Kind 13 Jahre möchte Kaffee

  • mein 14jähriger fährt total auf energydrinks ab. Und neuerdings auch auf Kaffee.

    Kaffe is mir lieber als energydrinks, da er das stattdessen trink: immer her mit dem Kaffee! ^^

  • Meine würde Kaffee trinken dürfen, wenn sie wollte. Wäre mit auf jeden Fall lieber als Cola (bei der stört mich am wenigstens das Koffein, sondern mehr der Zucker und vor allem die Phosphorsäure, die sich evlt. bei weiblichen Konsumenten negativ auf die Knochen auswirkt.)

  • Und man würde aus den ganzen Gift-Nebenwirkungsgründen auch nie Kaffee vor der Yogapraxis trinken.

    Würde "man" nicht? Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen und auch nicht mit meiner Realität.

  • Mein fast 11 jähriger fängt in letzter Zeit auch an nach Kaffee zu fragen ...

    Ich mache ihm dann einen koffeinfreien Kaffe mit Milch und Zucker.

  • Mein Mann ernährt sich ja quasi von Kaffee. Und er macht jeden Tag Yoga. Meine Erfahrungen decken sich mit denen Aoide s.

    :D

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Meine Kleinere kriegt seit der zweiten Klasse verdünnten Kaffee mit Milch und Zucker. Sie liebt ihn und er tut ihr gut. Da sie leicht autistische Züge hat, ist sie leicht überfordert und zerfahren, und der Kaffee hilft ihr, sich zu fokussieren. Er regt auch den Appetit an, was bei der kleinen Raupe Immersatt gut ist.

    Mitzl mit Großgemüse (2/07) und Kleingemüse (5/09)

  • Ich habe ja an anderer Stelle schon Udo Pollmer zitiert, der mal die drei gesündesten Lebensmittel aufgezählt hat. Das waren Kaffee, schwarze Schokolade und noch eins, das ich vergessen habe.


    Hier ein Link zu Kaffee als Gesundheitselixier


    Mein Kind mag Kaffee auch gerne und trinkt ab und zu ein,zwei Schlucke bei mir mit. Erstaunt war ich, dass er als Kleinkind schon Espresso mochte. Wir beide haben einen sehr niedrigen Blutdruck und durchaus chaotisch-autistische Züge. Ich erinnere mich, dass ich mit ca 12 Jahren angefangen habe, Kaffee zu trinken. Außer, dass er mir mit die schönsten Momente des Tages verschafft , sehe ich keine Nebenwirkungen.


    Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele.


    Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Marienkaefer ()

  • Hier trinkt der mittlerweile 13 jährige seit fast zwei Jahren eine bis zwei Tassen in der Woche Kaffee mit viel Milch.


    Ich u meine ganze Sippe tranken viel früher täglich schwarzen Tee, daher....


    Mir ist Kaffee (dessen Bohnen wir in den Kaffeevollautomaten schmeißen u frisch Brühen€ u Tee (in guter Qualität) sind lieber als dieses Energy Drink Zeug *schüttel*

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Und man würde aus den ganzen Gift-Nebenwirkungsgründen auch nie Kaffee vor der Yogapraxis trinken.

    Würde "man" nicht? Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen und auch nicht mit meiner Realität.

    Mir ist noch eingefallen, selbst im Ashram in Bad Meinberg gibt es inzwischen Kaffee. Der ist gar nicht übel und ziemlich frequentiert. (Da ich nur Milckaffee mag, der aber dort nicht mit Soyamilch aus dem Automaten kommt, habe ich, wenn ich da bin, immer Koawach dabei :D - schöne Momente hat es dort dennoch genug).


    Ich knabbere immernoch an der Formulierung "man". Das hat sowas Normatives. Da bin ich sowieso allergisch drauf. Und im Zusammenhang mit Genussmitteln einerseits und dem mir so am Herzen liegenden, für meine persönliche Freiheit so essentiellen Yoga finde ich das total ärgerlich.

  • Ich u meine ganze Sippe tranken viel früher täglich schwarzen Tee, daher....

    Ich habe gelernt (im Teemuseum in Norden) dass die Weltmeister im Tee-trinken (Ostfriesen) praktisch schon im Säuglingsalter mit dem Schwarztee-trinken anfangen.

    Und dass die Dummheit der Ostfriesen (wer kann sich noch an die ganzen Ostfriesenwitze erinnern?) eine Urban Legend ist...


    Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ne Tasse Kaffee zum Frühstück schädlich sein soll.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Ich würde deinen Sohn fragen warum er gerne Kaffee trinken möchte. Denn wenn es um den Geschmack geht, wäre koffeinfrei bestimmt eine gute Alternative. Aber ich halte es in dem Altr nicht für unwahrscheinlich, dass es ihm genau um die Wirkung des Koffeins geht.


    Meine Jungs mögen keinen Kaffee, in kleineren Mengen würde ich es aber wohl erlauben. Dafür mögen sie gerne Cola, was ich weniger toll finde. EnergyDrings finde ich total blöde und rate den Jungs davon auch deutlich ab.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Und man würde aus den ganzen Gift-Nebenwirkungsgründen auch nie Kaffee vor der Yogapraxis trinken.

    Würde "man" nicht? Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen und auch nicht mit meiner Realität.

    Ich mache wenn dann ganzheitliches Yoga. Da würde man mit Kaffee das kaputt machen was man mit ganzheitlichem Yoga bewirken wollte. Stichwort Stress und Energiekreislauf.


    Aber ich möchte Dir ja Deinen Kaffeegenuss nicht wegnehmen. Und es stimmt, heute nach dem Yogaboom ist vieles anders. Es gibt Kuhmilch in BM am Buffet und die meisten Leute kommen gestylt im perfekten Yogaoutfit.


    Das ist genauso wenig „schlimm“ wie Kaffeegenuß. Ich liebe ja auch meinen Latte Macchiato ;-)

    Und verärgern wollte ich Dich ganz gewiss nicht.


    Und auch an der Cola wie schon erwähnt hier, finde ich andere Dinge schlimmer als das Koffein.

  • Ähm... Seerose Mein Mann macht Yoga schon seit er ein sehr junger Mann war, nach Iyengar, vor irgendeinem Boom und vor allem weit abseits von jeglichem Boom, und gestylt... naja... also bislang hat er sich noch nie gestylt vor dem Yoga...


    Ich empfinde Deine Antwort als arrogant und intolerant und vor allem ziemlich Yogafern.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Ich hab jetzt lange dran rumgedacht. Vielleicht ist das aber tatsächlich eine Folge des "Yogabooms", liebe Seerose , den wir beide aus unterschiedlichem Blickwinkel sehen. Wie anderswo festgestellt, sind wir beide seit Langem auf dem Yogaweg, ich seit 1991 und du vermutlich auch etwa seit dem Dreh? Lange vor dem Boom also. Damals war "man" damit gerne in den Augen der anderen auf einem abseitigen "Esoterikpfad" und ich habe Vieles damals als ziemlich normativ erlebt. Wenn du ds machst, dann machst du das gefälligst "richtig". Meine Schlüsselerlebnisse dahingehend fand ich bei Osho's. Das hat mich tatsächlich ein bisschen weggetrieben vom Yogaweg.


    Heute erlebe ich die Herangehensweise viel offener. Klar machen die einen lange Zeit bloß Gymnastik im schicken Outfit oder sogar Akrobatik, nennen es Ashtanga (ohne je von Krishna Pattabhi Jois oder Tirumalai Krishnamacharya gehört zu haben) ... andere kommen von der Achtsamkeitslehre bei Jon Kabat-Zinn und wissen auch nichts um die Verbindung mit der Yogaphilosophie. Wieder andere kommen aus der Philosophie und sind überAdvaita-Vedanta auf Verwandtes gestoßen. Und und und. Gemein haben sie alle, dass sie, wenn sie finden, das isses für mich, die anderen Bereiche des Yoga für sich entdecken können, in ihrem Tempo. Und sie nicht in einer esoterischen "Gemeinschaft" konform sein müssen oder ausgeschlossen werden.


    Esoterik heißt ja nix anderes als Geheimlehre:

    Zitat

    Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.

    Quelle


    Das bringt es mit sich, dass viele auf dem Weg noch weit weg sein mögen von dem, was dir (und wahrscheinlich auch mir) so wichtig ist. Viele auf Irrwegen sind (aus unserer Filterblase heraus unzulässigerweise, wie ich finde, bewertet). Und viele nie da ankommen, wo wir sind - und das ist gut so! Denn das ist nicht deine und nicht meine Norm, sondern die individualität jeder/jedes einzelnen. Dazu müssen wir aushalten, dass manches für dich, für mich strange erscheint, aber ich glaube, ich habe kein Recht, darüber zu urteilen, ob das jemand richtig oder falsch macht.


    Um zum Thema zurückzukehren:


    Ich, du, niemand kann bestimmen, dass ein richtiger Yogi keinen Kaffee trinken darf, weil ... whatever. Diese Erfahrung darf jede/r selber machen. oder auch nicht.


    Wenn ich heute finde, dass es mir spirituell besser geht, wenn ich keine toten Tiere esse und wenn ich mir (weniger aus spirituellen Gründen :D ) nicht vorstellen kann, bekifft auf die Matte zu gehen, dann sind das meine Erfahrungen. Ebenso spüre ich heute, wie mein Herz rast nach Zucker"genuss" und meide ihn daher, grundsätzlich. Ich merke, dass mir Alkohol nicht guttut und dass ich nach einem Glas Wein nicht meditieren kann. Rein physische Phänomene. Ich glaube, dass das vielen, wenn nicht den meisten Menschen so gehen dürfte, wenn sie in sich hineinhorchen, aber ich weiß es nicht. Und da wir hier darüber reden, ob ein Kind mal einen Kaffee trinken kann (und nicht, ob es mal kiffen darf oder Alkohol trinken, da sieht man, wie schief die Diskussion ist - geschweige, wenn wir die Frage stellen, ob ein Kind mal Zucker essen darf oder ausnahmsweise Fleisch...), sollten wir auf dem Teppich bleiben, was die Einschätzung von Schädlichkeit betrifft.

  • Unsere Kinder sind ja in Finnland geboren, da gibts in der Krabbelgruppe schon Kaffee in den Schnalbelbecher. Bei uns also seitdem sie gerne möchte, so mit 8,9 Jahren haben sie angefangen.


    Ab etwa 12 scheint das hier üblicher zu sein.

    Die langweiligsten Frauen haben die ordentlichsten Haushalte...

  • Der 13jährige trinkt seit ca nem 3/4 Jahr jeden morgen nen Americano mit viel Milch (ca 1/2 Tasse Americano , 1/2 Tasse Milch) und ich merke das er damit morgens deutlich fokussierter in die Schule startet.


    Der 10jährige kann Kaffee noch nichts großes abgewinnen, trinkt höchstens mal nen Schluck bei mir oder beim Bruder.


    Da ich den Kinder unter Umständen auch mal ein Glas Cola erlaube, halte ich es beim Kaffee genauso. Beim Großen haben wir uns auf 1 Kaffee/Tag geeinigt.

    Die Dosis macht das Gift.

    LG Anne mit #male 06/05 und #male 02/08
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    The secret of life is to fall seven times and to stand up eight times!