SLP: Spielzeug - sortieren oder nicht?

  • Was macht man nur? 130

    1. Sortieren, und zwar regelmäßig. (57) 44%
    2. Sortieren, aber höchstens einmal im Quartal (39) 30%
    3. Auf höhere Mächte hoffen (23) 18%
    4. kraaah, kraaah (9) 7%
    5. Die Kinder sortieren lassen, bis dahin im Zimmer einsperren (2) 2%

    Ich hab grad Weltfrust und muss das kanalisieren, deshalb eine Umfrage die die Welt nicht braucht.

    Meine zwei Kinder sind a) ausgeprägt chaotisch (4,5 Jahre) und b) in der “Ich packe alles aus und räume es woanders wieder ein“-Phase (16 Monate). Ergo ist hier kein Spiel komplett und nichts geordnet - Lego im Puppenhaus, Dominosteine im Kaufladen und Memorykarten im Bücherregal.

    Sortieren? Lassen? Auf so viele ausgleichende Kräfte hoffen, dass irgendwann alles genug gekreist ist und wieder an seinen Platz kommt?

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Ich würde sortieren und dann verändern, also z.B. bei Spielen, bei denen die Teile dann fehlen und die dadurch unbespielbar werden, die würde ich wegräumen und Regeln einführen. Ich würde die Kinder, wenn irgend möglich, so gut es für sie passt in dsa ordnen und sortieren mit einbeziehen. Für die große Umsortiererin würde ich aber Verteilbares in Reichweite lassen. Lego z.B., wenn es nicht zu einem Set gehört, das man dann nicht mehr nutzen kann. Aber Memory und Domino bleibt im Kasten, in dem das Spiel liegt.

    Man darf übrigens auch Sachen so wegräumen, dass Kinder nicht einfach so drankommen.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.


  • Also Kinder-Brettspiele liegen hier bei unserer Spielesammlung im Wohnzimmer. Manche darf er zwar auch mal Solo in seinem Zimmer spielen, aber da sind wir schon hinterher, dass alle Teile wieder zurück kommen, sonst kann man die schließlich nicht mehr richtig spielen. Bei Büchern und Brettspielen erwarte ich einen gewissen Respekt.

    Anderes Spielzeug landet beim Aufräumen oft gemischt in den Kisten, das ist mir relativ egal. Wenn ich einmal alle paar Monate mal tiefenrein mache, dann sortiere ich es schon richtig wieder zusammen, aber sonst ist es halt nicht schlimm, wenn die Briobahn mit dem Technikspiel vermischt ist und das Holzobst zwischen dem Duplo liegt.

    Kitten (36) with Tiger (35) and Tiger-Cub, the cleverest (6)


    Lachen macht lustig.8o


  • es ist einfach ein mühsames alter #yoga (sorry, ich weiss, ich bin null konstruktiv, aber 16 Monate fand ich ätzend, und 4.5 nur unwesentlich besser)


    meine 8jährige spielt aber manchmal auch noch wie ein Kleinkind, alles zweckentfremden, alles irgendwo einräumen, wo's nicht hingehört, alles rumtragen und dann einfach ad hoc liegen lassen.... und es ist immer ganz schwierig, sie zum aufräumen zu bewegen, plus: ich hab grosse Mühe mit Ordnung und Struktur. Im grossen und ganzen ist es hier also sehr chaotisch. Oftmals ist das zimmer der 8jährigen nicht wirklich begehbar. Was ich aber habe: Lauter Kisten. Denn wenn die Dinge theoretisch (haha) einen Ort haben, dann ist es einfacher. Also: Playmobilkisten (und nee ich sortiere nicht nach Thema oder so, alles einfach rein, sortieren können die Kinder dann beim spiel selbst, wenn sie bock haben, das komplette Ritterschloss aufzubauen oder sowas), Legokisten (also eher grosser Stoffsack, auch nicht nach Thema sortiert), Kramkisten, Junkkisten usw. Malzeug ist immer noch in der Küche, wie Du ja weisst, ein Relikt aus Kleinkindzeiten, als ich das alles anmalen und ansudeln dann doch ein bisschen begrenzen wollte..., Spiele und Puzzles sind auch eher in der Küche oder bei den Kindern in den Schränken, damit ich ein bisschen den Überblick hab und nicht ständig irgendwas fehlt.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Hier eindeutig: Sortieren. Allerdings hab ich auch keine Einjährige Gegenspielerin ;)

    Hier gibt es für jede Spielzeug-Art einen Korb/Kiste: Duplo, Holzeisenbahn, Bauklötze, Murmelbahn usw.

    Teilweise fordere ich das beim Spielen ein, also "Bevor du jetzt A rausholst, räum erstmal C weg" oder es wird dann beim normalen Zimmer-Aufräumen sortiert. Kind wird einbezogen und macht mehr oder weniger mit.

    Natürlich wird trotzdem teilweise gemischt gespielt (dazu gehört dann auch, dass ich irgendwelche meiner Küche Utensilien in Spielzeugkisten finde) das will ich ja auch nicht unterbinden, aber wenn einfach alles durcheinander ist, kommt unser Kind wesentlich schlechter wieder ins Spiel.


    Wenn ich es so lese, klingt es irgendwie anstrengend, aber eigentlich läuft es bisher ganz entspannt. Ist halt eher ein stetiges Aufräumen in kleinen Häppchen als einmal in sechs Monaten das große Durchsortieren.


    Achja, richtige Spiele, d.h. wo es auf die Anzahl der Teile ankommt stehen hier auch im allgemeinen Spieleregal und werden penibel von uns Eltern wieder weggeräumt, weil wir beide unvollständige Spiele hassen.


    Es ist trotzdem oft sehr sehr unordentlich bei uns. Ich hab das Gefühl mit Kind kann man gar nicht so schnell räumen, wie es an anderer Stelle wieder Chaos verbreitet.

  • Wir haben auch relativ strenge Regeln bei Brettspielen und man darf nur ein neues aus dem Schrank nehmen (Tür mit Drehgriff) wenn das alte eingeräumt ist (typischerweise mit Unterstützung der Eltern bei Kleinkindern). Wobei es ein paar Holzspiele wie Memory/Domino aus Holz gab, die immer zugänglich waren. Da tut es mir aber auch nicht leid wenn was fehlt oder erst nach Monaten wieder auftaucht. Für die großen Spielsysteme sind Kisten in einem Regal im Flur, und dann wird meist entweder Lego oder Playmo rausgesucht und der Rest hat Pause. Das Wohnzimmer ist zu klein um hier alles zu verteilen und wir räumen alle nicht gerne auf. Dennoch findet sich immer mal ein Legoauto im Playmo oder ein Playmoteil in der Besteckschublade....ist halt so. Die Kinder sind jetzt übrigens ca. 6 und 3 Jahre alt und können viel aktiver mitaufräumen als noch vor 1,5 Jahren.

  • Bei uns ist es ähnlich wie bei Ainu - wobei ich die Eigenschaft, alles kombinieren zu können, sehr schätze.


    Spiele, Puzzle und Memory sind separat verwahrt und alle paar Monate gibt es mal grössere Sortieraktionen (meine Kinder sind/waren auch noch grosse Bastler, zwischen Schleichtiere schmuggelten sich auch noch Boxen aus Karton mit Futtersäcken aus Luftballonen und irgendwo gemucktem Stroh...).


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hm, kommt drauf an.


    Puzzle, Brettspiele etc werden sortiert, sprich aufgeräumt nach Benutzung. Lagerung im Wohnzimmer.


    Ansonsten wird nur in grobe Kategorien sortiert: Mal- und Bastelsachen, Puppen- und Küchensachen, Bücher, Bausteine, Duplo hat je einen designierten Ort. Beim Kinderzimmer bzw Wohnzimmer aufräumen wird das sortiert, was auf dem Boden liegt.

  • meine Kinder sind/waren auch noch grosse Bastler, zwischen Schleichtiere schmuggelten sich auch noch Boxen aus Karton mit Futtersäcken aus Luftballonen und irgendwo gemucktem Stroh...).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    ach ja. das. sagte ich schon, dass mein Bad aussieht wie eine Alchemist*innenküche und alle Abflüsse mit Zeitungspapier verstopft sind von Papiermachversuchen, und überall Kristalle rumfliegen in verschiedenen Farben ect. und ich bei der letzten Aufräumaktion letzte Woche, um wenigstens ein bisschen land zu sehen, jede Menge Wachs vom Teppich im Zimmer der kleinen kratzte, vermischt mit Papier und Glitzerklebband und Blumen und Sterne und irgendwelchen Holzstäben #nägel

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Ich kämpfe mit unzähligen kleinen und grossen Kisten gegen die Entropie an ...

    Mit mehr oder weniger viel Hilfe von den Kindern. Und bei uns werden sogar Playmobil sortiert (Hüte, Waffen, Möbel, Fahrzeuge, etc.). Nachdem die Kinder vor ein paar Monaten das sortieren verweigert haben, habe ich da die Hilfe auch eingestellt und nach und nach alle rumliegenden Kleinteile in eine grosse Kiste gepackt. Sie haben jetzt aber gemerkt, dass das doof ist und man nichts findet und deshalb vor ca 6 Wochen (Corona sei Dank!) mit mir alles freiwillig sortiert und die Kisten angeschrieben.

  • Meine Kinder sind zwar älter aber genauso chaotisch und achtlos - alles wird nach dem Spiel erstmal liegen gelassen, Einzelteile verschwinden... die Definition von aufgeräumt, die meine Kinder (und mein Mann) haben, ist „Fußboden frei“, aber alles fliegt wahllos in irgendeine Kiste.


    Ich räume zweimal im Jahr auf - alleine, ohne die Kinder, sortiere Kram und versuche alles wieder vollständig zu bekommen.

    In erster Linie weil es mich ärgert, weil die teuren Sachen unbespielbar werden und ich sie auf dem Flohmarkt nicht weiterverkaufen kann.

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • Mein persönliches Hass-Spiel ist "in Urlaub fahren".

    Das geht so: die Kinder bestimmen einen Urlaubsort (meist das Bett) und dann schleppen sie da ihre ganzen Kaufladensachen hin ("aber wir haben doch sonst Hunger im Urlaub") und einenn riesen Haufen Bücher und Spielzeug ("aber uns ist doch sonst langweilig im Urlaub") dann setzten sie sich 5 min dazwischen und spielen sehr niedlich Urlaub (also wirklich niedlich) und dann machen sie was anderes und wir Eltern können den Spaß wegräumen...


    Der 3-jährige hat aktuell noch die Angewohnheit, dass er die ganze Duplokiste auf den Boden kippt, weil er z.B. eine bestimmte Duplofigur sucht...

    Lg

    Annanita



    "...baaald seid iiihr groooß, und könnt aaa-lles a-llein,

    aaaber biiis daaann schlaaaft ihr hiiier bei miiiir eiiiin."

    *träller*


  • #freu Annanita, wir haben dasselbe Spiel, nur dass es hier Höhlen bauen heißt. Und natürlich braucht man in der Höhle (meist das untere Etagenbett) sämtliche Decken, Kissen, Bücher, Essen, Schleichtiere..... einmal ist sogar das echte Baby aus dem Wohnzimmer verschwunden und wurde mit in die Höhle geschleppt (und fand das auch noch gut#haare). Aufräumen.... naja. Funktioniert oft nicht so gut. Ich bin selber auch so grundchaotisch und hab chronisch 3 Hände zu wenig.
    Eine richtige Strategie hab ich nicht, es gibt eigentlich die Regel, dass keine Sachen in (mein) Schlafzimmer geräumt oder ausgeräumt werden, das funktioniert bei der fast 6jährigen halbwegs und mit der 2,5 jährigen gar nicht. Zwischendurch bin ich dann auch noch mit Baby oder Haushalt oder sonstwas beschäftigt und wenn ich die Regel mit „erst wegräumen, dann was neues nehmen“ nicht direkt durchsetze, hält sich niemand dran.
    Heute hat sich die mittlere ruhig selbst beschäftigt, am Ende klebte eine ganze Packung Pflaster auf dem Boden.
    Ab und an machen wir große Aufräumaktionen, meist mit Musik, dann geht es halbwegs. Ansonsten haben wir auch „nur“grobe Zuordnungen, eine Kiste Duplo, eine Kiste Lego, eine Kiste Bauklötze, Kinderküche, eine Kiste Schleichtiere/Arztsachen. Die Bücher sind in den untersten Bücherregalen und der Bastelkram im Arbeitszimmer und somit ein bisschen unter Kontrolle. Wobei ich neulich auch meterweise Tüll in der Badewanne schwimmen hatte.
    Gesellschaftsspiele versuche ich zu den Großeltern auszulagern, hier klappt das Spielen eh meist nicht und dann kann die Große eher da vollständige Spiele fehlen.


    Ansonsten versuche ich mich manchmal damit zu trösten, dass derZustand in spätestens 20 Jahren vorbei sein wird und ich dann alleine in meinem eigenen Chaos bin. Keine Hilfe, tut mir leid, aber volles Mitgefühl.#blume

  • Annanita : DAS wurde hier letztes Jähe auch gespielt! Alles was nicht niet-und-nagelfest war wurde auf das Wohnzimmersofa geräumt um dann "mit dem Auto in den Urlaub zu fahren". Immerhin dauerte das Autopacken immer 20-30 sehr friedliche Minuten, dafür war dann aber auch sehr viel aufzuräumen. Ich habe irgendwann nur noch erlaubt, dass " Auto packen" gespielt wird wenn dann beim Aufräumen geholfen wurde (zumindest dass der damals Fünfjährige fünf Sachen wegräumt). So musste ich immer noch viel Räumen aber die Kinder haben zumindest ein wenig geholfen. Und: durch das Auto-Packen hatte ich idR 20-30 min "frei". Trotzdem bin ich nicht traurig drum dass sie das nicht mehr spielen ;)

  • Irgendwie muss der Muk beim Aufräumen oft helfen... ich seh mal nicht ein seinen Kram komplett allein zu verwalten.

    Ist das bei Euch nicht?

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Theoretisch schon... #lol

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7