Rota-Impfung- kennt sich jemand aus?

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  • Argh, ich bin etwas spät dran, aber vielleicht findet sich ja noch jemand mit Ahnung…


    Morgen steht die U4 meiner Jüngsten an und damit auch die ersten Impfungen. Ich habe da einige Blätter schon mitbekommen, ua auch Rota-Schluckimpfung. Allerdings habe ich mir das alles erst heut Abend mal genauer angeschaut also sehr kurzfristig.


    Nun sprangen mir da zwei Sachen ins Auge, die mich zweifeln lassen.


    1. hat oft Bauchweh und co als Nebenwirkungen. Sie hat eh schon so viel mit Bauchweh zu tun, sollte ich ihr das dann zumuten?


    2. Kontakt zu immungeschwächten Personen soll 14 Tage vermieden werden. Die Schwester ist immunsupprimiert und gerade auch unklar mit schlechten Blutwerten. Kontakt lässt sich gar nicht vermeiden. Wickeltisch ist im gemeinsamen Bad usw.


    Also kurz gefragt: hat jemand Ahnung zu diesen Punkten? Oder anders gefragt: wie wichtig ist denn diese Impfung? Unter den Umständen lieber nicht?


    Das zeitfenster ist ja sehr eng, also wenn wir morgen nicht impfen, dann vermutlich nicht mehr?

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Wir hatten unsere Kinder beide nicht gegen Rotaviren impfen lassen, da sie beide erst mit 2 bzw. 2,5 Jahren in die Betreuung gingen und so Durchfallerkrankungen ja klassisch gerne in Kindergruppen weitergetragen werden und vor allem im ersten Lebensjahr bedrohlich sind. Klar, der Große hätte es dennoch bekommen können (der Kleine ist coronabedingt wenig mit anderen kleinen Kindern zusammen) aber für den Fall dachten wir uns, unsere properen Babys stecken das bestimmt gut weg. Aber ja, das Restrisiko einer Hospitalisierung wegen zu massivem Flüssigkeitsverlust haben wir in Kauf genommen, hätte ja dennoch passieren können.


    Ich denke bei gesunden und wohlgenährten Kindern ist das eine Impfung, ohne die man auskommen kann wenn es gute Gründe gibt. Unsere KiÄ hat da auch nicht groß insistiert und empfand die Abwägung als nachvollziehbar.

  • bei uns war die Impfung damals noch ganz neu. Ich habe den Arzt gefragt, was bei der Krankheit passiert und wie die Therapie wäre.

    Krankenhaus und Infusion um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen, hieß es dann.

    Für mich war das damals die Entscheidung gegen die Impfung. Bei uns war es aber auch so das die damals noch nicht so bekannt war.

    Unsere Krankenkasse hätte sie schon bezahlt, andere noch nicht. Wie jetzt die Sachlage aussieht weiß ich nicht.

    Hast du einen Kinderarzt der dich da gut beraten kann?


    Bzw. bei euch ist die Situation vielleicht auch noch eine andere, da du dann ja mit der Kleinen im KH wärst und auch zu Hause gebraucht wirst.

    Ich wünsch dir eine gute Entscheidung. #sonne

  • Letzteres ist auch noch ein Argument, stimmt.


    Kannst du morgen mal versuchen, dich in aller Frühe zum behandelnden Arzt deiner Tochter durchstellen zu lassen, macht er/sie sowas? Manche Ärzte sind ja dann doch hilfsbereit.


    Die Empfehlungen sind schon sehr unterschiedlich je nach Fall. Bei mir mit leichter Suppression ohne schlechte Blutwerte hieß es: gute Handhygiene, ggf. Handschuhe. Einen Beitrag von „Dr Busse“ bzgl. Dialysepatient findest du, wenn du “rotavirus impfung immunsuppression“ googelst. Weiter unten ein PDF österreichischer Quelle, bei dem Stammzellentransplantierte 4 Wochen keinen Kontakt zu den Windeln haben sollen. Ich finde die Bandbreite an möglichen Empfehlungen doch als recht groß. Da sollte vielleicht wirklich euer Facharzt eine Einschätzung geben, wie viel Hygiene in eurem Fall nötig und welches das Risiko wäre. Vielleicht kannst du, wenn der Weg zum Kinderarzt nicht zu weit ist, auch noch ein paar Tage Zeit gewinnen und der Kinderarzt schiebt dich für eine Schluckimpfung nach Klärung nochmal dazwischen?


    Manche Impfungen sind ja strittig. Aber die Ärztin meinte damals auch wiederum sinngemäß: „ Ja, es ist erst mal nicht zwangsläufig lebensbedrohlich. Aber einen Säugling in der Klinik mit Infusionen wegen Flüssigkeitsmangel? Glauben sie mir, das wollen sie nicht.“


    [OT: hier träumt das Baby wohl gerade vom Stillen - der Unterkiefer wackelt regelmäßig im Nuckelrhythmus. #love]

  • Unser Kinderarzt hatte uns von der Impfung abgeraten. Zumindest vor gut 7 Jahren hatte die Impfung wohl recht häufige Nebenwirkungen, u. A. Blut im Stuhl, die man echt nicht gerne mag. Und mit den Viren muss man sich ja erst mal irgendwie infizieren, was ja schon eher selten ist und dann ist es gut behandelbar.

    Wir haben es deshalb nicht gemacht.


    Wegen dem Zeitfenster der Impfung: 1-2 Tage nach hinten verschieben um mit den Ärzten deiner Tochter abzuklären, ob die Impfung tatsächlich eine Gefährdung bedeutet und wie damit umzugehen ist, muss doch drin sein. Das würde mich sehr wundern wenn nicht.


    Ich wünsche dir eine für euch gute Entscheidung mit der ihr euch sicher fühlen könnt!

  • Ich hatte mich damals gegen die Rota-Impfung für meine Kinder entschieden, aus ähnlichen Gründen wie Polarlicht. Ich hielt mich für in der Lage, einen zu massiven Flüssigkeitsverlust im Fall einer Erkrankung zu erkennen und das betroffene Kind ins KH zu schaffen. Anders hätte es für mich wohl ausgesehen, wenn ich irgendwo gewohnt hätte, wo das nächste KH nicht mit 10 Minuten Fahrt zu erreichen gewesen wäre.


    Zusätzlich kam hinzu, dass es damals noch (für meinen Geschmack zu viele) lebensbedrohliche Invaginationen als Nebenwirkungen der Impfung gab - keine Ahnung, ob das beim aktuell verwendeten Impfstoff anders ist.


    Eine immunsupprimierte Person im Haushalt hätte mich sicherlich noch zusätzlich von der Impfung abgebracht.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Ich habe mich auch gegen die Impfung entschieden. Mit 1,5 Jahren musste das Kind ins Krankenhaus wegen eines Magen-Darm-Infekts. Es war sehr hartnäckig und das Kind fing an, auszutrocknen. Eine Blutuntersuchung ergab einen Wald- und Wiesendarmkeim, nichts spezielles. Es muss also nicht unbedingt Rota oder Noro sein, das einen ins Krankenhaus zum Volumen auffüllen zwingt. Und ich traue mir unbedingt zu, zu erkennen, wenn es diesbezüglich kritisch wird.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Hier fiel die Entscheidung ebenfalls gegen die Impfung aus, aus vielen Gründen. Die meisten wurden hier bereits genannt. Den Ausschlag gab für mich u.a., dass ein reif geborenes, kerngesundes Baby, das voll gestillt wird, erstmal überhaupt so weit kommen muss, dass ein Magen-Darm-Infekt uns ins KH bringt. Und dass uns die Impfung eben eh nur bei EINEM der möglichen Erreger einer solchen Erkrankung hilft. Also entgegen der Angstmache unseres (aber eh sehr impffreudigen!) Kinderarztes schien mir mit dieser Impfung sowieso nicht viel gewonnen.

    Mein Baby war aber auch ein "Corona-Baby", wir eher isoliert, das Kind ist bis heute nicht in Betreuung und hat keine Geschwister, das Risiko einer Infektion hielt ich einfach für sehr sehr überschaubar.

  • Wir haben uns auch gegen die Rota-Viren Impfung entschieden ... Bei allen 3 Kindern (auch dem Epileptiker). Sonst sind alle 3 nach Stiko geimpft.


    Unsere Überlegung zu individuellem Risiko, Worst Case bei Infektion, Nebenwirkungen:

    wir haben alle nur höchst selten überhaupt Magen-Darm-Seuche. Und wenn, dann nur 1-2 Tage. Ich weiß noch, dass ich im Grundschulalter einer Freundin den Schulkram vorbei gebracht habe ... Und mich sehr gewundert hab, dass sie da schon eine gute Woche wegen Durchfall zu Hause war ... Durchfall war für mein Verständnis immer nach höchstens 2 Tagen erledigt. Bei meinem Mann ähnlich.Also haben wir das Risiko für eine wirklich schwere Rota-Infektion als ziemlich gering eingeschätzt für unsere Kinder.


    Im schlimmsten Fall geht es mit Rota-Viren für ein paar Tage ins Krankenhaus für Infusionen. Das wäre zwar nervig, aber es sind eigentlich keine Langzeitschäden zu befürchten.


    Die Nebenwirkungen bei der Rota-Impfung sind nicht ohne. Die macht wohl häufiger Darmprobleme (da war doch irgendwas mit Verschlingungen und dann nötiger OP, oder nicht?).


    Also kurz,

    individuelles Risiko gering -

    Worst Case unschön, aber keine Katastrophe -

    Nebenwirkungen können ziemlich übel werden.


    Damit haben wir uns gegen die Impfung entschieden und sind gut damit gefahren.


    Da die Rota-Impfung eine Lebendimpfung ist, ist es gut möglich, dass das Baby in den 2 Wochen nach der Impfung Rota-Viren (vermutlich über den Stuhl) ausscheidet. Wie gut deine große Tochter mit Magen-Darm-Seuchen klar kommt, kannst du vermutlich ganz gut einschätzen. Das solltest du in die Überlegungen zur Impfung noch mit einfügen.

  • Hier auch keine Rota-Impfung wegen der Nebenwirkungen. Ich habe ehrlich gesagt auch bisher nicht von reihenweise Babys gehört, die wegen Rota im Krankenhaus waren, daher habe ich unser persönliches Risiko einer entsprechenden Erkrankung als geringer eingeschätzt.

  • Wir haben damals den 08er impfen lassen, die Impfung war glaub damals noch recht neu. Wir haben uns dafür entschieden weil der 05er Rota hatte und es wirklich kein Spaß war.


    Ich kann also nur vom 08er berichten, der war auch immer ein „Bauchwehkind“, aber oder vielleicht auch genau deshalb haben wir keine Veränderung/Verschlimmerung durch die Impfung bemerkt. Er hatte halt seine Phasen wie sonst auch immer.

    Ich meine auch uns wurde gesagt man sollte die ersten 1-2 Wochen aufpassen falls immungeschwächte Personen ihn wickeln.

    Aber das war es. Impfung war für uns halt damals das „kleiner Übel“ im Vergleich zur Infektion die wir beim 05er erlebt hatten.

    Ohne die hätten wir uns vielleicht ganz anders entschieden.

    LG Anne mit #male 06/05 und #male 02/08
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    The secret of life is to fall seven times and to stand up eight times!

  • Unsere Kinderärztin hat uns damals auch abgeraten. Ihre Argumente waren:

    Zu häufige Nebenwirkungen, die z.T. auch deutlich über Bauchschmerzen hinausgingen,

    Infektion sei gut therapierbar,

    und die Impfung biete keinen langfristigen Schutz.

    Wir haben uns dann gegen die Impfung entschieden.

  • Die Impfung hat hier bei allen Kindern wirklich Bauchweh gemacht und auch für leichte Symptome bei allen anderen Familienmitgliedern gesorgt. Für uns wäre ein Krankenhausaufenthalt sehr ungeschickt und auch, Aufgrund von Erfahrungen, sehr beängstigend gewesen. Deshalb haben wir geimpft. Außerdem waren wir sehr viel unterwegs und schon die Babys hatten viel Kontakt zu anderen Kindern. Die Ansteckungsgefahr war hier gegebenen.

  • Den Großen haben wir nicht Rota impfen lassen aber den Kleinen. Der Große Bruder ging in die Kita und da fand ich es leider sehr wahrscheinlich das er da was einträgt.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Hier eines der offenbar wenigen geimpften Kinder #zwinker

    Nebenwirkungen bei uns gab es quasi keine, außer dass das Kind nach jeder Impfung an einem der nächsten Tage Mal die Windel "gesprengt" hat.


    Wir haben uns dafür entschieden weil der 05er Rota hatte und es wirklich kein Spaß war.

    Ähnliches bei einer Freundin. Das Kind war zwar nicht in der Klinik, aber die Infektion zog sich über mehrere Wochen (!).


    Den Ausschlag gab für mich u.a., dass ein reif geborenes, kerngesundes Baby, das voll gestillt wird, erstmal überhaupt so weit kommen muss, dass ein Magen-Darm-Infekt uns ins KH bringt.

    grds ja, aber mein nahezu vollgestilltes Kleinkind hat es relativ zügig in die Klinik geschafft.

    Und ich traue mir unbedingt zu, zu erkennen, wenn es diesbezüglich kritisch wird.


    Ich hielt mich für in der Lage, einen zu massiven Flüssigkeitsverlust im Fall einer Erkrankung zu erkennen und das betroffene Kind ins KH zu schaffen.

    Ich hab Euch beide mal zitiert, ich glaube, andere haben das auch noch ähnlich kommuniziert:

    Mein Kind ist mit 14 Monaten mit Norovirus + einem weiteren Magen-Darm-Keim in der Klinik gelandet.

    Selbst der Kinderarzt hat hin und her überlegt, ob wir wirklich in die Klinik sollen.

    In der Klinik mussten wir auf das Ergebnis des Coronatests warten, in der Zeit sprang mein Kind über den Gang, hüpfte, spielte Verstecken mit mir, wehrte sich im Anschluss mit Leibeskräften gegen die Untersuchung und Infusion.

    In der Klinik wurde mehrfach gefragt, ob ich den Wunsch (!) hatte in die Klinik zu gehen.

    Bis die Ergebnisse vom Labor kamen, die besagten, das Kind war schon stark dehydriert.

    Und der Durchfall ging erst richtig in der Klinik los...


    Ich will keinem Angst machen und ja, natürlich haben wir als Eltern gehandelt und das Kind beim Arzt vorgestellt, aber ich persönlich würde nicht behaupten, dass ich als Laie eine Dehydrierung erkenne...

  • BeautyOfMars


    Das was du erlebt hast, passiert oft bei sehr jungen Kindern.

    Die wirken noch eewig fit und plötzluch kippt es wie aus dem nichts.

    Aber es gibt bei Kindern untrpgliche Zeichen wie die Mundschleimhaut und die Zunge anzuschauen, die Hautfarbe usw.


    Hier wurde auch kein Kind Rota-geimpft.


    Bei den beiden Grossen gab es das nicht. Bei den beiden Kleinen waren meine Überlegubgen auch wie bei den anderen hier.

  • Danke für eure Antworten, das hilft mir schon weiter.


    Also zum Kinderarzt müssen wir heut eh, wegen U4, ich wäre jetzt also nicht nur für die Impfung hingegangen. Ich werde das also eh mit ihm besprechen, wollte mich aber gerne schon etwas sortieren und vorbereitet sein. Er impft nach Stiko, hat aber keine Probleme mit individuellen Entscheidungen und wir konnten bislang immer gut drüber sprechen.


    Im Normalfall hätte ich diese Impfung jetzt gemacht, wenn man damit eine Erkrankung mehr verhindern kann - super. Bin ich nicht scharf drauf. Aber unter den Umständen bin ich mir bei der Abwägung eben nicht so sicher, gerade da es auch nicht eine der „ganz schlimmen“ Erkrankungen ist.


    (Frage mich wie es dann bei Masern aussieht, das ist ja auch lebend)


    Wir hatten in den 18 Jahren seit die Kinder da sind 2 oder 3x Magen Darm, aber klar, das kann hier auch anders laufen.


    Ja, KH ist unschön, würde ich gerne vermeiden.

    Andererseits ist die Große grad eh nicht so stabil und MD wäre für sie in der Familie wohl am schlimmsten, das möchte ich also eigentlich auch nicht vorsätzlich riskieren.

    Ich tendiere also eher zu nein, werde es aber nochmal besprechen.


    Im Netz lese ich, darf nicht später als 12 Wochen erfolgen, sie ist jetzt 11- daher dachte ich, wir haben nichtmehr viel Zeit…

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • Wenn ich nicht irre, dann haben wir noch den selben Kinderarzt(den ich dank deiner Empfehlung gefunden habe).

    Rota haben wir nicht geimpft und ich erinnere mich, dass er diese Entscheidung (trotz Stiko) nicht in Frage gestellt hat(über andere Impfungen haben wir teilweise sehr ausführlich gesprochen wie FSME z.B.).

  • Bei uns wurde vom KiA bei der Großen abgeraten (vor guten 8 Jahren). Beim Kleinen (Jahre) hätte der KiA gern geimpft. Hat aber auch verstanden das wir uns dagegen entschieden haben.


    P.S.: Es wurde seit der Großen und den kleinen auch was an der Impfung geändert. Inzwischen hat sie wohl weniger Nebenwirkungen.

    Hebt man den Blick sieht man keine Grenzen #rose