Gute-Nacht-Geschichten - immer die selbe oder wechselnd?

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  • Hm...... weil es mir nachhängt:

    Pamela und Peppi-Minttu ich achte sehr darauf, dass das, was vorgelesen wird, kindgerecht ist. Krabat war unser erstes Buch. Ich wollte es zu dem Zeitpunkt lesen und habe das dann eben laut getan, Den Mädels war zu dem Zeitpunkt einfach wichtig, dass sie meine Stimme hören. Und Singen kann ich nicht so gut.... Von Verständnis war da ja noch nicht die Rede..... heute würde ich ihnen Krabat nicht vorlesen.

    Im Anschluss kamen dann der kleine König und sowas.... Seit sie mehr vom Inhalt verstehen, schaue ich, dass die vorgelesenen Geschichten oder Abschnitte so halbwegs in sich geschlossen sind. Bilderbücher vorlesen mögen sie abends gar nicht. Lieber einfache kleine Geschichten, am liebsten mit Tieren.

  • Wir lesen aus einem Stapel Bekannter Gute Nacht-Bücher (so 5 Stück) immer das vor, was er sich aussucht. Kann auch mal drei Tage hintereinander das Gleiche sein. Neue Bücher vor dem Schlafen sind im Moment noch zu aufregend, er verlangt dann danach noch nach einem Vertrauten zum Abschalten.

    "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Rosine. Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Rosine nicht." (O-Ton Prinz Kalaf, 11/2021)



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  • Ich habe eine Zeitlang (ziemlich lange) als Gutenachtgeschichte jeweils eine Folge einer selbst erfundenen Geschichte erzählt. Es ging um zwei Kinder namens Farfalla und Spinach und deren Abenteuer.

  • #angstStimmt, soll es geben - ist etwas, was ich noch nie gemacht habe. Also abgesehen von Fachbüchern zum nochmal nachschlagen.

    (Aber ich bin da wohl auch sehr speziell - ich mag auch Filme nicht 2x sehen. Und die meisten sind eh zu langsam und nach 15 Minuten weiß Frau, wer der Mörder ist. Deshalb schau ich seit Jahren kein TV mehr - bis auf hin und wieder Youtube-Reportagen.)

    Ich habe eine Zeitlang (ziemlich lange) als Gutenachtgeschichte jeweils eine Folge einer selbst erfundenen Geschichte erzählt. Es ging um zwei Kinder namens Farfalla und Spinach und deren Abenteuer.

    Stimmt, erfundene Geschichten hatte ich bei der Großen sehr lange. Mit einer kleinen Ameise, die jeden Tag neue Abenteuer erlebte beim Suchen nach Nahrung.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Ich habe eine Zeitlang (ziemlich lange) als Gutenachtgeschichte jeweils eine Folge einer selbst erfundenen Geschichte erzählt

    Das gab es hier auch, der Protagonist erlebte all das, was so tagsüber hier passiert war. Wurde auch sehr lange angefordert.

  • Ich bin gerade unschlüssig:

    - immer die selben Gute Nacht Geschichten vorlesen? (Vorteile: Gewohnheit, "Trigger" / Konditionierung: jetzt ist Schlafenszeit, keine starke geistige Stimulation, weil Bekanntes)

    - immer wechselnde Geschichten (Vorteile: Ansprechender, unterhaltsamer, man dreht als Elternteil nicht durch ;) )


    Wie seht ihr das?


    Äh ich komme schlicht nicht in die Verlegenheit, da mitreden zu dürfen... #weissnicht

    Jedes Kind sucht ein Buch aus, die Reihenfolge wechselt ab, fertig. Dabei haben wir Phasen, wo ich drei Wochen lang jeden Abend das Neinhorn lese, und Phasen, wo es jeden Tag was neues sein muss.

    Ist das dann pädagogisch am besten, weil es den Geist flexibel hält? #zwinker

    genau so :)


    die älteren würden mir einen vogel zeigen, wenn es immer dasselbe wäre;

    das jüngste kind will oft noch gerne wiederholung.

    jeder sucht das aus, was er/ sie mag.


    wenn du angst hast, dass es zu unruhig ist: halte dich an den ritualen zuvor fest - der ablauf vor dem ins bett gehen

    und der geschichte. vielleicht danach noch ein einschlaflied und da gerne immer das gleiche oder ein kleines repertoire

  • Das Vorlesen was gewünscht ist 😊 Das kann mal das Gleiche sein, dann aber GsD auch wieder andere Geschichten. Hab ich gar keine Lust auf das wahrscheinlich ausgesuchte, suche ich vorher aus.

  • Meine Große wollte mindestens zwei Jahre jeden Abend nur Bobo Siebenschläfer lesen, obwohl sie wirklich viel Auswahl hatte.

    Tagsüber gingen auch andere Bücher, abends leider nur Bobo.

  • Meine Große wollte mindestens zwei Jahre jeden Abend nur Bobo Siebenschläfer lesen, obwohl sie wirklich viel Auswahl hatte.

    Tagsüber gingen auch andere Bücher, abends leider nur Bobo.

    Mein Beileid ;).

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Ah, ich lese einfach immer das was gerade Spaß macht. Egal ob dasselbe oder was anderes. Nur, wenn ich eine Geschichte gar nicht mehr sehen kann, lege ich ein Veto ein.


    Aber jetzt wird es interessanter. Wir können schon längere Bücher kapitelweise lesen. Das ist ein echt großer Fortschritt zu hundertmal dasselbe Wimmelbuch angucken.

  • Muffelpuffels Ich habe Kind 1 oft einfach aus dem Buch vorgelesen, dass ich gerade las. Außer es war ein englisches, das mochte sie nicht. Kind 2 hat halt das gehört, was Kind 1 vorgelesen bekam und Kind 3 das, das von den ersten beiden (was zu dem Zeitpunkt dann auch nicht kleinkindgerecht war).

  • Wir haben mehreren Kindern vorgelesen am Abend vorgelesen, D.h jedes der Kinder durfte eine Geschichte aussuchen. Je älter die Kinder sind desto weniger haben sich die Geschichten wiederholt.


    Es gibt Lieblingsbücher die 100 Mal gelesen werden, andere zum Glück nur einmal. Es gibt Bücher die ic/ ni hat mehr sehen kann weil ich sie schon z7 oft gelesen habe,. Die Geschwister lesen die dann ja auch mal vor und entlasten mich.

    Zum Beispiel: Mama Muh braucht ein Pflaster oder Superwurm, die habe ich satt. Albert geht schlafen oder Petterson und Findus kann ich dagegen noch 1000 Mal lesen...

    Bullerbü geht auch nicht mehr, Michel dagegen schon.

  • Ich habe eine Zeitlang (ziemlich lange) als Gutenachtgeschichte jeweils eine Folge einer selbst erfundenen Geschichte erzählt. Es ging um zwei Kinder namens Farfalla und Spinach und deren Abenteuer.

    Das ist bei uns auch so, Kind mag keine Bücher. Er bestimmt das "Universum"/ Setting. Mittlerweile (7) entwickeln wir die Geschichte(n) gemeinsam, das ist voll schön #blume


    Von daher: mach, wie es am besten zu euch passt!

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

  • Meine Große wollte mindestens zwei Jahre jeden Abend nur Bobo Siebenschläfer lesen, obwohl sie wirklich viel Auswahl hatte.

    Tagsüber gingen auch andere Bücher, abends leider nur Bobo.

    Oh ja, die Phase hatten wir auch und Bobo ist so so schlimm. Mein jüngster Sohn, der vierte, hat Bobo nicht mehr kennen gelernt 🙈

  • Zum Glück kennt mein Großer das alles nur aus dem Kindergarten und ist zuhause auch ohne zufrieden.

    Ich musste das alles im Kindergarten nämlich auch schon viel zu oft anhören. #kreischen

  • Ich habe es vom Kind abhängig gemacht.

    Der Große wollte als er klein war immer unterschiedliche Bücher, dafür aber 2x gelesen. Was bei kurzen Bilderbüchern ja kein Problem ist. Danach folgten meine Lieblingsklassiker von Astrid Lindgren oder Michael Ende, ein Märchenbuch oder der kleine Vampir. Jetzt mit 12 genießt er es oft noch Harry Potter vorgelesen zu bekommen.

    Die Zwetschge liebt Wiederholung: Nacht im Mondschein lag auf einem Blatt...

    Ich kann es auswendig. Aber wir dürfen nur so weit lesen, bis es der Raupe wieder gut geht. Die Verwandlung zum Schmetterling ist zu unheimlich#zwinker