Was hilft wirklich gegen eiskalte Hände und Füße?

  • Wir können doch nicht die einzigen sein... vielleicht hat hier wer den ultimativen Tipp.


    Meine Große hat immer kalte Hände und kalte Füße: im Sommer, in der Wohnung, völlig egal. Auch wenn ihr ansonsten mal nicht übermäßig kalt ist: Hände und Füße sind eisig.

    Wenn es jetzt noch draußen kalt wird, potenziert es sich, dann könnte sie damit echt Dinge schockfrosten und es ist ihr halt auch Mega unangenehm.


    Wir haben schon alles mögliche durch:

    Wollsocken + mit Schaffell gefütterte Schuhe

    So einmal wärmende Beutel aus dem dm für Hände und Füße

    Die mehrfach aktivierbaren handwärmer.

    Das bringt alles irgendwie nicht viel. Die handwärmer und co machen an der Stelle, wo sie mit der Hand in Kontakt sind kurz warm, der Rest bleibt kalt.

    Warm verpacken bringt kaum was.


    Das einzige was einigermaßen gut ist, ist kontinuierliche wärmezufuhr: sie hat so einen elektrischen Fußwärmer (Sack, wo man die Füße reinsteckt), Heizkissen etc- aber das ist ja alles gar nicht dauerhaft und vor allem nicht unterwegs nutzbar.

    Habt ihr noch Ideen?

  • Ein Heilpraktiker hat mir empfohlen eine Salbe zu nehmen, die war rot. Weis aber nicht mehr wie sie heißt. Und er meinte ich soll rote Socken anziehen. Die habe ich mir aber nicht zugelegt. Vielleicht sollte ich es mal ausprobieren. Ich habe auch immer kalte Hände und Füße. In Schuhe lege ich mir gute Lammfelleinlagen. Die helfen sehr gut in Kombination mit guten dicken Socken und gutem Schuhwerk.

  • Eine Freundin gab mir kürzlich den Tipp, Kupfersalbe von Wala zu benutzen (für die Füße, für die Hände ist das wahrscheinlich nix), aber ausprobiert habe ich die noch nicht. Vielleicht ist das die rote Salbe, die Caroline s Heilpraktiker meinte?

    Und es wird laut, wenn du leise bist

    Und wieder eins da und zwei im Sinn

    Doch was kostet dich denn mehr Schlaf?

    Das "Hätt' ich mal" oder "Hätt' ich mal nicht"?

    Fjørt - Couleur

  • Da ich niemals kalte Füße habe (auch nicht bei 3 Stunden Weihnachtsmarkt in Sandalen bei -5 Grad) kann ich mich da nur bedingt einfühlen - wobei ich unangenehm kalte Hände schon mal kenne. Jedenfalls wäre meine Idee umgekehrt, vielleicht statt Warmhalten auf Abhärtung zu setzen, damit auf Dauer die Wärmeregulation besser funktioniert. Ein Kollege von mir hat das probiert und war ganz zufrieden. Ist schon eine Weile her, dass er das erzählte. Ich muss ihn mal fragen, ob er das weiter verfolgt hat.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Stulpen/ Pulswärmer.

    Bei mir wurde das Problem mit der Schwangerschaft bzw Gewichtszunahme kleiner und blieb es, davor halfen Stulpen und zu Hause eine Wärmflasche im Kreuz. Bewegung war das Optimum und regelmäßig in die Sauna zum gscheit durchkochen lassen (diesen Sommer habe ich mich mit eiskalten Füßen im Dampfbad erwischt 8o, da war ich allerdings auch erkältet). Nach den Aufwärmaktionen _immer_ mit Stulpen dran. Schauen, dass sich die Wärme hält. Nierengurt tragen.


    Was ich insgesamt als negativ in Erinnerung habe ist, immer nur Wärme zuzuführen und damit meinem Körper die Anreize zu nehmen, sich selbst aufzuheizen. Zudem ich finde, dass mich das infektanfälliger macht.

    Damals wie heute gehört eiskaltes Wasser dazu, um mich in Schwung zu bekommen. Wenn die Beine dann endlich mal warm sind: mit eiseskaltem Wasser abschrecken. Mal über die Infos zu Kneippkuren drüberschauen.

    Also ja, das ist für eine gebürtige Frostbeule wirklich grauenhaft, kostet schrecklich viel Überwindung, aber Wechselduschen bringen sehr viel dafür, dass der Körper wieder anfängt selbst aufzuheizen.


    Gewichtszunahme bracht bei mir vermutlich das Meiste: ich möchte nieniewieder so schlank sein müssen, wie es dem aktuellen Schönheitsideal entspricht. Das war so bitterkalt als ich noch schlank war. #crying Auf eiskalte Füße bei 30°C kann ich gut verzichten.

    Ab BMI 22,5 wars im Sommer meist ok. Jetzt mit BMI 25 sind Schlotterphasen sehr selten geworden und wenn ich mich im Schlotterfall bis in die Knochen rein aufgeheizt habe, #baden hält das auch wirklich lange vor.


    Edit: Das ist vermutlich die Kupfersalbe rot von Wala, die ihr meint. Liegt hier auch herum :D

  • Bei mir hat es mit körperlicher Aktivität zu tun. Bin ich in guter Bewegung, habe ich keine Eisfüße. Langsame Bewegung (=niedriger Blutdruck und Puls) wie ich es im Alltag mit den Kindern und im Büro habe, führt zu gruselig kalten Händen und Füßen.

    Regelmäßiger Sport und viel Bewegung im Alltag helfen mir. Warme Klamotten und Wärmflaschen kaschieren bei mir nur das Symptom.

  • Bei mir hat es mit körperlicher Aktivität zu tun. Bin ich in guter Bewegung, habe ich keine Eisfüße. Langsame Bewegung (=niedriger Blutdruck und Puls) wie ich es im Alltag mit den Kindern und im Büro habe, führt zu gruselig kalten Händen und Füßen.

    Regelmäßiger Sport und viel Bewegung im Alltag helfen mir. Warme Klamotten und Wärmflaschen kaschieren bei mir nur das Symptom.

    Hier kann ich unterschteiben, habe auch einen extrem niedrigen Blutdruck und langsamen Puls.


    Seit ich denken kann, schlafe ich mit Socken, auch im Hochsommer und im Winter geht nichts ohne Wärmflasche.


    Meine Rettung ist tatsächlich Bewegung. Das klingt jetzt vermutlich seltsam und entgegen aller Empfehlungen, aber ich kann am besten einschlafen, wenn ich noch spät abends mein Trampolinworkout gehüpft bin. Danach bin ich tätsächlich "bettwarm" ^^

  • Das wird viel mit Kreislaufproblemen zu tun haben.
    Ausreichend Essen und Trinken hilft. Aber das ist ja gerade nicht so einfach.
    blöd. Ich finde meine kalten Füße auch ganz schrecklich. Mir hilft auch nur dicke Socken und heiß baden

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
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  • Ich hab Raynaud und da hilft genau nichts.

    Ich hab schon im heißen SOmmer auf einer Sportveranstaltung draußen kalte Hände und Füße gehabt.

    Ich hab eine Wärmflasche dabei und was es verbessert (aber nicht weg macht) sind Stulpen! DIe Fesseln und Handgelenke müssen warm sein.

    Alles in allem ist das im Alltag manchmal echt Mist, aber ich hab mir an allen Orten wo ich öfter bin ne Wärmflasche geparkt. Arbeit, Daheim, gute Freunde.

    Und wann immer es geht, SChuhe aus! Schuhe verschlechtern das enorm, die Füße müssen sich gegenseitig berühren.

    Aber ich hab das akzeptiert, ist eben so. Meine Schwester hat das auch. Wir sind sehr sehr unterschiedlich im Leben, sie isst sehr gesund, ist ein bisschen dicker, ich esse sau ungesund und bin super dünn, sie hat eher hohen Blutdruck, ich niedrigen, ich bin sehr viel im Sport, sie nicht... kein Unterschied bei den kalten Händen und Füßen.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Könnte es damit zusammen hängen?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Raynaud-Syndrom

    der letzte Arzt, den ich drauf angesprochen habe (war allerdings leicht unfähig), meinte Nein. Da ihre Finger nur weiß und rot werden, aber nicht blau #weissnicht aber so wie ich es sehe, könnte man da vermutlich eh nichts tun?


    Und er meinte ich soll rote Socken anziehen. Die habe ich mir aber nicht zugelegt. Vielleicht sollte ich es mal ausprobieren.

    Ihre Lieblingskuschelsocken sind sogar rot #super machen die Füße allerdings leider auch nicht wärmer als die dunkelblauen...


    Nach der Salbe schau ich mal Sunniva


    huehnchen69   Sonnenschein abhärten war eigentlich auch mein erster Gedanke. Aber es ist ihr so unangenehm. Das tut mir dann wieder leid. Im Gäste-wc haben wir kein warmes Wasser, wenn sie da mal die Hände schnell wäscht, hat sie ewig eisklötze...

    Dabei kühlt sie manchmal bewusst, wenn die Gelenke arg geschwollen sind, das ist echt immer ein abwägen.


    Sonnenschein ja, da ist sicher was dran. Momentan ist der bmi knapp 16, das ist sicher nicht hilfreich- aber leider auch nicht so schnell änderbar


    Gekko   conundrum ja, da könnte man sicher noch ein klein wenig optimieren, mal sehen ob sich da was findet, was geht. Reines spazieren scheint noch nicht so viel zu bringen.

  • Runa interessant. Sie hat es auch am liebsten, wenn die Füße aneinander sind. Am besten oben und unten ein kirschkernkissen und dann Wolldecke drüber...

    Stulpen reg ich auch nochmal an.

  • ich hab auch Raynaud und habe letzten Herbst Infusionen bekommen, die auch genau nix bewirkt haben

    allerdings berichten auch viele die damit gut über den WInter kommen
    Raynaud ist halt sehr gerne eine Begleiterscheinung bei rheumatischen Erkrankungen.

    ich hab mir dann letzten Winter beheizbare Handschuhe und beheizbare EInlegesohlen für viel Geld gekauft

    Da ich ja im Dezember auch immer noch auf Märkten stehe war das ne gute Investition
    Außerdem berichten User in einer Facebook Betroffenen Gruppe von einem Nahrungsergänzungsmix der wohl auch gut helfen soll,

    ich glaub den probier ich dieses Jahr auch mal aus

    Wenn Du möchtest such ich Dir das mal raus

    Aber ich weiß nicht ob das so förderlich ist Deiner Tochter mit noch mehr Tabletten zu kommen

  • Bei mir hat es mit körperlicher Aktivität zu tun. Bin ich in guter Bewegung, habe ich keine Eisfüße. Langsame Bewegung (=niedriger Blutdruck und Puls) wie ich es im Alltag mit den Kindern und im Büro habe, führt zu gruselig kalten Händen und Füßen.

    Regelmäßiger Sport und viel Bewegung im Alltag helfen mir. Warme Klamotten und Wärmflaschen kaschieren bei mir nur das Symptom.

    Bei mir ists auch eindeutig der niedrige Blutdruck. Wenn ich mich bewege, wird mir nach einer Weile gut war, auch an den Extremitäten, nach einer Weile der Ruhe kühl ich schnell wieder aus. DAss dann die Extremitäten die Gefäße zumachen, ist physiologisch, es soll die Körperkerntermperatur gehalten werden. Dass ich zusätzlich auch sehr schlank bin, wird das seinige dazutun.

    Alkohol (soll kein Tipp sein) macht bei mir in minimaler Menge sofort die Gefäße auf und mollgi warme Hände und Füße.

    Habt ihr noch Ideen?

    Autogenes Training?


    Ich kenne es von mir, dass Waermezufuhr von Aussen kaum was bringt.

    DAS (AT) hilft bei mir tatsächlich auch. Mach ich seit ca. 1 Jahr im Rahmen einer Weiterbildung, und obwohl ich nicht regelmässig übe, klappt das (natürlich nur in entsprechend ruhiger Umgebung, wo ich mich konzentrieren kann) sehr gut. Ich war sehr positiv überrascht. Und kann mir vorstellen, dass das für deine Tocher viel realistischer zum Umsetzen ist als Bewegenung.


    P.S. Abhärten im Sinne von kalten Güssen etc. macht nur bei warmen Extremitäten Sinn, nich, wenn sie schon eiskalt sind.


    LG und warme Hände und Füße wünsch ich deiner Tochter!

  • Ja, Alkohol geht hier tatsächlich auch aber das ist ja keine Lösung.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • - genug Gewicht - ist man sehr dünn, kann das ein Problem werden

    - genug Bewegung - den Kreislauf immer wieder in Gang bringen

    - zum Wärmen von Innen evtl. eher etwas mit minimal Fett drin (also eine Tasse Brühe und nicht Tee)

    - scharfes Essen / Trinken - Brühe mit etwas Chili, Ingewertee, ...

    - genau gucken, wo die Kälte sitzt und am unangenehmsten ist und welche Wärme wo hilft (komplett in Decke gewickelt oder reichen die Füße oder der Nacken)

    - niedriger Blutdruck

    - genug Trinken

    - kann das Blut zirkulieren (sind Arme und Beine zu oft zu lange abgewinkelt, werden Hände und Füße leicht kalt)

    - Wechselbäder / Wechselduschen (hier mal gucken - es soll wichtig sein, in welchen Reihenfolge und Richtung man das kalte Wasser die Beine entlangführt)

    - Kneippen (es reicht schon, eine Weile in einem Eimer mit kaltem Wasser die Füße zu haben und zu heben, man muss keine große Kneipptour machen)

    - Rotlichtlampe auf den Nacken

  • Bei mir hilft Stulpen und vorallem Kräutertee (Thymian, Ingwer, Fenchel oder so). Das mit dem Alkohol kenne ich auch.


    Tatsächlich merke ich nur, dass meine Hande/Füße sehr kalt sind, wenn ich eine Referenz habe, also z.b. wenn mein Mann sich ankuschelt.

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

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