Was darf ein Wandertag kosten?

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  • Kurzer Einwurf, da ich gerade am Organisieren bin: Billiger als 300€ mit Veranstaltungen und Halbpension bekommt man eine 5tägige Klassenfahrt innerhalb Deutschlands in eine Großstadt (mit Anreise) nicht hin. Wir haben echt viel versucht, um die Preise zu drücken, aber gleichzeitig muss eine Stornierung noch möglich sein (wink zu Corona). Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz, unseren SuS eine Großstadt für den Preis und die Dauer anzubieten.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • MUC - und dann pro Klasse verschiedene Veranstaltungen. Insgesamt ca. 4 pro Klasse - wobei da auch kostenfreie Sachen dabei sind. Die Schüler durften im Klassenverband entscheiden und hatten pro Person eine bestimmte Summe zur Verfügung. Und ging es darum, sie einzubinden, nachdem es dieses Jahr insgesamt wenig Spielraum gab.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    Willy Brandt, 1969

  • Kurzer Einwurf, da ich gerade am Organisieren bin: Billiger als 300€ mit Veranstaltungen und Halbpension bekommt man eine 5tägige Klassenfahrt innerhalb Deutschlands in eine Großstadt (mit Anreise) nicht hin. Wir haben echt viel versucht, um die Preise zu drücken, aber gleichzeitig muss eine Stornierung noch möglich sein (wink zu Corona). Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz, unseren SuS eine Großstadt für den Preis und die Dauer anzubieten.

    Das war hier wohl auch die Erfahrung. Die Lateinklassen fuhren vor Corona von SH nach Trier. Bahn kostet mehr, Jungendherberge auch, und irgendwo sollen die Kinder auch noch was lernen und unternehmen. Das ist jetzt einfach nicht mehr möglich. Man wird also im Norden bleiben


    Ich finde das gar nicht so verkehrt - also auch die Dinge vor der Haustür kennenzulernen. Auch wenn Trier schon toll ist.

    "C'est ici que l'aventure se mêle au vent de la mer."

    Pierre Marc Orlan

  • Kurzer Einwurf, da ich gerade am Organisieren bin: Billiger als 300€ mit Veranstaltungen und Halbpension bekommt man eine 5tägige Klassenfahrt innerhalb Deutschlands in eine Großstadt (mit Anreise) nicht hin. Wir haben echt viel versucht, um die Preise zu drücken, aber gleichzeitig muss eine Stornierung noch möglich sein (wink zu Corona). Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz, unseren SuS eine Großstadt für den Preis und die Dauer anzubieten.

    Ich finde das auch nicht unangemessen, sondern einfach happig. Wenn ich jetzt wie meine Eltern immer gleichzeitig vier Kinder auf der weiterführenden Schule hätte, immer schön im Zweijahrrsrhythmus, dann würde ich ob der gleichzeitig anfallenden Kosten heulend zusammenbrechen. #hmpf


    Also, nicht, dass das nicht gerechtfertigt wäre, aber dass nicht automatisch eine Ratenzahlung angeboten wird (UND dass die Lehrkraft das Geld auf ihr privates Konto überweisen lassen muss), das ist Mist.


    Ich würde eher zwei Wochen lang nichts essen, als irgendwem auf dem Gym zu sagen, dass es gerade sehr knapp ist, und um Ratenzahlung zu bitten. So etwas sollte auch für Gutverdiendende möglich sein. Automatisch.


    Über einen Finanzdienstleister wie beim Zahnarzt, damit die Lehrkräfte nicht noch mehr überfordert werden, sondern entlastet.

  • MUC - und dann pro Klasse verschiedene Veranstaltungen. Insgesamt ca. 4 pro Klasse - wobei da auch kostenfreie Sachen dabei sind. Die Schüler durften im Klassenverband entscheiden und hatten pro Person eine bestimmte Summe zur Verfügung. Und ging es darum, sie einzubinden, nachdem es dieses Jahr insgesamt wenig Spielraum gab.

    Cool! Die Eiswelle besucht ihr bestimmt auch? Da stehe ich jedes Mal fasziniert vor.

  • Kurzer Einwurf, da ich gerade am Organisieren bin: Billiger als 300€ mit Veranstaltungen und Halbpension bekommt man eine 5tägige Klassenfahrt innerhalb Deutschlands in eine Großstadt (mit Anreise) nicht hin. Wir haben echt viel versucht, um die Preise zu drücken, aber gleichzeitig muss eine Stornierung noch möglich sein (wink zu Corona). Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz, unseren SuS eine Großstadt für den Preis und die Dauer anzubieten.

    Ich hab grad mal bei dem Schullandheim geschaut wo wir als Kinder waren:

    5 Tage/4 Nächte 152 Euro Vollpension.

    Bus einfache Fahrt die Strecke die wir damals gefahren sind aktuelle Preise die günstigsten um die 40 Euro pro Strecke, also 80 Euro Fahrt.

    Sind schon 232 Euro.

    Und dann ist da aber noch kein Ausflug dabei.

    Wir waren damals

    1x wandern (kostenlos)

    1 x Burgbesichtigung ( aktueller Preis 3 Euro)

    1x Minigolf-Spielen oder Schwimmbad (gleichzeitig, getrennte Gruppen nach Wunsch), Aktuelle Preise 5 - 7 Euro plus Reisebus dorthin (würd ich mal tippen nochmal 5 - 10 Euro pro Kind inkl. Wartezeit vom Fahrer)


    Wären allein mit diesem Programm schon um die 250 Euro. Wenn man nen sehr günstigen Bus erwischt


    Von daher - ich fürchte auch, dass 300 nicht so unrealistisch ist.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Vor 15 Jahren bin ich für 300 Euro inklusive Eintritte 5 Tage nach London gefahren, inzwischen wurde das Budget auf 500 angehoben und auch dafür bekommt man außerhalb der Nebensaison nur was, wenn man den Bus bis auf den letzten Platz füllen kann.


    Wir haben aufgrund der oben genannten Gründe unser verpflichtendes Fahrtenprogramm auf 2 Fahrten jeweils in Klasse 6 und 11 zusammengestrichen. Das entspricht dem, was laut Bildungsplan angedacht ist.

    Ergänzt wird das durch freiwillige Austausche, die klassen- und jahrgangsübergreifend angeboten werden. Aber auch unsere freiwilligen Angebote sind vielen ein Dorn im Auge und müssen sich immer wieder der Frage stellen, ob sie aufgrund der mangelnden Chancengleichheit nicht eingestellt werden sollten. Allerdings fände ich es tragisch, wenn unsere Schüleraustausche sterben würden, denn sie sind auch für uns Lehrer so ein wertvoller Erfahrungsaustausch und für alle immer ein tolles Erlebnis.

    Ich hab heute wieder nah am Kühlschrank gebaut…

  • Hermine : finde ich cool, dass ihr den SuS diesen Planungsspielraum gegeben habt. Bin natürlich gar nicht neugierig, was dabei herausgekommen ist. Vermutlich auch kein freier Abend für Lehrkräfte dabei ;) , sonst würde ich mich ja zu gern für ein Treffen aufdrängen.

  • Was ich total nett fände, aber ich bin nicht mit dabei. Ich organisiere „nur“.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Hier hängt der Zettel von Großkinds Studienfahrt in der Küche. Geplant sind 5 Tage im näheren europ. Ausland, zur Auswahl stehen Städtetouren nach Florenz oder Wien oder Mountainbiken in Österreich. Veranschlagte Kosten 500EUR für Fahrt, Übernachtung, HP und Programm. Viel Programm kann bei diesem Budget aber meiner Meinung nach nicht drin sein. Und die Kapazitäten dürften maximal ausgelastet sein. Der gesamte Jahrgang (~ 80 Schüler:Innen) fährt zur selben Zeit und muss sich auf die verfügbaren Plätze der jeweiligen Ziele verteilen.


    Das Zweitkind war im April auf einer knapp dreitägigen Klassenfahrt (MI-FR) innerhalb unseres Bundeslandes. Kostenpunkt mit VP und wirklich viel Programm waren 190 EUR. Einige Programmpunkte waren alleine deshalb teurer, weil der Anbieter aufgrund von Corona die maximale Gruppenstärke auf 12 begrenzt hat. Da muss man für eine Schulklasse zwei oder drei Gruppen buchen und entsprechend zahlen.


    Die klassenübergreifenden Austauschprogramme an den Schulen finde ich mittlerweile insofern überdenkenswert, weil zumindest hier deutlich mehr Interesse als Plätze vorhanden sind. Da reisen dann Kleingruppen von 12 Schülern mit 2 Lehrkräften während die Mehrheit des Jahrgangs in die Röhre guckt und für die sonstigen Schüler der Unterricht entfällt.

  • 5 Tage mit Vollpension für um die 100 Euro im Wald, das war die schönste Klassenfahrt für meinen Sohn. 50 Km Anreise im Bus waren dabei. Programm auch.

  • Hermine : finde ich cool, dass ihr den SuS diesen Planungsspielraum gegeben habt. Bin natürlich gar nicht neugierig, was dabei herausgekommen ist. Vermutlich auch kein freier Abend für Lehrkräfte dabei ;) , sonst würde ich mich ja zu gern für ein Treffen aufdrängen.

    Ich auch! :D  #applaus Aber ich geh auch davon aus, dass das für Hermine leider nicht drin ist. #kuss

    mit Sohn groß (2007) und Sohn klein (2010)

  • Ich fahre ja dieses Jahr vermutlich auch wieder. Der Kollege, der plant, hat eine Unterkunft für 5 Tage ohne jegliche Verpflegung und Bus bis nach Südfrankreich für 230€ p.P. ergattern können. Mit den restlichen 120€ muss alles andere abgedeckt werden, jegliches Essen, Ausflüge usw. Das wird sportlich.

    Budget erhöhen, muss von der Schulkonferenz genehmigt werden und das geht erst zum nächsten Schuljahr, die Fahrt muss aber ja vorher geplant werden.

  • Ohne Geld in Frankeich = Baguette und Camembert

    War das nicht das Schicksal vieler Interrailreisender früher? :D

    Was ja nicht das Schlechteste ist. Ich würde vielleicht Croissant noch ergänzen in der Liste ^^

  • Da sind wir mit der Abschlussfahrt der 4ten für 3 Tage ja günstig weg gekommen. 110€ als Normalpreis.

    Programm war eine längere Wanderung, ein Kletterprogram vom Haus und das Nutzen der Sporthalle + Bastelangebote ect. Anreise mit dem Bus. (1h). In der Großstadt und in höheren Klassen sieht es dann aber anderes aus, wenn Öffis und teure Eintritte bezahlt werden müssen.


    Für die 7ten geht es jetzt als 3-Tagefahrt nach London. Aus Kostengründe gibt es nur eine Übernachtung. Die anderen beiden Nächte verbringen die Kinder im Bus. Geplant sind ca. 200€. Bin gespannt. Aber die Lehrer hat dort länger gelebt. Vermutlich werden da kaum teure Eintritte bei sein.