Ich will kein Schreiben nach Gehör....Wie mache ich das?

  • Hier sollen die Kinder optimalerweise selber korrigieren. Es wird großen Wert auf die Benutzung des Wörterbuchs gelegt. Das klassische Diktat wird zwar geschrieben, ab Klasse 3 glaube ich, aber die Lernwörter werden mit Dosendiktaten, Knickdiktaten, Laufdiktaten usw. geübt. Der Sinn von „normalen“ Diktaten ist umstritten.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Also irgendwie wundert es mich, dass teilweise keine Regeln gelernt werden sollen. Das ist hier trotz freiem Konzept nicht der Fall. Hier wird von Anfang an freies Schreiben gefördert, trotzdem arbeiten die Kinder parallel Übungshefte durch, in denen auch RS-Regeln vermittelt werden.

    Ich habe eher das Gefühl, dass die Methode vielerorts nicht gut umgesetzt wird. Und jetzt alles auf diese eine Studie zu setzen, anstatt mal umfassender zu schauen, wo es eigentlich hakt, ist doch wieder ein Schnellschuss.

  • Die Methode hat sicherlich ihren Sinn, wenn man sie mit anderen Methoden kombiniert. In Reinform umgesetzt ist sie ein Katastrophe. Zum Glück ist das hier an der Schule nicht passiert, hier wurden schon sehr früh Regeln eingeführt und auf Rechtschreibung geachtet. Es muss kein Zurück zur Fibel sein. Aber man sollte mit Sinn und Verstand die Methoden kombinieren.

  • Ich sehe das wie Trin , jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und es sollte eine gute Mischung gefunden werden. Natürlich ist es nicht gut, die Kinder die ersten Jahre schreiben zu lassen, wie sie wollen. Es ist wichtig, dass Rechtschreibregeln eingeführt werden und zwar schon ab der 1. Klasse. Es ist wichtig, dass es Lernwörter gibt, damit die Kinder einen guten Grundwortschatz aufbauen. Es ist wichtig, dass sie die Grundsätze der Deutschen Rechtschreibung anwenden lernen. Es ist wichtig, dass die Kinder wissen, dass es nicht egal ist, wie man schreibt.

    Aber: In meinen Augen ist das unabhängig davon, wie zu Beginn der ersten Klasse die Buchstaben eingeführt werden und welche Methode zum Lesenlernen verwendet wird.

    Ich denke, eine gesunde Mischung aus beiden Ansätzen, also freiem Schreiben und systematischer Einführung von Buchstaben/Regeln kommt den meisten Kindern entgegegen. Und eine engmaschige, dem Können des Kindes angepasste Korrektur der Rechtschreibung.

    Ich habe einen großen Sohn, der hatte in der 1. Klasse Fibel, danach wurde aber viel zu wenig Feedback an die Kinder gegeben. Er hat eine sehr schlechte Rechtschreibung.

    Meine Mittlere hat Lesen-nach-Schreiben gelernt, allerdings mit guter Regeleinführung und Kontrolle. Sie schreibt deutlich besser.

    Meine Kleine hat jetzt auch wieder Fibel. Aber z.B. gibt es in der Fibel auch eine Anlauttabelle und es gibt auch von Anfang an Übungen, bei denen die Kinder damit arbeiten, obwohl die Buchstaben nach und nach eingeführt werden. Bin mal gespannt, wie es bei ihr so laufen wird.


    Ich finde die Studie interessant und wichtig, im Hinblick darauf, dass deutlich mehr Wert auf Rechtschreibung gelegt werden sollte, auch dann, wenn zu Beginn nicht mit der Fibel gelernt wird.


    Hier gibt es übrigens in den weiterführenden Schulen keinen Punktabzug in den Nebenfächern wegen Rechtschreibfehlern, es sei denn, sie sind sinnentstellend.

  • Hier wurden auf der Grundschule tatsächlich mehrere Diktate imSchuljahr geschrieben. Die Lernwörter zählen 1,5 Fach als Fehler, die normalen Worte 0,5 fach.


    Ich habe als Kind Diktate gehasst, weil ich nie gut war. Später dann schon.

  • Also irgendwie wundert es mich, dass teilweise keine Regeln gelernt werden sollen. Das ist hier trotz freiem Konzept nicht der Fall. Hier wird von Anfang an freies Schreiben gefördert, trotzdem arbeiten die Kinder parallel Übungshefte durch, in denen auch RS-Regeln vermittelt werden.

    Ich habe eher das Gefühl, dass die Methode vielerorts nicht gut umgesetzt wird. Und jetzt alles auf diese eine Studie zu setzen, anstatt mal umfassender zu schauen, wo es eigentlich hakt, ist doch wieder ein Schnellschuss.

    Ich gehe aber davon aus, dass in der Studie die Methoden verglichen wurden, wie sie sind bzw. angewendet werden.

    Da ist das Ergebnis raus gekomme.


    Eine Veränderung der Methode führt dann natürlich in die eine oder andere Richtung.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Hallo,


    Für mich ist eine Studie, die sich damit beschäftigt, wie sich eine LESE-Lern-Methode auf die Rechtschreibung auswirkt, in etwa so logisch wie eine, die nach einem Trommelkurs testet, wie gut das Kind seine Stimme im vierstimmigen Chor halten kann. #weissnicht


    Hat zwar beides irgendwie mit Musik zu tun, aber es sind nun mal völlig verschiedene Dinge und von daher ein total unsinniger Vergleich. Und daß allein ein Trommelkurs nicht reicht, um das mehrstimmige Singen zu vermitteln, dazu braucht man keine Studie, das sagt der gesunde Menschenverstand.

    Man hätte also eher eine Stude darüber machen sollen, welche Methodenvielfalt sich bewährt hat, damit die Kinder im übertragenen Sinne Rhythmusgefühl UND Harmoniegefühl entwickeln. .


    Denn gleichzeitig wurde offenbar nicht getestet, ob die Kinder nach dem Trommelkurs auch trommeln können bzw. wie sich die Methoden aufs Lesen können und auf die Gestaltung eigener Texte auswirkt. DA sehe ICH z.B. einen sehr gravierenden unterschied zwischen den Kindern, die nach Fibelmethode lernen (auf Arbeit) und denen, die unter andrem(!) auch viel frei schreiben durften und dazu ermutigt wurden (meine eigenen Kinder).

  • Statt zu fordern, daß eine - mMn sehr gut funktionierende Methode zum LESEN lernen und zum ermutigen für erste Schreibversuche abgeschafft werden sollte, sollte man eher fordern, daß sie wie eigentlich auch vorgesehen, durch sinnvolle Methoden zum Rechtschreiberwerb ergänzt werden.

    Hier sind ab der zweiten Klasse Rechtschreibregeln eingeführt worden, auf deren Einhaltung dann auch Wert gelegt wurde, das wurde auch in Diktaten überprüft. So hat es sehr gut funktioniert, da stinne ich dir zu. Und gerne und viele schreiben tun sie auch.

    Ich hab mal von einer Grundschule ein Korrekturkonzept gelesen. Die arbeiteten schon mit "Lesen durch Schreiben" und vielen freien Schreiben von Anfang an. Das hieß aber nicht, dass nie korrigiert wurde. .Anfang wurden nur die Texte korrigiert, die zur Veröffentlichung (=Plakat im Schulhaus oder für die Klasse o.ä.) gedacht sind. Im Lauf der Jahre wurden dann mehr Textsorten korrigiert und auch auf unterschiedliche Weise. Z.B. wurde dann manchmal nur korrigiert, wenn klar war, da ist Regel XY nicht verstanden worden. Dann sollte gezielt Regel XY geübt werden.


    Das fand ich recht gut, weil es der Mittelweg war zwischen "egal wie Du schreibst" und "die Freude am Schreiben nehmen".

    Hier sollen die Kinder optimalerweise selber korrigieren. Es wird großen Wert auf die Benutzung des Wörterbuchs gelegt. Das klassische Diktat wird zwar geschrieben, ab Klasse 3 glaube ich, aber die Lernwörter werden mit Dosendiktaten, Knickdiktaten, Laufdiktaten usw. geübt. Der Sinn von „normalen“ Diktaten ist umstritten.

    Ich stimme einfach mal zu :) so läuft das bei uns.

  • Das wäre noch die Frage, ob alle knapp 10.000 Kinder nach der jeweiligen Reinform der Methode und identisch unterrichtet wurden.

    Außerdem wurde eben nur eine isolierte Fähigkeit und diese auch nur für ein bestimmtes Alter geprüft. Ich finde aber, dass die naturgemäß begrenzten Erkenntnisse dieser Studie keine übereilte Rückkehr zur Fibelmethode rechtfertigen. Es gab ja auch Gründe, von ihr abzurücken.

  • Mit Sicherheit gibt es starke Abweichungen in den Schulen, sogar je nach Lehrkraft, wie start korrigiert werden darf. Mein persönliches Gefühl ist jedoch, dass man mit der strukturierten Fibelmethode etwas mehr auf "Nummer Sicher" geht, während es bei der Methode nach Reiche eine breitere Spanne gibt. Und dass es leichter ist, zu "verbocken".

  • Die eige
    War es denn früher wirklich besser? Welche Rolle spielt die Rechtschreibreform? Wie haben geänderte Durchmischunggen damit zu tun? Kann man mit der Firma noch der großen Heterogenität gerecht werden?

    Liebe Grüße,


    Ich, mit Tochter (2/06) und tochter (12/07).

  • Auf SPON gibt es ein Interview mit der Autorin der Studie.

    Fazit: Der Vorteil der Fibelmethode liegt darin, dass (ich umschreibe es mal salopp) als Lehrer damit nicht viel falsch machen kann.

    Offensichtlich braucht es um Lesen durch Schreiben sinnvoll, d.h. mit einem vernünftigen, begleitenden Rechtschreibtraining, einzuführen, mehr Engagement und Kenntnisse als den Fibellehrgang durchzuarbeiten.


    Halten wir das bekannte fest: Der Erfolg der Schülerinnen und Schüler hängt im Wesentlichen an den Fähigkeiten der Lehrperson.


    Die Folgerung: Alle zurück zur Fibelmethode (die die Studie gar nicht erhebt) ist also viel zu kurz gegriffen. Es sollte besser heißen: "Mehr Engagement bei der Lehreraus- und Fortbildung", vernünftige Handreichungen und Unterstützung sowohl vom Material als auch personell (2 Lehrpersonen pro Klasse).

  • Die Folgerung: Alle zurück zur Fibelmethode (die die Studie gar nicht erhebt) ist also viel zu kurz gegriffen. Es sollte besser heißen: "Mehr Engagement bei der Lehreraus- und Fortbildung", vernünftige Handreichungen und Unterstützung sowohl vom Material als auch personell (2 Lehrpersonen pro Klasse).

    Das wäre natürlich wünschenswert, wird aber realistischerweise kaum umgesetzt. Hierzulande gibt es massenweise Quereinsteiger als Lehrer. Insofern wäre ich in der Tat ganz pragmatisch dafür, eher die Fibel zu propagieren.

  • Ich habe leider keine Kapazitäten, hier mitzudiskutieren oder auch nur regelmäßig mitzulesen, möchte aber einwerfen, dass (ich studiere gerade Grundschullehramt und habe Deutsch als Hauptfach) die Methode "Lesen durch Schreiben" in der aktuellen Fachdidaktik keine Rolle (mehr) spielt.

    Das bekannte Hauptproblem bei der Methode besteht darin, dass sie dem Kind signalisiert, unsere Wörter würden nach dem Lautprinzip verschriftlicht. Es gibt im modellhaften Verlauf des Schriftspracherwerbs eine Phase, in der jedes Kind so schreibt, aber dem muss sich die nachste Phase anschließen (in der es merkt, dass das eben nicht hinhaut). Unsere Sprache ist nun mal nicht so aufgebaut, wie es die Anlauttabelle suggeriert; im Gegenteil, es gibt kaum ein Wort, das lautgetreu geschrieben wird.

    Mein Großer ist auch noch nach der Reinform der Methode unterrichtet worden. Ihm haben wir gleich von Anfang an (auf wertschätzende Art und Weise) vermittelt, dass seine ersten Schreibwerke etwas ganz Besonderes und Tolles sind, aber eben nicht nicht für jeden verständlich (da nicht den Rechtschreibregeln entsprechend, die man noch nicht gleich am Anfang alle kennen kann). Seiner Schreibmotivation hat das keinen Dämpfer versetzt.

    Wer loslässt, hat die Hände frei


  • Hallo,


    Das bekannte Hauptproblem bei der Methode besteht darin, dass sie dem Kind signalisiert, unsere Wörter würden nach dem Lautprinzip verschriftlicht. Es gibt im modellhaften Verlauf des Schriftspracherwerbs eine Phase, in der jedes Kind so schreibt, aber dem muss sich die nachste Phase anschließen (in der es merkt, dass das eben nicht hinhaut). Unsere Sprache ist nun mal nicht so aufgebaut, wie es die Anlauttabelle suggeriert; im Gegenteil, es gibt kaum ein Wort, das lautgetreu geschrieben wird.


    Natürlich wird auch die deutsche Spache zum großen Teil nach Lautprinzip verschriftlich und die Ausnahmen müssen den Kindern vermittelt werden. Mit einer guten Methode zu, Rechtschreiberwerb - daß eine Lese-lern-Methode dafür nicht wirklich geeignet ist, sagt schon der Name.


    Und natürlich gibt es viele Worte, die lautgetreu geschrieben werden, der Lernwortschatz der ersten Klasse (und der der zweiten Klasse ebenfalls zum großen Teil) besteht komplett unabhängig unabhänig von der Vermittlungsmethode vorrangig aus solchen.


    Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer jungen Frau, die fertig mit dem Studium ist. Ich habe ihr genau diese Frage gestellt. welche Methoden zum lesen und schreiben lernen aktuell vermittelt werden und sie die Sicht darauf ist.

    "Was meinst du mit Methoden?" Ähm... Na ja, die Wege, WIE Kinder lesen und schreiben lernen. Fibelmethode, freies schreiben.... Manche davon sind ja nicht unumstritten..." weiterhin ein verwirrter Blick und dann die Aussage: "So was hatten wir nicht. Da muss ich im Referendariat mal gucken, wie die das da machen".


    Hmmm, das mag nicht der Standard sein, aber wenn junge Lehrer SO in die Praxis geschickt werden, wundert mich ehrlich gesagt gar nix mehr.

  • Trin, ich will jetzt nicht polemisch werden, aber ich habe mir die letzten vier Jahre Deutsch-Studium nicht eingebildet. Das phonographische Prinzip ist nur ein Prinzip unserer Schrift (es gibt noch einige andere).


    Ich merke grade, dass es keine gute Idee war, hier zu schreiben.

    Wer loslässt, hat die Hände frei


  • Hallo,


    Offensichtlich braucht es um Lesen durch Schreiben sinnvoll, d.h. mit einem vernünftigen, begleitenden Rechtschreibtraining, einzuführen, mehr Engagement und Kenntnisse als den Fibellehrgang durchzuarbeiten.


    Halten wir das bekannte fest: Der Erfolg der Schülerinnen und Schüler hängt im Wesentlichen an den Fähigkeiten der Lehrperson.

    Das ist ja das, was ich schon immer zu dieser Methode schrieb. Nicht die Methode an sich ist falsch, sondern sie wird oft falsch eingesetzt oder es werden falsche Erwartungen daran geknüpft. (Daß man sozusagen im Trommelkurs ohne es extra zu üben, von ganz allein Satzgesang mitlernt).


    Natürlich KANN man den Schluss daraus ziehen;: OK, nehmen dir die Methode, die am billigsten zu haben ist, die das geringste Engagement und die geringsten Kenntnisse erfordert - auch wenn sie ebenfalls eine Menge Ecken und Kanten hat. Ein meiner Kinder hätte sich bei dieser Methode ein ganzes Jahr lang gelangweilt und nichts Neues gelernt, ein anderes wäre rettungslos überfordert gewesen, leisten zu müssen, was "alle" leisten, weil es motorisch noch gar nicht in der Lage war, in kleine Zeilen zu schreiben. (gut lesbare Geschichten in eigener Größe zu schreiben ging dagegen schon).


    ICH fände ja sinnvoll, wenn man aus der Studie nicht den Schluss zieht: "Freies Schreiben ist blöd, alle Mann zurück zur klassischen Fibelmethode mit 3 Zeilen L schreiben", sondern sagt: "OK, schaune wir doch mal warum so viele Fehler bei der Umsetzung passieren und wo genau diese liegen - und im nächsten Schritt schauen wir genau hin wo es mit einer Methodenvielfalt tatsächlich gut läuft - Beispiele gab es hier im Strang ja schon - um davon zu lernen."


    Einfach weil schon lange erwiesen ist, daß es niemals DIE Methode gibt, mit der alle Kinder gleich gut lernen, sondern von einer gut umgesetzten(!) Methodenvielfalt (und natürlich vernünftigen Klassengrößen und gut ausgebildeten Lehrern/ Pädagogen/ Lernbegleitern...) mehr Kinder profitieren können.

    Aber das kann man natürlich verschieden sehen.

  • Hier sind ab der zweiten Klasse Rechtschreibregeln eingeführt worden, auf deren Einhaltung dann auch Wert gelegt wurde, das wurde auch in Diktaten überprüft.

    Bei uns wurde damit in Klasse 1 begonnen. Die Kinder hatten Arbeitshefte und mussten dort bestimmte Themen (st, sp usw.) bearbeiten.

    Also irgendwie wundert es mich, dass teilweise keine Regeln gelernt werden sollen. Das ist hier trotz freiem Konzept nicht der Fall. Hier wird von Anfang an freies Schreiben gefördert, trotzdem arbeiten die Kinder parallel Übungshefte durch, in denen auch RS-Regeln vermittelt werden.

    Ganz genauso.

    Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer jungen Frau, die fertig mit dem Studium ist. Ich habe ihr genau diese Frage gestellt. welche Methoden zum lesen und schreiben lernen aktuell vermittelt werden und sie die Sicht darauf ist.

    "Was meinst du mit Methoden?" Ähm... Na ja, die Wege, WIE Kinder lesen und schreiben lernen. Fibelmethode, freies schreiben.... Manche davon sind ja nicht unumstritten..." weiterhin ein verwirrter Blick und dann die Aussage: "So was hatten wir nicht. Da muss ich im Referendariat mal gucken, wie die das da machen".

    Parallel zum Referendariat gibt es - zumindest in NRW - einmal in der Woche einen Seminartag. Ich gehe davon aus, dass hier solche praktischen Dinge vermittelt und besprochen werden.

    ;) Sprich die junge Frau doch nochmal in 1,5 Jahren an.

  • Ich merke grade, dass es keine gute Idee war, hier zu schreiben.

    Doch, das war eine sehr gute Idee.


    Denn als Mutter komme ich mir schon als absolut dämlich vor, wenn mir die 5. Lehrerin erklärt, wie toll diese Methode ist und was damit alles sensationelles erreicht wird und gleichzeitig alle Eltern verzweifelt mit dem Kopf schütteln.


    Hier hab ich leider bei einem Kind zu lange gewartet. Alles super in der Schule, nur die Rechtschreibung ist eine Katastrophe. Ja, leider auch nach 8 Jahren noch, ich befürchte da entwickelt sich auch nicht mehr viel.


    Nach deinem Beitrag musste ich fast weinen und dafür danke ich dir.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen