenn es wach ist.

  • Mein Kleiner (fast 11 Monate) schläft auch in meinem Bezt. Das ist auch recht hoch. Und er ist mobil und fix.

    Am Kopfende ich ein Rausfallschutz fürs Fenster, der an der Dachschräge hält (meine wirkliche Sorge.

    Eine Seite Gitterbett (ungenutzt, er lässt sich schlafend nicht umbetten) auf der anderen Seite in den 20 cm bis zur Wand Krimskrams mit mehreren Decken gepolstert. Nach unten zwei Dünne Matratzen.

    Er klettert mittlerweile seit mehreren Wochen sicher und konsequent rückwärts runter. Hab ihn dafür einfach eine Woche nur so aus dem Bett geholt.

    Durch die Matratzen kommt er mittlerweile trotz der Höhe auch alleine ins Bett. Und selbst wenn er fällt passiert nichts.

    Meine Baustelle ist das Fenster. Mache es nur noch auf wenn ich mit im Schlafzimmer bin. Leider bedeutet das meist Mittagsschlaf bei 30 + Grad. Aber das ist unser persönliches Thema.

    Zum Mittagsschlaf lege ich immer meine Decke um ihn, die ist im Babyphon schön laut. Und ja dann renne ich. Meist liegt er aber noch, manchmal sitzt er verschlafen und eher noch desorientiert.

  • Auch bei solcher Höhe würde ich rückwärts rauskrabbeln üben. Immer an der gleichen Stelle, z. B. Fußende. So viele Seiten des Betts wie möglich an die Wand stellen, die verbliebenen offenen Seiten abpolstern, am meisten die bevorzugte Ausstiegsstelle, z. B. mit einer Matratze oder sogar zwei.


    Und dann stell Dir vor, was passiert, wenn Dein Kind rückwärts mit den Füßen voran auf die gepolsterte Fläche fällt, und vergleiche damit, was passiert, wenn es irgendwo mit dem Kopf voran aus dem Bett steigt, und wenn gerade an dieser Stelle der Boden nicht oder kaum gepolstert ist. Die Rückwärts-aufs-Polster-Methode ist sicher viel ungefährlicher, selbst wenn es in einem unbeobachteten Moment auf die Weise 20 cm "fällt".


    Such also einen Weg, dass Dein Kind an zumindest einer Stelle sicher aus dem Bett kommt. Und dann bring ihm bei, dass und wie es da aussteigen kann. Es wird aus dem Bett steigen. Also kannst Du entweder einen Käfig um das Bett bauen, die Matratze auf den Boden legen oder eben für eine sichere Ausstiegsmöglichkeit sorgen.

  • Ghost ,die Höhe des Bettes lese ich jetzt erst.

    Das ist ja (über) Tischhöhe!? Ich frag mich grad ganz blöd, wie man da als Erwachsene reinklettert?

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Wir haben auch ein hohes Bett und haben auch relativ früh das rückwärts rausrutschen geübt. Da war am Anfang natürlich noch etwas Fallhöhe übrig, aber meistens ging es gut. Wir haben auf einer Seite Gitterbett, am Kopfende Wand und ansonsten Stillkissen hingelegt, ist er aber auch öfter drüber und hing auch schonmal nachts kopfüber aus dem Gitterbett.

    Ein paar Abstürze hatten wir auch, aber da hat er sich nie etwas bei getan, einmal hat er auch einfach weitergeschlafen. Abgepolstert hatten wir nix, ich habe nur geschaut, dass nichts verletzungsträchtiges neben dem Bett rumlag.

  • Also wir haben jetzt in den sauren Apfel gebissen und damit unsere Sorgen ein Ende haben, das Bett verkauft und uns auf Lattenrosten auf dem Boden einquartiert. Damit haben wir einen "nahtlosen" Übergang zum Babybett und falls es der Kleine schafft, sich rauszurobben, fällt er 3 cm tief in Mamas Arme :D

  • Also wir haben jetzt in den sauren Apfel gebissen und damit unsere Sorgen ein Ende haben, das Bett verkauft und uns auf Lattenrosten auf dem Boden einquartiert. Damit haben wir einen "nahtlosen" Übergang zum Babybett und falls es der Kleine schafft, sich rauszurobben, fällt er 3 cm tief in Mamas Arme :D

    :) Unser vorübergehendes Lattenrostbodenleben hat 5 Jahre gedauert, weil die Tochter sich als absoluter Rollmops herausstellte, die gerne nachts Wanderungen durchs Bett unternahm. Möge es bei euch ein klein wenig kürzer sein ;)

  • Ich bin ja eh ein Fan von auf dem Boden schlafen, das Problem ist jetzt nur, dass der ganze Kram der unter dem Bett verstaut war (gesamte Campingausrüstung, Gästebett Zubehör etc.) irgendwo in der Wohnung rumliegt #rolleyes