Eure Dritte Schwangerschaft

  • ... wie ging es euch damit? wahr sie anstrengender, zerrender als die beiden zuvor?


    besonders interessieren mich erfahrungen von frauen
    die wie ich veranlagt sind- recht unsportlich, mit übergewicht, mitte 30 und bei denen die dritte und zweite schwangerschaft nur 1-2 Jahre auseinander lagen.


    (ich wünsche mir so sehr ein drittes kind, habe aber ordentlich respekt vor dem ganzen körperlichen. mir ging es in der zweiten schwangerschaft nicht wirklich gut, und auch lange danach hatte ich so meine schwierigkeiten. nun muß ich kopf vs. herz abwiegen. das ist alleine nicht so einfach, darum würde ich mich sehr über eure erfahrungen freuen).

  • Meine beiden kleinen sind zwar dann 5 Jahre auseinander, aber vielleicht magst du es trotzdem hören. Meine 3. Schwangerschaft war mit Abstand die anstrengendste bis jetzt, weil mir 5 Monate ziemlich schlecht war, außerdem fehlt mir die Zeit zum Ausruhen bis jetzt (Ferien). Davon abhalten würde mich das jetzt wo ich noch mittendrin bin aber auch nicht, die guten Sachen kriegt man halt meist nicht umsonst ;) Daran versuche ich zu denken wenn's mir nicht gut geht :love:

  • Ich hab 3 Schwangerschaften mit kurzem Abstand zu bieten, bin aber nicht übergewichtig.
    Bei mir waren alle Schangerschaften ok. Keine total super, aber nie Totalkatastrophen. Und ich hatte den Eindruck, mein Körper konnte von Mal zu Mal besser mit diesem Phänomen umgehen.

  • Bei mir waren die Vorraussetzungen ähnlich, nur der Abstand größer. Vier Jahre liegen zwischen meinen beiden Jüngeren.
    Ich hatte die ersten Monate große Probleme mit Müdigkeit. Ich bin teilweise ungewollt eingeschlafen während ich alleine die Kinder betreut habe. Das lag allerdings letztendlich an einem starken Vitamin D Mangel. Bis sich das heraus gestellt hat war es allerdings wirklich ätzend.
    Danach war es wie meine anderen Schwangerschaften. Nicht super easy, aber auch nicht dramatisch. Wobei ich einfach auch nicht wirklich gerne schwanger bin. #schäm


    Die dritte Geburt war deutlich anstrengender und schwieriger. In der Klinik wäre sie vermutlich mit Kaiserschnitt geendet. Ich habe allerdings zu Hause entbunden und meine Hebamme blieb glücklicherweise gelassen und geduldig.
    Die Geburt schreckt mich bisher von einem weiteren Kind ab. Außerdem bin ich körperlich weniger fit als vorher. Wobei ich schon gerne noch ein viertes hätte. #schäm

  • Meine dritte Schwangerschaft (mit Mitte 30, Übergewicht und recht unsportlich, aber 4 Jahren Abstand zur letzten Schwangerschaft) war in etwa so wie die anderen beiden Schwangerschaften auch: am Anfang war ich oft sehr müde, aber ansonsten hatte ich keine grösseren Probleme. Ich empfand sie nicht als anstrengender als die beiden anderen, habe aber wohl insgesamt auch recht einfache Schwangerschaften und auch Geburten hinter mir. Die dritte Geburt war ähnlich wie die erste was Zeit und gefühltes Nicht-vorwärts-gehen angeht, aber immer noch eine einfache Geburt.


    Viel Glück bei deiner Entscheidung!

  • Meine dritte Schwangerschaft war mit abstand die schlimmste und ich habe einen Abstand von vier Jahren. Ich war dauermüde, überbelastet und total erschöpft und zwar durchgehend. Dafür war die Geburt easy und wunderschön. Der Kleine ist inzwischen schon 17 Mon. und man vergisst das, ich würde es also wieder tun, würde mir nur mehr Unterstützung vom Umfeld wünschen.

    Grüsse von Bergsee mit Alois (2007), Sepp (2010) und Peter (2014)

  • Meine dritte Schwangerschaft war im großen und ganzen wie alle anderen. Sie unterscheiden sich in Kleinigkeiten, aber alle fand ich mal mehr mal weniger anstrengend. Lediglich meine Symphysenlockerung wurde jedesmal schlimmer. Ich bin aber auch einfach nicht sonderlich gern schwanger. Trotz allem hat mich das nicht von einer vierten Schwangerschaft abgehalten. Für ein weiteres Kind - das wir uns sehr wünschen - nehme ich das alles wieder in Kauf und halte es da ganz mit Verena:

    Davon abhalten würde mich das jetzt wo ich noch mittendrin bin aber auch nicht, die guten Sachen kriegt man halt meist nicht umsonst

  • Meine Jungs sind alle mit 2 Jahren Abstand geboren.


    Hm... die zweite und dritte Schwangerschaft waren irgendwie gleich anstrengend... nur in der Qualität anders.


    In der zweiten hatte ich körperliche Beschwerden, die mir sehr zugesetzt haben. Bluthochdruck und Wassereinlagerungen, so dass ich teilweise die keine Faust mehr machen konnte. Am Ende schliefen mir die Hände ein, sowie ich sie nicht bewegt habe.


    Die dritte war körperlich zwar recht schwangerschaftsbeschwerdenfrei, aber da ich mich tagsüber gar nicht ausruhen konnte, war ich besonders im letzten Drittel wirklich sehr, sehr müde und erschöpft. Ich hatte mir das ja vorher so schön ausgemalt, wie meine großen Jungs miteinander spielen und ich aufm Sofa mal die Füße hochlegen kann... tja, so kann man sich irren ^^
    Und dann war ich ständig so sehr erkältet, dass ich kaum aufstehen konnte und ohne Antibiotika einfach nichts mehr ging.


    Ja, die dritte Schwangerschaft war sehr anstrengend... weil ich durch meine beiden Jungs einfach keine Möglichkeit zum ausruhen hatte. (Keine Ahnung was ich gemacht hätte, wenn zu all dem auch noch Wassereinlagerungen o.ä. zugekommen wären ^^ )

  • Die Übelkeit (ohne Erbrechen) gab es ab dem 2., und das war auch bei der dritten Schwangerschaft so. Symphyse gleichbleibend schmerzhaft wie in den beiden davor, neu war der Ischias, der lange Probleme verursacht hat.
    Starke Müdigkeit - ja klar, vor allem in den 1. 12 Wochen. Das war der Winter, in dem die ganze Familie dauerkrank war, da hat es mich ein paar Mal kräftig mit erwischt, Immunsystem war ziemlich runter. Aber das hätte in der zweiten Schwangerschaft genauso sein können.
    Eigentlich würde ich sagen, nicht viel erschöpfender als die zweite Schwangerschaft.)

  • Ja, das pass ich ja rein.


    Erste Schwangerschaft ganz normal mit Abendübelkeit und Erbrechen, allerdings viel zugenommen (nach dieser Phase :D )


    Nach 10 Monaten positiv getestet und Übergewicht immer noch behalten. Um die 18. Woche hatte ich ne Symphysenlockerung, das war unspassig, ging aber irgendwie weg.


    Dann wieder nach 9 Monaten positiv getestet und die dritte Schwangerschaft war furchtbar. Erbrechen bis 20. Woche, Symphysenlockerung, Kokzygodynie mit Beschäftigungsverbot bis 4 h am Tag.... Wirklich gar keine schöne Zeit :/


    Die Geburten waren kein Problem, alles i. o.


    Die 2. Schwangerschaft war irgendwie am besten und lockerer, an die erinner ich mich am liebsten
    #herz

    Unsere Boygroup: Flitzekind 09/2011, Flitzebaby 02/2013 und Robinson Freitag 08/2014 #herz

  • Ich antworte auch mal, auch wenn nicht alle Parameter passen. Der Mittlere war 13 Monate alt als ich wieder schwanger geworden bin.
    Übelkeit war am wenigsten von allen Schwangerschaften, das war in der zweiten am ausgeprägtesten. Ischias hatte ich nur in der ersten.
    Was bei mir jedesmal schlimmer wurde war das restlessleg-syndrom. Und ich hatte einen fiesen Hautausschlag (von dem mir kein Mensch sagen konnte, ob der jetzt in der Schwangerschaft begründet war oder nicht, ich hatte den im letzten Drittel für sechs Wochen.), dass sonst nie. Dafür keine sonstigen Hautprobleme, die ich sonst hatte.
    Schlafen war definitv überbewertet, aber das lag nicht primär an der Schwangerschaft. Insgesamt war die dritte Schwangerschaft die anstrengendste, wobei das an den äußeren Umständen lag. Das hätte mir auch unschwanger deutlich zugesetzt.
    Der geringere Altersabstand war aber auch anstrengender. Zwischen den beiden Großen liegen knapp 10 Monate mehr, und das hat doch einiges einfacher gemacht. Der Umgang mit einem einjährigen ist einfach noch deutlich körperlicher als mit einem zweijährigen. Wickeln fand ich schwanger recht anstrengend, wir brauchten einen Buggy und der Mittlere mußte in den fünften stock hochlaufen. Der Große wurde während der zweiten Schwangerschaft trocken und lief schon komplett alleine, das hat doch einiges einfacher gemacht.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    hebamme4u-Ticker

  • Hier nicht alle Vorraussetzungen erfüllt....bisschen jünger als Mitte 30 und nicht übergewichtig.....trotzdem möchte ich was beitragen.
    Die dritte Schwangerschaft war die anstrengendste eines Empfindens nach. Zum einen wird mal halt nicht jünger und bei uns empfand ich den kurzen Abstand (genau 2 Jahre und 1 Tag) sehr anstrengend, da die Mittlere weder schlief noch lief (hat sie erst mit 18 Monaten gelernt).
    Ansch Schlaf und ausruhen war da nicht zu denken, das geht bei größerem Abstand schon besser.

  • Meine dritte Schwangerschaft war die einfachste der drei, trotz dem höchsten Übergewicht (ich bin mit 114kg gestartet und hatte zum Ende hin ca. 122kg). Auch die Geburt war mit Abstand die schmerzärmste, entspannteste ... ja, einfach locker-flockig, so wie die Schwangerschaft. Mir ging es psychisch verlgeichsweise prima, ich hatte kaum Wehwehchen, konnte im Gegensatz zu beiden anderen Schwangerschaften hervorragend laufen, musste nicht so oft aufs Klo wie bei beiden davor usw.


    Also würde ich noch ein Kind wollen und ich wüsste, dass ich noch einmal so eine Schwangerschaft und Geburt erlebe würde ich es nochmal wagen. Ich habe übrigens zuhause geboren, ohne irgendwelche Eingriffe oder Zugriffe und in kurzer Zeit. Also auch da hat mir mein Übergewicht keinen Strich durch die Rechnung gemacht.


    Meine Empfehlung ist, sich sofort möglichst Betreuungspersonal zu suchen, welches "size friendly" ist. Ich hatte das gleich beim ersten Treffen jeweils angesprochen: ich bin dick, kannst du damit umgehen? Wirst du dich wohlfühlen damit mich zu betreuen und dabei daran glauben, dass mein Körper genauso wunderbar ein Baby austragen kann wie ein schlanker Körper auch? Ich hab schon oft gehört, dass die Antwort nicht unbedingt ja sein muss. Es ist besser, wenn man da offensiv rangeht. Das letzte was man gebrauchen kann ist jemand, der einem in die Suppe spucken will (in den USA haben übergewichtige Frauen viel häufiger einen Kaiserschnitt und noch andere massive Eingriffe als schlanke Frauen und zwar nicht aus Notwendigkeit, sondern weil es ihnen eingeredet und übergeholfen wird).


    Was ich allerdings versuchen würde ist unabhängig vom Gewicht fit zu werden und zu bleiben in so einer Schwangerschaft. Also möglichst vorher mit etwas anfangen, was die Ausdauer erhöht, die Muskeln trainiert usw. Schwimmen, Radfahren, In BEwegung bleiben, nicht zuviel auf der Couch bleiben auch wenn´s bequem ist usw.


    Edit: Der Abstand war bei uns nicht so gering, sondern 5,5 Jahre zum nächstälteren. Ich kann das sehr empfehlen, sofern es möglich ist. Und noch ein Tipp: versuch so viel wie möglich zu schlafen. Nachts, Mittags. Ich bin überzeugt davon, dass das sehr dabei hilft, eine schöne, entspannte und problemarme Schwangerschaft und Geburt zu haben.

  • Bei mir passen auch nicht alle Parameter, ich war 36 bei der dritten Schwangerschaft, aber kein Übergewicht. Seit den Kindern bewege ich mich zwar viel im Alltag, fühl mich dahingehend auch einigermaßen fit, aber im Vergleich zu davor (3-4 x Sport die Woche) ist es wenig.


    Das dritte Mal war für mich schon anstrengender als die ersten beiden Schwangerschaften, die waren aber auch extrem unkompliziert. Es Kamen plötzlich so die Zipperlein... X/ Ging los mit einer Krampfader ab der 20. SSW, wegen der ich eine Stützstrumpfhose tragen musste/sollte, das hat total genervt. Dann fiel ich durch den oGTT und musste streng Diät halten, damit meine BlutZuckerwerte nicht entgleisen. Ging zum Glück bis zum Ende ohne Insulin, hat mir aber erst mal sehr schlechte Laune beschert #pfeif . Und dann müssen einfach die anderen Kinder versorgt werden, ich kann mich noch erinnern, dass der Winter ein einziger Erkältungsreigen war und ich alles mitgenommen habe was ging. ich könnte halt auch nichts richtig auskurieren, weil mit zwei Kleinen einfach mal drei Tage krank im Bett geht halt nicht. Alles nicht dramatisch, aber in Summe fand ich es schon viel. Geburt war dann aber richtig gut, gemütlich zu Hause #love .


    Die vierte Schwangerschaft war dann übrigens gefühlt wieder leichter :D Es kamen die gleichen Zipperlein auf mich zu (Krampfader und Diabetes), aber diesmal wusste ich das von vornherein und fand es weit weniger schlimm als in der Schwangerschaft davor. Die Stützstrumpfhose hab ich im Hochsommer einfach weggelassen (nach Rücksprache mit meiner FÄ) und es ging viel besser als gedacht.


    Und das mit dem schlafen/ausruhen kann ich nur unterschreiben, bei uns war der Abstand mit jedem Kind größer und das half schon, die Großen sind viel verständiger und eigenständiger gewesen bei meiner 4. Schwangerschaft und haben mir auch mal tagsüber ein Nickerchen gegönnt, das war oft Gold wert.

  • Bei mir passen alle Parameter....
    und Ja! Die Schwangerschaft war anstrengend und das Kind ist es auch, und körperlich bin ich immer noch nicht die alte....
    aber Ich bin so unglaublich glücklich diese 3 Prachtkinder zu haben. #love