Nachsorgehebamme - wie wichtig war sie bei euch?

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  • Ohne meine Nachsorgehebamme hätten wir es bestimmt nicht zum Vollstillen geschafft, also ein klares "sie war super wichtig".

  • Ich fand die Nachsorgehebammen bei allen drei Geburten sehr wichtig. Bei der ersten Geburt, weil es das erste Kind war :D und ich entsprechend noch ein bißchen unsicher. Außerdem war meine Tochter soooo winzig und leicht, dass eine gute und schnell funktionierende Stillbeziehung unerlässlich war. Die Tipps meiner Hebamme in Sachen wunder Brustwarzen (aua! ;( ), der menschliche Beistand (Heultage) und einfach das Wissen, dass jemand "da ist" - das war unbezahlbar.


    Beim zweiten Kind war die Hebamme deswegen so wichtig, weil ich nach einem Nierenstau körperlich völlig im Eimer war und außerdem unser ganzes Leben Kopf stand. Wir waren in einer totalen Ausnahmesituation und es war einfach gut, dass da jeden Tag jemand kam, der nach MIR sah.


    Ganz besonders toll fand ich aber die Erfahrung beim dritten Kind. Die Hebamme war da - und ist es heute noch. Tag und nacht (wenns sein muss). Sie stand und steht mir mit ihrer unaufgeregten, kompetenten Art zur Seite, hatte den Blick am Kind (Neugeborenengelbsucht, Schmodderaugen, Säuglingsschnupfen - alles kein Problem), auf mir, aber auch auf der ganzen Familie.


    Ich fühle mich nach Geburten (obwohl sie alle drei eher leicht und komplikationslos waren) immer ein bißchen verletzlich und bin ein bißchen dünnhäutig. Natürlich ist Kompetenz unabdingbar. Ich würde in einer solchen Lebensphase aber niemanden so intensiv um mich haben wollen, der mir nicht auch sympathisch ist.

    Die Kosmonautin, der Bartträger, bald vier Kinder und eine Flüchtlingsunterkunft im Nebenhaus.
    wir berichten

  • meine hebammen sind mir sehr vertraut geworden. wie eine freundin oder eine mama. die nachsorge war für mich auf der emotionalen und menschlichen ebene sehr wichtig.

    Viele liebe Grüße von Sapotille mit Erdbärchen (03/11) und dem Braunbärchen (08/13) #sonne

  • Die erste war so lieb und sehr wichtig für mich, hat mir vor und nach der Geburt toll zur Seite gestanden - vor allen Dingen, als nach dem Herausreißen der Plazenta im KH (es war Schichtwechsel) noch Teile in der Gebärmutter verblieben sind und ich sechs Wochen nach der Geburt eine Ausschabung über mich ergehen lassen musste. Ich weiß nicht, wie ich diese Ängste und Strapazen ohne sie und meinen Gyn ausgehalten hätte!


    Die zweite (anderer Wohnort) war... halt da. Trat erst nach der Geburt überhaupt mal in Erscheinung, "riss" ihre Termine bei mir ab und nach zwei Besuchen habe ich dankend auf ihre Dienste verzichtet und das auch der Krankenkasse mitgeteilt. Die war so lieblos, hatte wenig Ahnung und war ganz offenbar nur auf Termine aus, die sie abrechnen konnte. Bäh. Unzuverlässig war sie auch noch. Warum ergreifen solche Menschen so einen Beruf?

  • hallo,


    ich hatte drei verschiedene (wegen Wohnortswechsel, eine war dann selbst in Elternzeit); sie waren für uns


    wichtig, nicht super wichtig, aber auch nicht unwichtig, ich hätte nicht auf sie verzichten wollen

  • Meine erste Hebamme hätte ich eigentlich gar nicht erst kennen lernen brauchen: Als ich nach ambulanter Geburt zuhause war, war sie nicht zu erreichen. Über Tage nicht (war verreist ohne Ankündigung. Angeblich hätte sie Infos zur Vertretung auf ihrem AB hinterlassen, die aber von einem Blitzeinschlag gelöscht wurden... #stirn ). Nach ca. 3 Tagen rief ich eine andere Hebamme in der Nachbarschaft an, die schickte mich mit Baby direkt ins KH, wegen Neugeborenengelbsucht. Dort blieben wir knapp 2 Wochen, Baby wurde versorgt, nach mir sah niemand. Schlimm für mich, ich war sehr unsicher, Wochenfluss und Milcheinschuss machten mir regelrecht Angst und die Dammnaht... Egal, abgehakt. :)


    Die beiden folgenden Hebammen habe ich als sehr hilfreich und wichtig für mich erlebt. Beide konnten die Neugeborenengelbsucht meiner Kinder zuhause behandeln und ich fühlte mich als frische Mutter mit ihren Bedürfnissen wahr genommen. Auch wenn mir die eine erzählen wollte, dass ich auf jeden Fall nach 6 Monaten abstillen solle, diese Trennung wäre eine nötige und sehr wichtige Erfahrung für das Kind. ;)

  • Mir war und ist sie bei allen 3 Kindern ( das 3. kommt jetzt ja erst noch) sehr wichtig! Meine Nachsorgehebamme ist aber auch meine Vorsorgehebamme und wir verstehen uns einfach super gut, so vom menschlichen! Da ich bei den letzten beiden jeweils so 4 Wochen nch Entbidnugn nen Milchstau hatte, war ihre Akupunktur gold wert und sonst war es auch einfach schön, wenn sie kam und wir haben nur ein bisschen gequatscht! Mir tat das einfach gut! Und ich freu mich auch jetzt schon wieder auf sie!

    Liebe Grüße


    Jen mit großer Tochter (Dez 06) und kleiner Tochter (April 09)

  • ERste Geburt und Nachsorge nicht wichtig bzw war auch nicht gut geplant. Wir kannten uns nicht, sie war max 10 Minuten da und war wieder fort
    Zweite Geburt: Ich kannte sie bereits von der Vorsorge (geplante HG) und beide Hebammen waren nach der Notsectio mein Fels in der Brandung. Sie waren meist ca 45 Minuten da, haben mit mir geredet, Baby begutachtet, mir den Bauch massiert

  • Ich habe drei vorwiegend komplikationsfreie Wochenbettzeiten gehabt und fand die Hebammen deshalb nicht sooo wichtig.
    Für mich war der wichtigste Part der Hebammen die Geburt.


    Wichtig war mir die Begleitung besonders beim ersten Kind. Sie hat mich ganz toll durch Milcheinschuß, Hormonumschwünge und die erste Zeit mit einem Baby begleitet.
    Sie hat mir viele Tips gegeben und mir basonders viel Sicherheit mit dem Miniwesen vermittelt.
    Beim zweiten Kind war die Hebamme noch wichtig, weil ich in der ersten Woche nach Entbindung Fieber hatte und froh war, dass mich jemand im Auge hatte.
    Trotzdem hätte auch beim ersten Kind die ersten 2/3 Wochen gereicht.
    Bei Nummer 3 hätte ich keine Hebamme gebraucht und sie kam auch nur drei Wochen regelmäßig, danach nur noch zweimal in Monatabständen.
    Ich wußte auch bis kurz vor der Geburt nicht wer mein Wochenbett macht- es war dann die Hebamme aus dem Team, die ich noch überhaupt nicht kannte.


    Allerdings läuft bei mir das Wochenbett auch immer ziemlich rund. Kein echter Babyblues, keine Stillprobleme, keine Dammrisse, keine Gewichtsprobleme bei den Babys.


    Wenn du mich fragst- beim dritten Kind ist es nicht sooo schlimm, wenn du keine Hebamme hast mit der es total gut läuft. Wenn du im Wochenbett aber tendenziell auch Probleme hast, würde ich mich eher noch mal nach jemand anderem umschauen.
    Schöner ist natürlich trotzdem...

    Hagebutte,
    zwei Töchter 02/07, 07/09 und ein Sohn 3/13


    Das A klemmt, daher geht es hin und wieder verloren....

  • Für mich war sie nicht wichtig. Leider hat sie bei meiner zweiten Geburt eine Gebärmutterinfektion nicht erkannt und erst der Notarzt hat mich ins Krankenhaus gebracht. Schade.

  • Die erste Nachsorgehebamme hat fachlich schon alles richtig gemacht. Und sie hat es auch geschafft, daß ich stillen konnte. Erst mit Hütchen dann ohne.
    Aber sie hat mich richtig enttäuscht als ich sie menschlich brauchte. Meine Tochter wurde nach 6 Wochen sehr unruhig und die abendliche Schreizeit begann.
    Ich war natürlich fertig mit der Welt und hab mir erhofft, die Hebamme kommt vorbei und hilft mir. Im nachhinein weiss ich ja, daß diese Schreiphase sehr oft vorkommt, wieder vorbeigeht und nichts mit meinen Fähigkeiten als Mutter zu tun hat.
    Sie hat nur gemeint ich soll feste Bettzeiten einführen und das wars. Vorbeigekommen ist sie nicht.
    Die zweite Hebamme hätte ich nicht gebraucht. Sie war nett aber meistens sehr unpünktlich oder ist auch mal gar nicht gekommen.

    Ich schreibe immer vom Handy, darum leider nur meistens kurz und knapp. :)

  • Ich war bei beiden Kindern 5-7 Tage im Krankenhaus (Kaiserschnitt), somit sind einige Gespräche über die Geburt usw. direkt im KKH gelaufen
    Ich hatte dort wirklich gute Hebammen, und habe mich gut aufgehoben gefühlt. (Trotz dem ganzen, geht nix vorwärts, Notkaiserschnitt etc., Wehenschwäche....)


    Beim ersten Kind war die Nachsorgehebamme 2x da, war wichtig, gerade wegen Unsicherheiten, und Nabelversorgung.
    Beim zweiten Kind war ebenfalls 2x die Hebamme da, war eher nicht so wichtig, ich hatte großes Glück dass Stillen gut gelaufen ist und bei mir alles gut verheilt ist (somit auch gut verlaufenes Wochenbett)


    Zudem hatte ich viel Austausch mit meiner Schwester (sie hatte ebenfalls kleine Kinder) und meiner Mutter, wegen schlecht schlafen, Blähungen etc.


    Gruß
    baleine

  • super, super wichtig


    beim ersten beleghebamme, bei der zweiten hausgeburtshebamme


    kontrolle der gebärmutter, der naht (1 mal schnitt, 1 mal riss), der gewichtszunahme, der gelbsucht bei nr 1, bei stillproblemen und den bei mir leider unvermeidlichen hochfiebrigen milchstauS

  • Ich habe wichtig bei beiden Kindern angeklickt, weil sie fachlich fit war. Menschlich sind wir nie so richtig warm geworden.

    Ar scáth a chéile amhaireann na daoinne