Medienzeit Kleinkind - wie macht man das?

  • bei uns hat sich LEIDER sowas wie Medienzeit eingeschlichen für unseren knapp 3 jährigen.


    Früher hat er selten MAL handyvideos (also selbst gedrehte von uns) geschaut, aber da auf dem Handy nur 4 Videos waren, war das sehr limitiert und alles gut.


    Irgendwie hat sich LEIDER durch die Omas youtube eingeschlichen. Erst Shaun das schaf. Aber da wurden dann unten drunter andere Kindersachen vorgeschlagen und jetzt weiß er, dass es 1000 Sachen auf youtube gibt und er will in bestimmten Situationen gucken, wenn er traurig ist und dann gibt es immer Drama und Stress, weil er nicht darf oder nur kurz.


    Ich würde das gerne regulieren, indem ich eine bestimmte Zeit einführe, wo er mal 10 minuten Video gucken darf. Damit klar ist, da müssen wir nicht ständig drüber streiten.

    Oder wie macht ihr das?


    Vor allem, wie macht man das heut zu Tage? In meiner Kindheit gabs Nachmittags eine Kindersendung im Fernsehen und danach kam nix mehr, was für mich interessant gewesen wäre.


    Aber youtube übers Handy find ich blöd, weil es da unbegrenzt Sachen gibt und auch nicht sicher, dass es kindergeeignet ist. Gibt es irgendwas, ne app oder was auch immer, wo ich einstellen kann, dass nur eine Folge xy kommt? Wir haben keinen Fernseher nur PC und Handy und auch bisher kein Netflix und co.


    Sorry, ich habe wirklich keinen Plan! #confused

  • Ja, youtube geht garnicht. Da gibt es Videos, das willst du nicht wissen (tanzende bunte Elche und so einen Schrott). Es gibt wohl eine Kinderyoutubeapp und da kannst entweder alles erlauben oder einzelne Kanäle freischalten (ich würde da den Kanal Flunkeblunk nehmen). Die Elefantenapp hat noch ne gute limitierte Auswahl finde ich.

    Etwas mit nur einer Folge kenne ich nicht.


    Die App heißt Youtube Kids und hat wohl auch einen Timer.

  • Die Elefantenapp ist gut.


    Youtube kannst Du ein bisschen besser steuern, wenn Du Dir einen Account zulegst. Auch da gibt es Mausklips zum anschauen. Tro-Tro haben meine in dem Alter auch gern geschaut. Peppa Pig (sehr zu meinem Leidwesen...).


    Womit ich Dir keine Tips geben kann ist mit begrenzen. Wir waren immer ein sehr medienaffiner Haushalt (beide Eltern Gamer :) ) und haben nie begrenzt. Es pendelt sich nach einer Weile binge-watching auf einem ganz guten Level ein.

  • Sehr gute Frage - nur leider habe ich auch noch keine Antwort. Was manchmal klappt, ist, vorher festlegen: Du darfst jetzt 2 Videos anschauen. Oft genug wird dann aber trotzdem diskutiert.


    Wir Eltern tun uns aber auch schwer, so etwas wie eine feste Medienzeit zu etablieren, u.a. weil mein Mann seinen Sport oft am Fernseher macht oder auch zum selber entspannen Videospiele spielt (Mario) und L. dann mitschauen darf. Und ich bin selbst durch Schwangerschaft zur Zeit oft so müde, dass ich keine Rollenspiele, Bücher vorlesen etc. mehr schaffe, sondern bestenfalls noch gemeinsames Fernsehen drin ist. Bis 2 Jahre waren wir da ganz zurückhaltend, aber gerade durch den Wegfall der Kinderbetreuung durch Corona ist das ganz schön ausgeartet #angst.


    Wir haben eine DVD mit einzelnen kurzen Folgen, da geht es noch am besten, zu begrenzen, da kommen natürlich auch keine 100 anderen Vorschläge und spätestens mit Ende der DVD-Laufzeit ist einfach Ende.


    Deine Beobachtung, dass dein Kind gerne Videos einfordert, wenn es traurig ist, ist doch schon mal gut! Vielleicht lässt sich das auch umlenken? Hier werden gerne Videos geschaut bei Müdigkeit und Langeweile. Wenn mein Sohn dann mit etwas Hilfe doch ins Spielen kommt, ist das Thema wieder vom Tisch. Er ist jetzt 3 1/4 und fordert oft bestimmte Videos, die er dann nachspielt.


    Irgendwie etwas ungeordnet, ich schicke trotzdem mal ab.

  • Ich meine mein Schwiegervater halt mal was davon gesagt das "die Kinder nur 10 Minuten am Tag" vor dem Tablet sein sollen. Muss wohl irgendeine Studie gewesen sein die durch den Medienwald gerauscht ist.

    Ich für meinen Teil finde das irgendwie so bescheuert, das kann nur von Erwachsenen kommen.

    Was will mein Kind denn mit der Aussage "du darfst jetzt 10 Minuten Tablet"?

    Der denkt doch garnicht in Minuten!

    Mit "Du kannst jetzt das noch zuende schauen und dann ist gut." kann der was anfangen und es funktioniert erstaunlich gut, wenn man da gerade am Anfang richtig konsequent bleibt und dann auch aus macht.

  • Wir haben tatsächlich eine feste Zeit, nach dem Mittagessen, wo das Kind gucken darf. Den Zeitpunkt haben wir für uns sobald Mittagsruhe etabliert, wobei es gerade dazu führt, dass das Kind vom Tisch aufspringt und loslegen will, deshalb überlege ich das zu verschieben.


    Theoretisch sollen es 30 Minuten sein, praktisch sagen wir dann eher "diese Folge noch zu Ende gucken" und es wird nicht exakt diese Zeit.


    Am Anfang gab es bei uns nur Findus und Pettersson oder Peppa Wutz über Netflix (Vorsicht! Da ist es für Kinder auch sehr leicht an nicht-geeignete Inhalte zu kommen, wenn sie ein bisschen rumklicken). Wobei unser Kind extrem konservativ ist und gar kein Interesse hat an dem, was da noch so angeboten wird. Inzwischen hat es sich noch erweitert auf die App von der Raupe Nimmersatt und die Elefanten-App (also nicht alles auf einmal sondern das, was gerade dran ist).

    Die Elefanten-App ist ein sehr geschützter Rahmen, so dass sie da nicht auf irgendeinen Quatsch stoßen können, aber viele Inhalte sind es trotzdem. Was wir auch Mal gemacht haben ist einzelne Folgen von einer DVD aufs Tablet machen. Das ist dann noch begrenzter.


    Zum emotionalen: Das kenne ich hier nicht so. Es ist eher ein Ablenkung oder sich berieseln lassen nach dem aktiven Vormittag.

  • Ja, YouTube geht gar nicht! Fände Fernsehen echt noch am besten, aber einen kaufen würde ich jetzt auch nicht.


    Dann würde ich entweder DVDs kaufen oder in der Bibliothek ausleihen, wobei das oft sehr zerkratzt ist oder die kika-app (Kinderkanal von ARD und ZDF) nutzen, da sind auch die Kleinkinder bis Grundschulkinder geeigneten Sachen drin und vor allem ohne Werbung!

  • Unsere Kinder dürfen nach dem Mittagessen, wenn der Tisch abgeräumt ist, also alle fertig sind, ein bisschen gucken. Anfangs durften sich die beiden Großen jeder einen Film bei der Maus-App aussuchen, das waren etwa 20 Minuten. Dann kam der Kleinste auch in das Alter und es wurden drei Filme draus.


    Inzwischen gucken die Großen beispielsweise Robin Hood in der ZDF Mediathek. Da gibt es doch auch Löwenzahn oder Ähnliches. Und da startet meines Erachtens auch nicht gleich das nächste.


    Am Zeitpunkt nach dem Mittag stört mich, dass dadurch beste Spielzeit verloren geht, vor allem wenn jetzt auch noch Hausaufgaben dazukommen. Ich Versuche jetzt, Richtung Abendessen eine Medienzeit zu etablieren.

  • meiner ERfahrung nach,

    komromisse gehen nicht, 10 minuten auch nicht. viel einfacher ist es, wenn sie gar nicht dürfen bei dir. Wenn bei den Omas , dann ist das ein bischen was anderes, aber bei mama einfach gar nicht. und fertig. Die Gehirne sind noch nicht soweit entwickelt um die schnellen filmbilder verarbeiten zu können. Also mein Tip. schaff es wieder ab, nur weil es sich eingeschliffen hat, ist es kein Grund weiter zu treiben. Wenn du überzeugt bist, dass Medienkonsum für dein 3 jähriges nicht gut ist, dann schaff es ab (motivier!!!!!)

  • Als App würde ich auch die Elefanten-App empfehen für das Alter. Da kann man einzelne Filme schauen (nach Themen sortiert) oder auch halbe/ganze Sendung. Die Sendung ist extra so gemacht, dass nach nach der Hälfte gut hörbar "Hälfte der Sendung" kommt, so dass man auch eine halbe Sendung schauen kann. Ganz am Anfang haben wir aber wirklich nur einzelne Filme geschaut und die Filme dort sind echt kurz. Die Sendung ist halt auch wirklich für die ganz kleinen Zwerge konzipiert.


    Die Sendung mit der Maus und die dazugehörende App sehe ich heutzutage eher Ende KiGa-Zeit bis Grundschulzeit.


    Was später auch geht: eine Sendung aus Serie xyz. Die haben alle ungefähr die gleiche Länge, so dass Du weiß Serie A sind ca. 12 min, Serie B sind 23min. Das ist bei uns momentan der Modus mir der KiKa-App (die momentan aber irgendwie dauernd rumzickt).

  • Wir haben in den alter auch nochmal komplett auf "gar nicht" runter gefahren, weil hier so krasses Suchtverhalten beim Ausmachen stattfand, dass es keinen Sinn hatte.


    Derweil hat er "Pixi wissen" entdeckt und die Ansage wieviele Folgen er darf kommt vorher und ist nicht verhandelbar.

    Und dann aus. Allein schafft er das nicht, und diskutiert wird dennoch, aber ganz ohne sind wir nicht durch die KiGa Schließung gekommen.

    Hier ist das eben, wenn einer von uns HO hat.

    Der Gewöhnungseffekt ist hier Monatelange nicht eingetreten gewesen, daher hatten wir nochmal auf Null gefahren.

  • meiner ERfahrung nach,

    komromisse gehen nicht, 10 minuten auch nicht. viel einfacher ist es, wenn sie gar nicht dürfen bei dir. Wenn bei den Omas , dann ist das ein bischen was anderes, aber bei mama einfach gar nicht. und fertig. Die Gehirne sind noch nicht soweit entwickelt um die schnellen filmbilder verarbeiten zu können. Also mein Tip. schaff es wieder ab, nur weil es sich eingeschliffen hat, ist es kein Grund weiter zu treiben. Wenn du überzeugt bist, dass Medienkonsum für dein 3 jähriges nicht gut ist, dann schaff es ab (motivier!!!!!)

    sehe ich genauso #ja

    Zuhause abschaffen. Dann hast du jetzt erst mal Stress aber danach Ruhe.

  • Wir haben in den alter auch nochmal komplett auf "gar nicht" runter gefahren, weil hier so krasses Suchtverhalten beim Ausmachen stattfand, dass es keinen Sinn hatte.

    Bei uns so ähnlich. Und zwar sowohl früher als Kleinkind als auch jetzt. Alles, was zu Dramen führt, muss erstmal komplett gelassen werden. Wenn dann wieder Alternativen da sind, kann man einen neuen Versuch mit vorher festgelegten Regeln starten, die man von vorher gelernt hat. Bei uns bietet sich immer an, Sachen vor etwas zu machen. Also nicht nach dem Abendessen oder nach der Schule, sondern vor dem Abendessen, vor dem Lesen, usw. Dann ist das Ende eindeutig. Über Jahre ging das gut, jetzt kann A. das natürlich auch selbst mit Uhr vorplanen, aber es hat sich eingespielt.


    Ich würde aber auch etwas anderes nehmen als Youtube. Wir hatten bis Ende der ersten Klasse nur Sandmann als tägliche Routine. Wenn man die verpasst hat, kann man die gut in der App inkl. Baumhaus nachschauen.

  • Super, danke für die Tipps!

    Ich bin so hin und hergerissen. Das Suchtverhalten variiert sehr stark je nach emotionalem Zustand. Teilweise total unproblematisch, teilweise richtig schlimm.

    Leider isses so schwierig gerade, ich brauche manchmal einfach 10 Minuten Ruhe bis die Kleine schläft, dafür ist es leider bisher das einzige Mittel was grad funktioniert. Ich bin nicht glücklich darüber aber ich bin komplett aufgerieben zwischen die Kleine muss schlafen und das ist schwer hinzubekommen ubd sie dreht sonst durch und der Große kann sich nicht alleine ruhig beschäftigen.

    Hmmm. Ich weiß es nicht. Ich muss noch mal überlegen. Ich werd mir die genannten Apps mal anschauen, vielen Dank für die Tipps.

  • er will in bestimmten Situationen gucken, wenn er traurig ist und dann gibt es immer Drama und Stress,

    gerade da würde ich es versuchen zu vermeiden. Also nicht gucken um wieder fröhlich zu werden.

    Ich finde zwei zu jung um zu schauen. Wir haben hier auch immer mal wieder rum probiert mit verschiedenen Zeiten, Längen, und Inhalten. Die Inhalten schwankten von einem Malprogramm auf dem PC, über Videos, Computerspiele, die Sendung mit der Maus bis zu Lernapps wie anton und antolin.

    Und wir sind bei allen drei großen Kindern wieder bei fast Null gelandet. Die beiden Grundschüler dürfen scratch nutzen. Und ich zeige bedingt durch das Homeschooling ab und an mal ein Lernvideo. So eins alle zwei bis drei Wochen. Das reicht. Im Winter hatten wir einen festen Nachmittag pro Woche wo wir einen Tierfilm geschaut haben. Das ging auch gut, allerdings war das nicht explizit für Kinder gemacht sondern was ruhiges, mit vielen Landschaftsaufnahmen.


    Mehr funktioniert hier nicht. Die Kinder sind dann nur noch auf diesen Termin fokussiert und wehe der fand nicht statt. Ja, da waren eindeutig Suchttendenzen zu erkennen.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    hebamme4u-Ticker


    Lilypie Maternity tickers

  • Super, danke für die Tipps!

    Ich bin so hin und hergerissen. Das Suchtverhalten variiert sehr stark je nach emotionalem Zustand. Teilweise total unproblematisch, teilweise richtig schlimm.

    Leider isses so schwierig gerade, ich brauche manchmal einfach 10 Minuten Ruhe bis die Kleine schläft, dafür ist es leider bisher das einzige Mittel was grad funktioniert. Ich bin nicht glücklich darüber aber ich bin komplett aufgerieben zwischen die Kleine muss schlafen und das ist schwer hinzubekommen ubd sie dreht sonst durch und der Große kann sich nicht alleine ruhig beschäftigen.

    Hmmm. Ich weiß es nicht. Ich muss noch mal überlegen. Ich werd mir die genannten Apps mal anschauen, vielen Dank für die Tipps.

    Wir haben das in dem Alter auch eingesetzt, damit ich das Baby ins Bett bringen konnte. Ich würde Dir empfehlen, Dich ohne schlechtes Gewissen dafür zu entscheiden. Kein: Das hat sich halt durch die Omas so eingeschlichen. Sondern für Dich klar kriegen: Wir erlauben Medienzeit, weil es uns als Familie den Alltag entspannt.

    Bei uns war die Ansage: Solange bis ich raus komme und dann noch die Folge fertig schauen. Trotzdem brauchte sie da lange noch Hilfe und Auffangen beim Ausschalten. Und es gab immer wieder trotzdem Diskussionen und Tränen. Das ist erst gegen Viereinhalb besser geworden. Ich glaube, davor war die Reife noch nicht da.

    Wir haben auch Netflix mit Peppa in dem Alter gehabt, YouTube Kids und die Elefantenapp. Bei Netflix und YouTube Kids gibt es allerdings für so kleine keine gescheiten Filter. Manche Sachen sind vielleicht eher für Sechsjährige oder ältere geeignet und nicht für so kleine. Man muss also schon sehr genau drauf schauen, was ausgesucht wird.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Wo ist denn das Problem bei YouTube?

    In dem Alter sitzt er doch wohl nicht alleine da und kann frei wählen, oder?

    Und Ende ist dann, wenn du es sagst - wie bei gummibärchen, vorlesen, ... - auch wenn noch mehr da ist.


    Wenn du eine feste Menge haben willst: nimm etwas greifbares wie “eine Folge xy“, mit Minuten können sie noch nichts anfangen.

    Und am Anfang konsequent sein, dann kann man wieder Ausnahmen machen.

    Maus- oder Elefanten-app.

    Hier gab es oft einen mausspot als verhandlungseinsatz, wenn das Ende doch zu schwer war. Also die kurzen von unter einer Minute.


    Wobei das - ich lese gerade das alter nochmal - bei uns später war, in dem Alter gab es noch nichts.

    Guck vielleicht auch in der Elefanten app mal das sandkistenspiel an.

  • Wo ist denn das Problem bei YouTube?

    In dem Alter sitzt er doch wohl nicht alleine da und kann frei wählen, oder?

    Ich finde youtube mit kleinen Kindern schon erheblich problematischer als z.B. die Elefantenapp. Es werden ständig andere Filme angezeigt zur Werbung. Wenn man nicht aufpasst, sind die Einstellungen so, dass automatisch das nächste Video anspielt, was nicht unbedingt thematisch und vom Alter passen muss. Und man gewöhnt die Kinder halt auch früh an genau dieses Programm so dass sie es auch so früh wie möglich alleine nutzen wollen. Die Elefantenapp habe ich einem älteren KiGa Kind auch schon mal für ein paar inuten ganz alleine überlassen, YouTube finde ich selbst mit 12 noch höchst problematisch.

  • Ja, YouTube würde ich (auch wenn immer jemand daneben sitzen kann) um jeden Preis vermeiden, solange es irgendwie geht.


    Habe gerade heute meinem elfjährigen (auf eigenen Wunsch!) YouTube gesperrt und YouTube Kids freigegeben. Er guckt zwar nur Minecraft-Videos, aber von der Werbung zwischendurch bekommt er Alpträume. Hat auch ziemlich lange gedauert, bis wir das gecheckt hatten, weil es nicht regelmäßig war...

  • Naja, bei YouTube sieht das Kind halt immer die Einblendungen, was es noch gibt uns man weiter gucken kann am Schluss. Eine DVD hört z.B. einfach auf oder es wird schwarz. Das hat es für mein Kind schon wesentlich einfacher gemacht auszuschalten.


    Ich habe Medien tatsächlich dazu eingesetzt, das Baby zum Schlafen zu bringen. Da konnte ich nicht daneben sitzen, sonst hätte das Baby nicht geschlafen, zumindest so ab drei Monaten.


    Und: auch auf YouTube kids gibt es gänzlich ungeeignete Inhalte für so Kleine. Meine hatte sich mal im unbeobachteten Moment weiter geklickt und landete auf einem "unboxing" Video. Da packten zwei Mädchen ein Prinzessinnenschloss aus der Spielzeugverpackung aus priesen es im den höchsten Tönen an, im Prinzip also verstärkte Werbung. Danach gab es bei uns kein YouTube mehr, auch nicht als kids.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.